WordPress: Version 4.5 veröf­fent­licht, die wichtigsten Neuerungen

Am 13.04.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:55 Minuten

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Seit den gestrigen Abend­stunden ist WordPress in der finalen Version 4.5 „Coleman“ veröf­fent­licht, benannt nach dem Jazzmu­siker Coleman Hawkins. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Im Gegensatz zu den vorhe­rigen Major-Releases wie Version 4.3 oder auch die Version 4.4, bringt die nun veröf­fent­licht Version 4.5 eigentlich nur ein paar kleinere Neuerungen und Verbes­se­rungen mit sich – ein paar Punkte des Changelogs sind aber dennoch sehr inter­essant und praktisch. Beginnen wir einmal mit den Änderungen am visuellen Editor. Bereits mit WordPress 4.3 hat man eine Art Markdown einge­führt, mit denen man zum Beispiel schnell Listen und Überschriften erstellen kann, indem man zum Beispiel eine „#“ vor den Titel setzt. 

Diese Funktio­na­lität hat man nun ausgebaut, der Editor unter­stützt nun auch den Markdown-Syntax für fett (**text**), kursiv (*kursiv*) und für Code-Zeilen (‚code‘, also mit Apostroph). Außerdem besitzt WordPress ein neues Inline-Feld für Textlinks – statt wie gewohnt einen Link-Dialog anzuzeigen, lassen sich Links nun direkt Inline bearbeiten, etwas ungewohnt und mit mehr Klicks verbinden, wenn man diese zum Beispiel in einem neuen Fenster öffnen lassen möchte. 

Zwei weitere Änderungen betreffen den Theme Custo­mizer. Dessen Vorschau ist nun responsive, ihr könnt also zukünftig direkt sehen, wie eure Design-Anpas­sungen auf dem Smart­phone oder dem Tablet ausschaut. Auch lässt sich fortan im Custo­mizer ein Logo für eure Seite festlegen – bietet einige Themes war bereits jetzt schon an, mit dem neuen Feature klappt dies aber eben direkt aus dem Custo­mizer und mit Bordmitteln, zumindest, wenn euer verwen­detes Theme dies bereits unter­stützt.

Was ist sonst noch neu für den Endnutzer? Es gibt eine bessere und übersicht­li­chere Modera­ti­ons­mög­lichkeit für Kommentare (zum Beispiel dank eines forma­tierten Kommen­tar­textes, statt einer reinen Textan­zeige) und eine optimierte Bildge­ne­rierung. Zukünftig werden unnötige Metadaten von Bildern entfernt und die verschie­denen Bildgrößen sollen besser generiert und kompri­miert werden. Damit sollen Bildda­teien um bis zu 50 Prozent kleiner werden – ohne wahrnehm­baren Verlust der bishe­rigen Bildqua­lität. Außerdem könnt ihr euch auch mit eurer E-Mail-Adresse im Admin-Backend anmelden.

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Die restlichen Änderungen betreffen dann eher Entwickler. Mit Hilfe des neuen Script-Loader wp_ad­d_in­li­ne_­script() lässt sich JavaScript inline laden (als Pendant zu wp_ad­d_in­li­ne_­style), mit Hilfe von Selective Refresh können bestimmte Bereiche und Änderungen in der Vorschau des Theme-Custo­mizers in Echtzeit aktua­li­siert werden, einge­bettete Templates können über die Template-Hierarchie von Themes überschrieben werden und mit der neuen Klasse WP_Site lässt sich die Verwaltung von Seiten in Multisite-Instal­la­tionen besser durch­führen.

Ich habe das Update bereits durch­ge­führt, denn bereits die Beta-Versionen liefen stabil. Wie auch immer gilt aber natürlich: Vor dem Update Backup nicht vergessen!!!!!1111einself

Quelle WordPress