WWDC 2012: Mac OS X Mountain Lion

Am 11.06.2012 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:19 Minuten

Die Eröff­nungs­keynote der WWDC 2012 ist vorüber. Später gibt es nochmals eine Zusam­men­fassung samt persön­licher Meinungen, erst einmal nun alle Themen hübsch verpackt.

Fangen wir mit Mac OS X Mountain Lion an. Und hier hat Apple sich sehr an iOS bedient. Wie bereits bekannt werden die Notizen, Reminders, iMessage und Co. nun auch auf dem Desktop zu finden sein. Dank eine stärkere Verzahnung mit der iCloud ist auch alles auf allen Geräten synchron. 

Im Prinzip nicht viel neues, kennt man ja alles schon von der Preview. Bezüglich iMessage jedoch sehr cool: Telefon­nummer und Apple ID werden nun zusam­men­ge­fasst. Heißt also: Bekommt ihr eine Nachricht auf euer iPhone (per Telefon­nummer), bekommt ihr diese auch auf eurem Mac und könnt diese dort beant­worten. Darauf habe ich gewartet, echt. 

Ebenfalls neu: Dictation. Sprach­eingabe. Nichts neues, kennt man schon seit etlichen Jahren. Wenn es aber so super klappt wie auf iOS dann ist es doch mal wieder etwas. Die ein oder anderen Apps erhalten nun auch Sharing-Elemente: So können Bilder und Co. schnell und einfach zu Twitter, Facebook und Co. gejagt werden. 

Safari wird ebenfalls stärker mit der iCloud verzahnt; Tabs lassen sich nun unter OS X und iOS synchron halten – ebenso gibt es nur noch eine Such- und Adressbar, ähnlich wie Chrome sie besitzt. 

Eine sehr nützliche Funktion hat Apple „Power Nap“ getauft: Erledigt Aufgaben, während der Rechner im Ruhezu­stand ist. Backups, Mailab­fragen, etc. pp. während ihr diesen nicht nutzt. Coole Sache – leider nur für das MacBook Air ab Generation 2 und „Next Generation MacBook Pro“. Uncool – liegt aber sicherlich am aktuel­leren, Strom sparen­deren Chipsatz. 

OS X Mountain Lion wird im Sommer erhältlich sein – einen genaueren Termin gibt es derzeit nicht. Der Preis liegt bei 19,99 US-Dollar und ist damit nochmals günstiger als OS X Lion, welches für 29,99 US-Dollar zu haben war. Umgerechnet also wohl gute 15,99€ – ein Schnäppchen.

Bildquelle: The Verge