WordPress 4.3 „Billie“ veröffentlicht

Marcel Am 18.08.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:57 Minuten

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Die Entwickler von WordPress haben Version 4.3 „Billie“, benannt nach der Jazzsängerin Billie Holiday, der Blogging-Plattform in finaler Version veröffentlich. Ein kurzer Überblick über die Neuerungen.

Wie auch schon die kleineren Major-Releases vorher, kommt auch WordPress 4.3 eher mit kleineren Änderungen und Optimierungen daher. Die wohl größte Änderung hat die Backend-Oberfläche für die Menüs erhalten: Zwar lassen sich Menüs auch noch wie gewohnt hinzufügen und bearbeiten, ebenso gibt es aber eine neue Option in den Theme-Optionen – hier gibt es dann auch direkt eine Live-Vorschau bezüglich der durchgeführten Änderungen. Außerdem lassen sich in den allgemeinen Einstellungen auch Favicons hochladen, beschneiden und zuweisen (inklusive Live-Vorschau), bislang musste dieses vom Nutzer manuell erstellt und auf den Server hochgeladen erledigt werden.

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Für viele sicherlich auch ganz interessant: Der WYSIWYG-Editor wird etwas nerviger intelligenter und versteht sich nun auf eine Markdown-ähnliche Auszeichnung, sodass sich die ein oder andere Formatierung vornehmen lässt, ohne den eigentlichen Schreibfluss zu stören. So lassen sich zum Beispiel durch den Beginn einer Zeile mit „-„/“*“ oder „1.“ eine unsortierte oder nummerierte Liste beginnen, ein „>“ am Zeilenanfang sorgt für ein Zitat und mit der Raute lassen sich Überschriften erstellen („#“ für Überschrift 1, „##“ für Überschrift 2 und so weiter). Keine schlechte Sache, von mir aus hätte man das komplette Markdown-Programm übernehmen können, vor allem die „einfachen“ Formatierungen für fettgedruckt, unterstrichen und dergleichen hätte man noch einbauen sollen…

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Wer mal in die Situation kommt und sein Passwort zurücksetzen muss, der bekommt nun als stark definierte Passwörter vorgeschlagen. Außerdem werden diese nicht mehr per Mail verschickt und und die Anfragen zum Zurücksetzen werden mit einem Ablaufdatum versehen, sodass vergessene Anfragen im Fall der Fälle nicht mehr genutzt werden können.  Für Theme-Entwickler nicht zu vernachlässigen: Es gibt eine neue Template-Datei namens singular.php, welche quasi den Regeln der Funktion is_singular() folgt. In der Template-Hierarchie kommt die neue Datei nach single.php, page.php und deren Variationen. Mit der singular.php lassen sich gleiche Templates für Artikel und Seiten erstellen – ob es nun ein großer Vorteil ist, lasse ich mal dahingestellt.

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Des Weiteren gibt es auch noch ein paar kleinere Änderungen in der mobilen Ansicht des Backends und natürlich auch die obligatorischen Code-Bereinigungen, Fehlerbehebungen und sonstigen Optimierungen. WordPress 4.3 steht wie gesagt ab sofort zum Download zur Verfügung, die Update-Funktion eurer WordPress-Installation sollte ebenfalls bereits angeschlagen haben. Ich persönlich habe das Update schon durchgeführt, bereits die Beta-Versionen waren recht stabil – kommt aber natürlich immer darauf an, welche Plugins ihr nutzt und wie kompatibel diese sind. Wie auch immer: Vor dem Update Backup nicht vergessen – kann man nicht genug erwähnen, viele entsagen ja dem regelmäßigem Backup.

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