WhatsApp: Vorsicht bei Ketten­briefen, Weihnachts- und Silves­ter­grüßen. Ihr könntet als Spammer gesperrt werden.

Am 21.12.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:45 Minuten

WhatsApp

Sicherlich wird jeder WhatsApp-Nutzer bereits einmal irgendwann einen Ketten­brief erhalten haben, welcher an eine bestimmte Anzahl an Kontakten weiter­ge­leitet werden sollte, damit zum Beispiel euer Account nicht gelöscht wird oder ähnlich kuriose Dinge. Dabei gibt es eine ganze Reihe an Nutzern, die eben diesen Ketten­brief – sei es aus Spaß an der Freud oder aus Unwis­senheit und Naivität – an das komplette Telefonbuch weiter­leiten. Überträgt nun keinen Virus, ist aber dennoch nervig und scheinbar ist genau das auch den Betreibern ein Dorn im Auge. 

Denn den Übersetzern werden bereits entspre­chende Strings angezeigt die auf eine temporäre Sperre eurer Telefon­nummer zur Nutzung des Dienstes hindeuten – ein entspre­chender Eintrag in den FAQ auf der offizi­ellen Seite dürfte zwar schon ein paar Wochen alt sein, dennoch scheint man die erwei­terten Regeln erst mit einem kommenden Update wirklich durch­zu­setzen. Demnach gibt es ein paar Punkte, die ihr als WhatsApp-Nutzer beachten solltet, wollt ihr keine zeitlich befristete Sperre kassieren: 

  • Zu viele Nachrichten an Benutzer senden, die deine Telefon­nummer nicht in ihren Adress­bü­chern haben. Bitte stelle sicher, dass alle deine WhatsApp Kontakte deine aktuelle Telefon­nummer in ihren Adress­bü­chern hinzu­fügen.
  • Von zu vielen Personen in einer kurzen Zeit blockiert werden. Bitte stelle sicher, dass du nur mit Personen kommu­ni­zierst, die auch Nachrichten von dir empfangen möchten.
  • Zu viele Gruppen mit Benutzern, die deine Telefon­nummer nicht in ihren Adress­bü­chern haben, erstellen. Bitte stelle sicher, dass alle deine WhatsApp Kontakte deine aktuelle Telefon­nummer in ihren Adress­bü­chern hinzu­fügen.
  • Dieselbe Nachricht an zu viele Leute senden. Verwende Broadcast Listen, um dieselbe Nachricht an deine Kontakte zu senden.
  • Du könntest gegen unsere AGB verstossen haben.

Gerade den vierten Punkt der Auflistung solltet ihr euch dabei zu Herzen nehmen: Denn darunter fallen nicht nur die typischen Ketten­briefe, sondern auch die obliga­to­ri­schen Massen-Nachrichten zu Weihnachten oder Silvester an Familie und Freunde können dafür sorgen, dass ihr eine kleine Zwangs­pause bekommt. WhatsApp erwähnt zwar nicht, wie um wie viele Nachrichten oder Blockie­rungen es sich dabei handelt, gibt euch aber den Ratschlag, beim Versand von gleichen Nachrichten an verschiedene Empfänger die Broadcast-Funktion zu nutzen – scheinbar greift der Spam-Schutz in diesem Falle nicht. Ebenfalls ist bislang nicht bekannt, ab wann die neuen Regelungen greifen und wo genau WhatsApp den Schnitt macht – vorsorglich solltet ihr euch also bereits einmal die Broadcast-Listen anschauen und euch von der freudigen Weiter­leitung einkom­mender Ketten­briefe verab­schieden. Letzteres dürfte dann auch für alle anderen Nutzer ein positiver Effekt sein.

WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos
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via Minikama