WordPress 4.6 veröf­fent­licht: mehr „Shiny Shiny“ aber wenig Produk­tives

Am 16.08.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:32 Minuten

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Die Blogging-Software WordPress ist ganz frisch in finaler Version 4.6 „Pepper“ veröf­fent­licht worden, im Gegensatz zu den vorhe­rigen Updates gibt es aber auf den ersten Blick nur wenige Neuerungen für Nutzer.

Hat man mit WordPress 4.4 und 4.5 einige Funktionen im Bezug auf die User Experience einge­führt und überar­beitet, so fallen die für die Nutzer relevanten Punkte im Changelog diesmal ein wenig kürzer aus. Der größte Punkt im Changelog stellt die Einführung der Version 2 der „Shiny Updates“ dar. Ist dem ein oder anderen sicherlich schon einmal begegnet, denn instal­liert man Plugin-Updates über die Plugin-Seite, so wird man nicht mehr auf eine neue Seite umgeleitet, sondern das Plugin wird mittels AJAX ohne ein Neuladen der Seite aktua­li­siert. Dieses Verhalten wurde nun mit der v2 auch auf die Instal­lation, Entfernung und Aktua­li­sierung von Themes und Plugins ausge­weitet.

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Am ersten bemerkbar machen dürfte sich aller­dings ein vom Schriftbild her ungewohntes Admin-Backend, denn man hat sich dazu entschlossen, Open Sans als Schriftart zu entfernen und statt­dessen auf System-Schrift­arten zu setzen. Ansonsten aber gibt es nur Kleinig­keiten für Nutzer und Autoren: Der TinyMCE-Editor ist auf die Version 4.4.0 aktua­li­siert worden und zeigt einge­fügte Links, die aller­dings als Status-Code 404 („Nicht gefunden“) zurück­liefen nun rot umrandet an. Zu guter Letzt wurde auch die automa­tische Speicherung und Wieder­her­stellung von verfassten Artikeln ein wenig optimiert, Siche­rungen lassen sich nun auch bei reakti­vierten Revisionen über den Browser wieder­her­stellen.

Deutlich mehr Neuerungen gibt es hingegen für Entwickler. So wurden ein paar externe Biblio­theken auf den neusten Stand gebracht (zum Beispiel Masonry, images­Loaded und das MediaElement.js) und es wurde eine bessere Speicher­ver­waltung bezüglich des PHP Memory Limit imple­men­tiert. Sprach­pakete des Translate-Servers von WordPress werden nun gegenüber von Themes und Plugins mitge­lie­ferte Sprach­da­teien bevorzugt behandelt, Kommentare können nun in einem Objekt-Cache gespei­chert werden, aus regis­ter_meta() wurde die Subtype-Angabe entfernt, und mit WP_Ter­m_Query gibt es eine neue Klasse für Taxonomie-Term-und anderen Content-Type-Queries. Bei Interesse gibt es hier das volle Changelog. 

Hinweis

Ich habe das Update bereits durch­geführt, denn bereits die Beta lief recht stabil. Wie auch immer gilt aber natürlich: Vor dem Update Backup nicht vergessen!!!!!1111einself

Bildquelle WordPress.org