WordPress 5.1 „Betty“ veröffentlicht

Marcel Am 22.02.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

Für die Version 5.0 hatten sich die Entwickler der CMS-Plattform WordPress ein wenig mehr Zeit gelassen, nach der nun (mehr oder weniger) problemlosen Umstellung auf den neuen Gutenberg-Editor zieht man das Tempo nun wieder etwas an und so haben die Macher jüngst WordPress 5.1 „Betty“ (nach der 1998 verstorbenen Jazzsängerin Betty Carter) veröffentlicht. Zu diesem hat man nochmal ein wenig Hand am neuen Block-Editor angelegt und an der Performance-Schraube gedreht. Wer weiterhin den Classic Editor nutzt, für den wird das nur eine Randnotiz sein – alle anderen können sich über einen schnelleren Aufruf von Gutenberg und einer flüssigeren Texteingabe freuen. Damit soll das Thema aber noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr betonen die Entwickler, dass es mit den nächsten Release weitere Optimierungen geben wird.

Darüber hinaus werden mit der Version 5.1 aber auch erste Tools für Administratoren und Entwickler eingeführt, mit denen WordPress stabiler, performanter und sicherer genutzt werden soll. Als erstes hat hierzu das Website-Healthh-Feature seinen Platz im finalen Core gefunden, welches Administratoren warnt, falls die auf dem Server eingesetzte PHP-Version veraltet ist. Auch verhindert die Funktion die Installation von Plugins, die eine aktuellere PHP-Version voraussetzen. Nicht weniger spannend ist ein Schutz vor dem „White Screen of Death“ (WSOD), der schwerwiegende Fehler im PHP-Code erkennt und dafür sorgt, dass das Backend weiterhin erreichbar und nutzbar bleibt. Bislang musste man bei solchen Fehlern manuell auf dem FTP-Server herumhantieren, nun kann man verursachende Plugins oder Funktionen im Browser wieder deaktivieren.

Weitere Neuerungen im Kleingedruckten für Entwickler sind eine neue Datenbanktabelle zur Speicherung von Metadaten, die in einem Multisite-/Netzwerk-Kontext relevant sind und eine Ergänzung der bereits bestehenden Cron-Schnittstelle, die nun auch unktionen zur Unterstützung der Rückgabe von Daten und Filter zur Modifikation des Cron-Speichers enthält. Als Folge der in WordPress 5.0 begonnenen Neuorganisation des Codes gibt es auch eine neue JavaScript-Erstellungs-Option und zu guter Letzt haben die Entwickler einige neue Konstanten, Action-Hooks für Plugins, Short-Circuit-Filter und weitere Funktionen implementiert. Dinge, die dem Endnutzer letztlich egal sein dürften, aber gerade die Erweiterungen der Cron-API ermöglicht Entwicklern einige neue Spielereien. Das Update steht ab sofort über das Backend zur Verfügung – zuvor aber das Backup nicht vergessen.

Quelle WordPress

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