WordPress 5.4 bringt weitere Optimierungen für Gutenberg und mehr

Marcel Am 01.04.2020 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:04 Minuten

Das CMS WordPress steht ab sofort in Version 5.4 bereit. Das Update bringt wieder einmal diverse Optimierungen für den Gutenberg-Editor sowie weitere Neuerungen für Endnutzer und Entwickler mit sich.

Der gehasst-geliebte Block-Editor Gutenberg bekommt seit der Initalzündung mit WordPress 5.0 mit jedem Update Optimierungen spendiert, die nicht nur die Nutzung des Editors verbessern sollen, sondern auch neue Funktionen bieten. Mit WordPress 5.4 sind zwei neue Blöcke von der Gutenberg-Entwicklung in den WordPress-Core eingeflossen: Mit dem Social-Icons-Block können Links auf Social-Media-Profile nun mit bunten Icons geschmückt werden, der Buttons-Block ersetzt den bisherigen Button-Block und erlaubt das Platzieren mehrerer Schaltflächen nebeneinander. Zudem können die Hintergründe der Blöcke Buttons, Spalten und Cover nun mit Farbverläufen versehen werden. Weitere Verbesserungen gibt es bezüglich des selektiven Einfärben von Texten und dem Einfügen und Ersetzen von Multimedia, dass nun arbeitet in jedem Block gleich arbeitet.

Blickend auf die Barrierefreiheit hat man ebenfalls mehrere kleinere Details im Gutenberg-Editor angefasst. So findet ihr im Bearbeitungsmodus von Seiten und Beiträgen nun eine Breadcrumps-Navigation, die euch nach Auswahl eines Blocks dessen Namen und Elternelemente anzeigt. Auch die Navigation via Tabulator-Taste und das Fokussieren wurde verbessert, ebenso kann die Seitenleiste nun von fast jedem Block aus erreicht werden. Zudem findet ihr in der oberen Leiste des Block-Editors ein neues Icon, über welches ihr zwischen dem Bearbeiten- und Auswahl-Modus wechseln könnt. In letzterem könnt ihr schnell und einfach mehrere aufeinanderfolgende Blöcke markieren. Zu guter Letzt gibt es aber natürlich auch noch die obligatorischen Performance-Optimierungen – laut Entwickler-Team soll das Laden des Gutenberg-Editors um 14% schneller von statten gehen.

Wer mit dem Gutenberg-Editor hingegen nicht viel anfangen kann, dafür aber auf Funktionen rund um den Datenschutz steht, der bekommt neben einer aufgeräumteren Oberfläche der Datenschutz-Werkzeuge auch einen aufgebohrten Export personenbezogener Daten. Dieser beinhaltet ab sofort ein Inhaltsverzeichnis und Session-Informationen eines Nutzers sowie eventuell vorhandene lokale Daten, wie sie bei Nutzung des WordPress-Widget Veranstaltungen anfallen. Alle weiteren Neuerungen darüber hinaus richten sich eher an Entwickler von Themes und Plugins, wie zum Beispiel neue Menü-Elemente mit Custom Fields zum nativen Hinzufügen individueller Felder zu Menü-Elementen, sowie einfacheres Stylen von Blöcken inklusive einer neuen API für Block-Variationen und Farbverläufen. Mehr Infos über die Neuerungen für Entwickler findet ihr im Field Guild zur Version 5.4.

Wie erwähnt steht die neue Version ab sofort an bekannter Stelle oder als Update im Admin-Backend eurer WordPress-Seite zur Verfügung. Erfahrungsgemäß laufen die Updates nach den zahlreichen Beta-Versionen und Release Candidates recht rund durch, je nach verwendetem Plugin oder Theme kann es aber natürlich immer zu nicht planbaren Kompabilitätsproblemen kommen. Daher wie immer der Hinweis: Vor dem Update die Datenbank sichern – sollte bekanntlich eh immer regelmäßig passieren und nicht nur vor oder nach einem Versionsupdate. Bekannt ist WordPress 5.4 übrigens nach dem bereits im Jahre 2000 verstorbenen US-amerikanischen Jazz-Musiker Nat Adderley.

Quelle WordPress

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