AllCast: Univer­selle Streaming-App für iOS veröf­fent­licht

Am 13.01.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:32 Minuten

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Koushik Dutta hat die iOS-Version seiner eierle­genden Streaming-App AllCast nach langer Beta-Phase als finale Version in den App Store gebracht, die sich kostenlos auspro­bieren lässt.

Möchte man Bilder und Videos vom Smart­phone oder Tablet auf den Fernseher streamen, so stellt auf der Android-Plattform die AllCast-App von Koushik Dutta eine Art Univer­sal­lösung Wollmilchsau dar: Seien es lokale Medien vom Gerät selbst, aus diversen Netzwerken wie Facebook, Google+, Instagram oder auch aus eurer Dropbox oder vom Medien Server – die Möglich­keiten sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind auch die unter­stützten Geräte, denn von Chromecast und AirPlay über den fire TV bis hin zu DLNA-tauglichen Geräten ist nahezu alles vertreten. Seit Ende August ist bekannt, dass Dutta auch eine App für iOS 8 entwi­ckelt, seit Anfang November gab es die erste Beta-Version für inter­es­sierte Tester und nun hat er die App auch in einer finalen Version für iOS veröf­fent­licht.

Die iOS-App von AllCast unter­scheidet sich auf den ersten Blick gar nicht allzu sehr von seinem Android-Pedanten, denn auch hier lassen sich wie erwähnt lokale Medien (Fotos, Videos und Musik) auf einen unter­stützten Empfänger streamen, gleiches gilt auch für diverse Netzwerke wie Google+ und Instagram, seitens Cloud-Anbietern werden bislang lediglich Dropbox und Google Drive unter­stützt – aber auch lokale Medien Server wie ein heimi­sches NAS lässt sich einbinden. Was wegge­fallen ist, ist die Facebook-Unter­stützung, die in der letzten Beta noch verfügbar war. Funktio­niert soweit recht zuver­lässig und ohne größere Probleme, was aber leider noch immer fehlt sind die verspro­chenen Exten­si­bility-Features, mit denen sich Dateien aus nahezu belie­bigen Apps über das native Share Sheet mit AllCast weiter­ver­ar­beiten lassen – schade. 

AllCast für iOS lässt sich kostenlos aus dem App Store auf’s iPhone oder iPad laden, aller­dings besitzt diese Versionen einen kleinen, nicht wirklich störenden Werbe­banner, einen Splash­screen beim Start des Strea­mings auf den Fernseher und Videos lassen sich lediglich mit einer Länge von einer Minute abspielen. Diese Einschrän­kungen lässt sich aller­dings durch ein Upgrade auf AllCast Premium per In-App-Kauf aufheben, hierbei werden dann 4,99 Euro fällig. 

via Engadget