WhatsApp lässt die ersten Android-Nutzer zahlen

Marcel Am 20.11.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:31 Minuten

Seit einiger Zeit schon steht „WhatsApp“ als Synonym für SMS – schaue ich mal so in meine Kontakte, nutzen inzwischen fast alle den Messaging-Dienst, trotz aller Sicherheitslücken. Während iOS-Nutzer bereits von Anfang an zur Kasse gebeten wurden, bekam Android-Nutzer die App kostenlos bei Google Play – allerdings haben die Macher auch von Anfang an klargestellt, dass WhatsApp für Android-Nutzer nach einem Jahr kostenpflichtig wird. Und nun kommt es so, die ersten Nutzer werden via App aufgefordert, das Abo um ein Jahr zu verlängern. Der Preis: 0,99 US-Dollar, zahlbar via Google Wallet oder aber PayPal. Im FAQ erklären die Macher seit jeher:

Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen. Apple lässt Sie WhatsApp danach so oft wie nötig herunterladen. Bitte beachten Sie, dass Sie jedes Mal die gleiche Apple-ID verwenden.

Für alle anderen Telefone (Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia) ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos. Nach diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, das Abo um ein weiteres Jahr für $ 0,99 zu verlängern.

Abos sind kumulativ, das heißt, wenn Sie für ein weiteres Jahr bezahlen, wird es zu Ihrem jetzigen Abo oder kostenlosen Jahr hinzugefügt. Es gibt keine Unterschiede zwischen der kostenlosen und der bezahlten Version von WhatsApp außer der Gültigkeitsdauer.

Nichts verwerfliches, zumal die Entwickler es eben vom Start weg angekündigt haben. Umgerechnet etwa 80 Cent für einen Dienst, der eben auch viel Geld spart. Werbung (als Alternative zum Abo) wollen die Jungs nicht einbauen und irgendwie müssen die Server ja auch finanziert werden. Und vielleicht lenken die Entwickler dann auch mal ein und entwickeln WhatsApp anständig weiter – es steht ja auch immer noch eine Sicherheitslücke im Raum, für die man sich bisher scheinbar nicht oder nur kaum interessiert.

Was nun natürlich passieren kann: Nutzer wenden sich vom Dienst ab und sorgen so für einen neuen Aufsteiger – aber ob es so kommt? Ein Dienst benötigt immer schon eine große Zahl an Nutzern, damit andere Nutzer kommen (und gehen). Ist wie auch bei sozialen Netzwerken. Und ich denke, die meisten Nutzer werden sich mit den rund 80 Cent im Jahr(!) anfreunden und zahlen. Und ihr so?

via mobiFlip

Artikel teilen

Kaufempfehlung*

  • HTC U Ultra Smartphone (14,48 cm (5,2 Zoll), 16 MP Frontkamera, 64GB Speicher, Android) Cosmetics Pink
  • Neu ab EUR 354,00, gebraucht schon ab EUR 363,99
  • Auf Amazon kaufen*