Windows Tweaker: Tweaking-Tool für Windows 7, 8 und 10

Am 07.03.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:21 Minuten

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Windows bietet zahlreiche Einstel­lungs­mög­lich­keiten, die entweder weit in den System­ein­stel­lungen verstreut oder aber nur über bestimmte Befehle zu aktivieren sind – der Windows Tweaker bietet all diese in einer Oberfläche an.

Tweaking-Tools für Windows gibt es in Reih und Glied in zahlreichen Varianten und Ausfüh­rungen, dennoch gehört der Windows Tweaker in meinen Augen zu den besseren Tools seiner Art, sodass er definitiv eine Empfehlung wert ist. Die Freeware bietet mehr als etliche verschiedene Einstel­lungs­mög­lich­keiten unter einer Oberfläche an – letztere sieht zwar nicht unbedingt wie eine typische Windows-Anwendung aus, ist aber dennoch flott und vor allem übersichtlich und einfach zu bedienen. 

In der linken Sidebar findet ihr eine grobe Katego­ri­sierung der verschie­denen Tweaks vor, welche dann nochmals etwas weiter aufge­schlüsselt werden. Das tolle: Jeder Tweak ist recht verständlich beschrieben, sodass eigentlich keine großen Frage­zeichen auftauchen sollten. Dennoch ein kleiner Tipp: Stellt die Sprache auf die englische Ausgabe, denn die deutsche Lokali­sierung könnt zwar schlechter sein, ist aller­dings nicht gerade das gelbe vom Ei und drückt sich hier und da teilweise etwas undeutlich aus. 

Eine Auflistung aller Tweaks würde ewig dauern, laut den Entwicklern sind über 100 verschiedene Möglich­keiten imple­men­tiert – von der Darstellung des Start­screen und des Explorer-Fensters, über zusätz­liche Elemente für das Kontextmenü, bis hin zu verschie­denen Beschrän­kungen, dem „God-Mode“ für die System­steuerung, Auto-Login und weiteren Dingen. 

Alles in allem ein sehr umfang­reiches Tool mit einer einfachen Oberfläche, die man sich durchaus einmal anschauen kann. Der Windows Tweaker ist wie erwähnt kostenlos zu haben und liegt dabei sowohl in einer portablen, als auch in einer instal­lier­baren Version vor – da es zwischen diesen beiden keine wirklichen Unter­schiede gibt, neige ich persönlich jedoch zur portablen Variante. Sollet ihr euch für die Nutzung des Tools entscheiden: Wieder­her­stel­lungs­punkt sichern, schief gehen kann immer was.

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via DeskModder