Zu viele Spammer: eBay Kleinanzeigen zukünftig mit Gebühren

Marcel Am 10.07.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:30 Minuten

ebaykleinanzeigen

Wie eBay in einer Mail an seine Kleinanzeigen-Nutzer bekannt gibt, wird ab der kommenden Woche ab der 51. Anzeige innerhalb von 30 Tagen eine Gebühr fällig. eBay möchte damit Spam auf dem Kleinanzeigen-Portal eindämmen.

Was das verkaufen von Altgeräten oder sonstigem Kram angeht, so gibt es für mich persönlich drei Möglichkeiten: eBay, eBay Kleinanzeigen oder Amazon Marketplace. Obwohl die Verkaufsgebühren bei eBay recht hoch liegen, ist das Auktionshaus für mich noch immer die Wahl, Amazon ist mir als privater Verkäufer einfach zu risikoreich (Stichwort: Rückgabe des Artikels, wird seitens Amazon im Notfall auch einfach durchgesetzt), bei eBay Kleinanzeigen gibt es mir persönlich zu viele „Halber Preis“- und „Tausche“-Idioten. Ein Vorteil der Kleinanzeigen-Plattform ist aber hingegen, dass das einfache Einstellen von Angeboten kostenlos ist – oder besser gesagt war. Denn eBay Kleinanzeigen hat mit zahlreichen Anbietern zu kämpfen, die „immer wieder die ersten Seiten mit ihrem Bestand regelrecht ‚blockieren'“. Sei es, weil sie entweder hunderte sehr ähnliche Anzeigen aufgeben, oder aber die gleichen Anzeigen täglich wieder schalten.

So wird es ab dem 14. Juli 2014 Gebühren geben, von denen aber sicherlich die wenigsten etwas spüren werden. Denn 50 Anzeigen in 30 Tagen sind und bleiben kostenlos, erst ab der 51. Anzeige wird eine Gebühr von 0,95 Euro fällig. Dabei sind die 30 Tage nicht an den Kalender gebunden, sondern ist einfach ein fester Zeitraum. Stellt ihr also die 51. Anzeige ein, wird geprüft wie viele Anzeigen ihr in den letzten 30 Tagen geschaltet habt und demnach die Gebühr verhängt oder nicht verhängt. Wie gesagt möchte eBay damit nicht die „Normalnutzer“ monetarisieren, sondern etwas gegen die Spamwelle auf der Kleinanzeigen-Plattform unternehmen. 50 Anzeigen in 30 Tagen dürften wohl nur die wenigsten Privatnutzer ausreizen, hierzu müsste man sicherlich schon seinen Hausstand oder Einzelteile einer Sammlung veräußern – was sicherlich auch nicht täglich passieren dürfte. Daher befürworte ich diesen Schritt, sofern man es wirklich schafft, Mehrfach-Accounts zu einem Großteil zu unterbinden.

Lieber eBay Kleinanzeigen Nutzer,

ab der kommenden Woche werden wir für das Einstellen von mehr als 50 Anzeigen in 30 Tagen eine Gebühr von 0,95 EUR ab der 51. Anzeige erheben.

Wir bekommen viele Beschwerden von Nutzern darüber, dass einige wenige Anbieter immer wieder die ersten Seiten von Unterkategorien mit ihrem Bestand regelrecht ‚blockieren‘, weil sie entweder – teilweise hunderte – sehr ähnliche Anzeigen aufgeben, oder die gleichen Anzeigen täglich wieder schalten. Dieses Verhalten ist nicht im Sinne der Nutzererfahrung auf eBay Kleinanzeigen. Wir wollen für die Interessenten sicherstellen, dass die einmalige Vielfalt des Angebots auf unseren Seiten sichtbar bleibt.

Wir haben das Limit mit 50 Anzeigen in 30 Tagen bewusst sehr hoch angesetzt, damit auch Verkäufer mit großem Inventar weiterhin erfolgreich eBay Kleinanzeigen nutzen können und nur ein sehr geringer Prozentsatz der Verkäufer betroffen sind (unter 1%).

Hier nun noch einige Erläuterungen zur Neuregelung für Verkäufer:

50 Anzeigen innerhalb von 30 Tagen können Sie nach wie vor kostenlos aufgeben (ausgenommen Autos, die wie bisher ab der 3. Anzeige 14,95 kosten).

Ab der 51. Anzeige kostet jede weitere Anzeige innerhalb der 30 Tage 0,95 EUR.

Wichtig: Gezählt werden nicht die Anzeigen, die Sie zur Zeit online auf der Plattform haben, sondern die Anzahl der Anzeigen, die Sie aufgeben. Wenn Sie also fünf Anzeigen täglich löschen und wieder neu einstellen, dann wäre das kostenlose Limit nach zehn Tagen erreicht.

Uns ist bewusst, dass dies zu Einschränkungen für die betroffenen Verkäufer führt. Wir sind aber überzeugt, dass dieser Schritt letztendlich zu einer besseren Erfahrung für alle Nutzer auf eBay Kleinanzeigen führen wird.

Ihr eBay Kleinanzeigen-Team

via ComputerBase Quelle ComputerBase

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