WordPress 4.2 „Powell“ veröf­fent­licht

Am 24.04.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:37 Minuten

wordpressmba

Am gestrigen haben ist Version 4.2 der wohl meist­ge­nutzten Blog- und CMS-Plattform WordPress mit zahlreichen kleineren Verbes­se­rungen und Optimie­rungen veröf­fent­licht worden.

Das obliga­to­rische einmal zuerst: Wie üblich trägt auch WordPress 4.2 mal wieder einen Beinamen eines bekannten Jazz-Musikers, in diesem Falle ist der Beiname „Powell“, benannt nach dem Jazz-Pianisten Bud Powell. Laut den Machern hat man sich bei Version 4.2 auf das Teilen und die Kommu­ni­kation konzen­triert, letztlich ist dieser Major-Release aber eher eine Ansammlung von vielen vielen kleineren Verbes­se­rungen und Optimie­rungen, die sich quer durch die Plattform ziehen. 

4.2-press-this-2Beson­deres Augenmerk hat man zum Beispiel auf das PressThis-Bookmarklet gelegt. Mit PressThis lassen sich Inhalte von anderen Webseiten schneller übernehmen, was in der Vergan­genheit aber eher subop­timal funktio­niert hat. Mit WordPress 4.2 hat man diese Funktion aber ordentlich aufpo­liert. Das Bookmarklet fügt nun Dinge wie Seiten­titel, Medien wie Videos und Bilder, Link zur Quelle und das Beitragsbild automa­tisch in den Artikel ein, sodass letztlich weniger Arbeit anfällt. Für den ein oder anderen sicherlich eine nette Sache, ich für meinen Teil konnte dem Feature bislang noch nicht viel abgewinnen. Wer es dennoch einmal versuchen möchte: Ihr findet das Bookmarklet unter „Tools“ in eurem Dashboard, einfach den Link in eure Lesezei­chen­leiste ziehen. 

Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Unter­stützung an neuen Sprachen bezie­hungs­weise deren Zeichen, darun­ter­chi­ne­sische, japanische, korea­nische, musika­lische und mathe­ma­tische Symbole sowie Hiero­glyphen. Für viele sicherlich gerne gesehen: WordPress unter­stützt nun auch von Haus aus Emojis und kann diese Darstellen. Emojis lassen sich ganz normal wie Text einfügen, entweder über die Tasta­turen mobiler Systeme, per Mac OS X oder aber über schlichtes Copy & Paste von dieser Seite. ?

Außerdem wurde der Theme-Switcher verbessert, es gibt weitere embedded Inhalte die direkt im WYSIWYG-Editor angezeigt werden (zum Beispiel von Kickstarter oder Links zu Tumblr-Blogs), der Update-Mecha­nismus von Plugins wurde verbessert und auch unter der Haube hat man ordentlich optimiert, sodass nach einem Update erst einmal die Datenbank aktua­li­siert werden muss, was je nach Anzahl an Artikeln, Tags und Kategorien ein paar Minuten oder mehr in Anspruch nehmen kann. 

Ich persönlich habe dieses Blog bereits auf die Version 4.2 aktua­li­siert, das Update lief ohne große Probleme durch. Falls ihr ebenfalls bereits das Update wagen wollt: Backup nicht vergessen, gerade da WordPress 4.2 wie erwähnt eben mehr in der Datenbank herum schraubt unbedingt von Nöten. 

Quelle WordPress