Windows 8.1: Apps komplett schließen – und wieso das eigentlich nicht nötig ist

Marcel Am 08.07.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:59 Minuten

Unter Windows 8 genügte es, Apps vom oberen Bildschirmrand her „herunterzuziehen“ um diese komplett zu schließen. Unter Windows 8.1 gibt es jene Geste zwar, auch, diese schließt allerdings nur die Oberfläche der App, im Task Manager bleibt diese weiterhin vorhanden. Microsoft selbst begründet dies damit, dass Apps im Hintergrund keine Leistung verbrauchen und den Rechner eigentlich nicht ausbremsen sollten. Sei’s drum, es gibt immer einige, die anderer Meinung sind und so gibt es dennoch die Möglichkeit, Apps komplett zu schließen.

Der Weg ist dabei identisch zum Weg in Windows 8 – mit dem einzigen Unterschied, dass man am unteren Bildschirmrand 2, 3 Sekunden warten muss und die App dann erst loslassen kann. Zu erkennen an der Rotation der App-Vorschau hin zum App-Symbol. Welchen Vorteil die Sache hat? Sie sind aus dem Task Manager verschwunden – mehr nicht.

Bildschirmfoto 2013-07-02 um 20.36.54

Zwar zeigt der Task-Manager bei einfach geschlossenen Apps (also einfach nur runtergezogen oder im Hintergrund) noch immer einen RAM-Verbrauch an, dieser ist allerdings nicht fest vergeben. Zwar werden hier Daten der App für einen schnelleren Neustart eben dieser zwischengelagert, sobald Windows aber in Bedrängnis gerät und mehr RAM benötigt, so wird dieser eben anderweitig genutzt und die App dadurch „komplett geschlossen“. Kurz: Die Daten der App liegen zwar im RAM, werden jedoch gelöscht sofern dieser für andere Zwecke benötigt wird. „Tombstoned“ nennt Microsoft diese Technik, welche übrigens auch bei Windows Phone 8 zum Einsatz kommt. (via & via)

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