Windows: Groupy macht Tabs für alle Fenster & Programme möglich

Marcel Am 25.01.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:55 Minuten

Die Software-Schmiede Stardock dürfte dem ein oder anderen vielleicht ein Begriff sein. Zu Zeiten von Windows XP war das Theming-Tool WindowsBlinds ein fester Bestandteil auf meinem Rechner, danach ist es ein wenig ruhiger um Stardock geworden. Dennoch hat man immer wieder mal ein paar nette Tools rausgeworfen, zuletzt Start10 für ein klassisches Startmenü unter Windows 10 oder Fences für mehr Ordnung auf dem Desktop. Mit Groupy gibt es ein weiteres Tool, dass mehr Struktur auf den Bildschirm bringen möchte, indem es euch erlaubt, beliebige Fenster von beliebigen Anwendungen mittels Tabs zusammenfügen zu können. Einzige Voraussetzung: das Fenster darf nicht im Vollbildmodus laufen, Games fallen also raus.

Die Sache aber sehr simpel gelöst, Fenster lassen sich wie vom Browser gewohnt mittels Drag’n’Drop übereinander schieben. Auch das Loslösen von Fenstern aus dieser Tab-Gruppe ist auf diese Weise möglich und zum schnellen Umschalten hat man sich des dazu gängigen Shortcuts Alt+Tab bedient. Die Taskleiste bleibt hierbei unverändert, Groupy nistet sich nicht selbst in die Anzeige der geöffneten Anwendungen ein. Heißt also, dass ihr weiterhin einzelne Programm-Icons und geöffnete Fenster angezeigt bekommt und ein Klick auf das gewünschte Fenster ruft auch den jeweiligen Tab in der Gruppe auf.

Bei der Erstellung von Tab-Gruppen seid ihr auch nicht darauf angewiesen, dass sich sämtliche Excel-Fenster in einer Gruppe befinden müssen, vielmehr könnt ihr Tabelle 1 zu Gruppe X und Tabelle 2 zu Gruppe Y hinzufügen. Wer aber mag, der kann auch festlegen, dass weitere Fenster derselben Anwendung immer in dieser Tab-Gruppe geöffnet wird – so bringt ihr zum Beispiel Tabs dauerhaft wie einer beliebigen Anwendung. Darüber hinaus lassen sich Tab-Gruppen auch speichern und im Startmenü und der Taskleiste ablegen, um die dazu gehörigen Fenster beim nächsten Mal mit nur einem Klick öffnen zu können. Drag’n’Drop zwischen den Tabs funktioniert ebenso weiterhin wie gewohnt und per Mausüberfahrt über einen Reiter in der Tableiste blendet ganz Windows-like eine Vorschau des eigentlichen Fensters ein.

Ein simples Tool, mit dem sich das Fenster-Gewirr auf dem Desktop etwas Struktur beibringen lässt. Klar: Wer dauerhaft mit vielen Fenstern arbeiten und Inhalte von A nach B übertragen muss, der wird sicherlich zwei oder mehrere Monitore nutzen. Groupy hingegen zielt vielmehr auf das Zusammenführen von Arbeitsbereichen ab, indem man zum Beispiel alle Anwendungen für Aufgabe XY in ein Fenster verpackt. Oder aber man nutzt Groupy lediglich dazu, beliebigen Programmen Tabs beizubringen. Gibt eben Anwendungsszenarien und Tools, bei denen sich das ganze mehr eignet und einige, bei denen es nur wenig Sinn macht. Wer sich nicht entscheiden kann: Groupy kann kostenlos ausprobiert werden, mit rund 10 US-Dollar (etwa 8,70 Euro) ist das Tool auch nicht sonderlich hochpreisig.

Groupy für Windows herunterladen

via PH

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