YouTube Sperrtafel bekommt neuen Text

Marcel Am 07.03.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:55 Minuten

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Vor etwas weniger als zwei Wochen gab es ein neues Urteil im Falle YouTube gegen die GEMA, bei dem darum ging, dass die GEMA den bisher bei gesperrten Videos angezeigten Text der Sperrtafel als Diffamierung empfand. „Reine Stimmungsmache“, sagte GEMA-Chef Harald Heker und bekam vor dem Landgericht München recht. So stellt der bisherige Text eine „absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA“ dar, YouTube wurde aufgefordert, die Texte der Sperrtafeln zu ändern, bei Zuwiderhandlung droht jeweils ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro. Statt die ganze Sache durch Ausnutzung der Rechtsmittel in die Länge zu ziehen, hat man die Texte nun aber doch geändert – auch wenn man seitens Google weiterhin eine Berufung prüft.

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So heißt es dort nun: „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.“ Der Unterschied? Man erwähnt klar, dass man sich bisher nicht einigen konnte, während der ursprüngliche Text schon eher in die Richtung ging, dass die GEMA einfach „keine Lust“ darauf hat, YouTube die Rechte einzuräumen. Der Unterschied für die Nutzer? Kein wirklicher – die Videos bleiben weiterhin gesperrt…

Zu einem gesperrten Video auf YouTube

via Heise

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