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Zens ZEDC01B angeschaut: Duales Qi-Ladegerät für zwei Geräte

Marcel Am 18.02.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:14 Minuten

Immer mehr Smartphones und Tablets unterstützten inzwischen das kabellose Aufladen mittels des Qi-Ladestandards, zumindest aber gibt es für nahezu sämtliche Modelle einen entsprechenden Adapter, falls das Gerät mal nicht von Haus aus kabellos befeuert werden kann. Auch ich habe mich in der Vergangenheit schon häufiger mal als Fan des kabellosen Laden geoutet und habe hier im Blog auch schon die ein oder andere Qi-Ladestation vorgestellt – allen voran mein bisheriger Favorit, die Nokia DT-910. Nun aber habe ich meine zwei seltener verwendeten Geräte, das Lumia 1020 und das Nexus 4, auf eine Ablage unter dem Schreibtisch verfrachten wollen – wollte aber mangels Steckdosen nicht unbedingt zwei Ladepads verwenden und habe ich mich somit mal auf die Suche nach einem Ladepad gemacht, welches gleichzeitig zwei Geräte befeuern kann. Als einziger annehmbare Treffer stellte sich dabei eine Ladestation mit dem wenig sagenden Namen Zens ZEDC01B heraus, die ich mir daraufhin einmal etwas näher angeschaut habe.

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Der Lieferumfang des Zens Qi ZEDC01B kommt recht spartanisch daher, denn neben dem Dual-Ladepad selbst findet man lediglich noch das passende Netzkabel für den Betrieb in der Verpackung vor. Dabei sind mir direkt einmal zwei Dinge negativ aufgefallen: Zum einen verwendet Zens hier einen proprietären Anschluss, was aber auch nicht weiter tragisch ist, wenngleich ich mir einen USB-Anschluss gewünscht hätte – wobei fraglich wäre, ob dieser die gewünschte Ladung bringen kann. Zweiter Kritikpunkt: Scheinbar gibt es keine Einheiten mit einem Stecker für deutsche Steckdosen – stattdessen wird grundsätzlich nur ein UK-Stecker mitgeliefert. Konnte Zufall sein, sodass ich einmal ein neues Gerät geordert habe – aber auch hier lag nur ein UK-Netzteil bei. Ist ebenfalls nicht ganz so tragisch, da brauchbare Adapter nicht mehr die Welt kosten – aber eben mehr als unschön, zumal die Ladestation mit rund 75 Euro auch nicht gerade günstig ist.

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Okay, zur Ladestation selbst: Diese weist eine Fläche von etwa 21,5  x 19 Zentimetern auf und ist durchgehend gerade einmal 1,5 – 2 Zentimeter dick. Während die Oberseite aus Glas beziehungsweise Plexiglas besteht und dementsprechend wertig aussieht und sich auch so anfühlt, ist der Rest des Gehäuses aus einem stabilen, matten und leicht angerautem Kunststoff gefertigt – was sich nicht weniger wertig anfühlt. Auch in Sachen Verarbeitung kann man nicht meckern, alles so, wie es soll und wie man es von einer hochpreisigeren Ladestation auch erwarten kann.

An der Rückseite finden wir neben dem Stecker für das Netzteil auch noch einen USB-Anschluss vor, über den man auch Geräte befeuern kann, die nicht Qi-kompatibel sind. Auch eine nette Sache, spart man sich so unter Umständen sogar eine dritte Steckdose.

Und ansonsten? Nunja – das Laden der Qi-fähigen Geräte ist bekanntlich simpel: Auflegen, fertig. Dabei besitzt das Zens Qi ZEDC01B pro Seite sieben Ladespulen, sodass man das Gerät nicht wie bei den günstigeren Ladepads genauestens positionieren muss, sondern das Gerät meist schon bei dem ersten Versuch korrekt liegt – was letztlich über eine kleine blaue LED über dem Ladefeld angezeigt wird. Ist das Gerät dann vollständig geladen (was wie gewohnt einen Tick länger dauert als über Kabel), so erlischt die Leuchte. Verliert das Smartphone dann im Laufe der Zeit wieder etwas an Akkukapazität, so beginnt das Qi-Pad erneut mit dem Laden, sodass ihr zum Beispiel am Morgen immer ein vollständig geladenes Gerät in den Händen haltet.

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Durch die Glasoberfläche des Ladepads kann es natürlich gerade bei glatten und abgerundeten Geräten passieren, dass sich diese durch die Induktionsspannung verschieben – zumindest bei meinem Nexus 4 (Glasrückseite) ist das nicht der Fall, hier blieb das Gerät passend liegen. Auch die Nutzung von Hüllen ist natürlich hinderlich, wobei das Zens Qi mit Taschen und Hüllen von bis zu 5 Millimeter Dicke zurecht kommen sollte – zumindest war das bei den von mir getesteten Lumia 1020 und dem Nexus 4 der Fall. Ein Summen des Netzteils oder Brummen des Ladepads war dabei konsequent nicht zu hören.

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Fazit? Mit angeschlagenen 75 Euro eine etwas hochpreisigere Qi-Ladestation, wobei an bedenken sollte, dass man für anständige Single-Ladepads auch 30-35 Euro ausgeben kann. Und in Sachen Material und Verarbeitung gibt es an dieser Dual-Ladestation aus dem Hause Zens gar nicht viel auszusetzen – lediglich der UK-Stecker könnte hier als Kritikpunkt dienen. Ansonsten aber macht die Ladestation genau das, was sie soll und das ist eben das Befeuern von zwei Geräten per Qi-Standard gleichzeitig (wobei nicht nur Smartphones geladen werden können, sondern auch kleinere Tablets), zusätzlich gibt es eben noch einen USB-Anschluss. Wer auf der Suche nach einer Dual-Ladestation ist, der kann hier bedenkenlos zuschlagen, klare Kaufempfehlung – alle anderen nutzen eben einzelne Ladestationen.

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