Der ein oder andere hat vielleicht schon einmal einen Philips-Fernseher mit Ambilight im laufenden Betrieb gesehen. Hierbei handelt es sich um eine hinten am TV-Gerät angebrachte LED-Beleuchtung, die die Wand hinter dem Fernseher (passiv) beleuchtet. Der Clou: Die Beleuchtung geschieht in etwa den gleichen Farben, wie sie auch auf dem Bildschirm gerade zu sehen sind. Dies soll nicht nur die Augen schonen und entlasten (da die Kontraste zwischen Bild und dunklerem Hintergrund nicht mehr so hart wirken), sondern sieht auch noch richtig gut aus. Leider hat Philips wohl noch laufende Patente auf das Ambilight-Prinzip – oder andere Hersteller finden die rückseitig angebrachte Beleuchtung als unnötig.

Wie dem aber auch sei: ich bin ein großer Ambilight-Fan und wäre ich von den Philips-Geräten nicht so negativ angetan, wäre dies wohl DAS Kaufkriterium. Aber: ist eben nicht und so musste eine Alternative her. Schon seit geraumer Zeit gibt es diverse Anleitungen, um eine Ambilight-ähnliche Funktion mittels RasperryPi und weiterem Zubehör nachzubauen. Ich habe aber weder Bock auf die Hardware-Bastelei, noch auf den ganzen Software-Kram. Somit fiel diese Lösung schon definitiv weg, sodass ich mich in den letzten Jahren mit einfachen LED-Strips zufrieden gegeben habe. Dann aber tauchte plötzlich ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter auf, dass schnell meine Aufmerksamkeit gewinnen konnte: DreamScreenTV.

Ein Ambilight-Kit zum nachrüsten, welches einen Betrieb á la Plug’n’Play versprach und so ohne große Bastelei das gewünschte Ergebnis bringen sollte. Einziges Problem hierbei war der Preis, denn mit 160 US-Dollar plus 25 US-Dollar für den Versand war der reine Warenwert schon nicht ohne. Hinzu kommen dann bei der Einfuhr nochmals 19% Umsatzsteuer und Zollgebühren – macht also in etwa 200 Euro. Kein Schnäppchen, außerdem ist Kickstarter bekanntlich immer ein Risiko, nicht nur bezüglich der Herstellung, sondern auch von Seiten des deutschen Zolls – fehlende Dokumente und so. Also habe ich die Sache erst einmal zurückgelegt und abgewartet wie so die ersten Meldungen bezüglich eines Versands nach Deutschland aussehen.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe es dann doch gewagt und konnte das DreamScreenTV-Set einmal ausprobieren und möchte euch meine Erfahren nicht vorenthalten.

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Lieferumfang und Installation

Der Lieferumgang des DreamScreenTV-Pakets fällt vergleichsweise üppig aus und besitzt bereits alles, was man für den (einfachen) Betrieb benötigt. Zuerst einmal sind natürlich die LED-Streifen enthalten, Pakete gibt es für Fernseher von 36 bis 80 Zoll, drei verschiedene (Universal-)Größen stehen zur Auswahl. Daneben gibt es dann auch noch das benötigte Netzteil für die LED-Strips (auch als Euro-Stecker), einen HDMI-Splitter, den eigentlichen DreamScreen-Stick und natürlich ein MicroUSB-Kabel mitsamt USB-Netzteil für den Betrieb des Sticks – dieses ist leider nur mit einem US-Stecker versehen, es funktioniert aber natürlich jedes übliche Netzteil.

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Zuerst einmal müsst ihr natürlich die LED-Strips an die Rückseite eures Fernsehgeräts bringen, was dank der 3M-Klebestreifen recht simpel gelöst ist. Fangt hierbei an der unteren linken Ecke an und klebt euch dann eben herum. Je nach Größe eures Gerätes entfallen auf jede Seite unterschiedlich viele LEDs: 2 x 4 LEDs bei Größen von 32 bis 45 Zoll, 3 x 6 LEDs bei Geräten zwischen 45 und 65 Zoll und auf alles bis 80 Zoll entfallen 4 x 8 LEDs. Legt die Leisten am besten vorher einmal als Probe ohne abziehen der Klebefolie auf, dann könnt ihr euch einen groben Überblick verschaffen, wo ihr anfangen müsst und welche Abstände ihr einhaltet solltet, damit ihr einmal herumkommt und die LEDs gleichmäßig verteilt habt.

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Erster Gedanke: Durch die angerauten Rückseiten der meisten Geräte löst sich das Klebeband nach ein paar Tagen – allerdings wurde ich positiv überrascht, zumindest nach vier Wochen konnte ich keine losen Stellen finden. Vorher solltet ihr die zu beklebenden Stellen aber am besten mit einem Fett- und Silikonentferner säubern, hilft immer. ;) Ist das erledigt, könnt ihr euch nun an den DreamScreenTV-Stick machen, in diesen wird zuerst einmal der Stecker der LED-Streifen eingestöpselt. Des Weiteren benötigt ihr zum Betrieb des Sticks auch das erwähnte, beigelegte Netzteil. Sollte jeder soweit hinbekommen, ansonsten gibt es ja auch noch eine bebilderte Anleitung – man kann aber eigentlich nichts falsch machen.

Als nächstes ist der beigelegte HDMI-Splitter an der Reihe. An diesem finden wir drei HDMI-Steckplätze und einen MicroUSB-Port. An die beiden Output-Ports schließen wir nun unseren DreamScreen-Stick und das HDMI-Kabel zum Fernseher hin an. Der MicroUSB-Port sollte klar sein und an den dritten HDMI-Port wird nun das gewünschte Videogerät angeschlossen. Da es immer wieder zu Missverständnissen gekommen ist: Wer sein Fernsehprogramm über den direkten Weg mittels Kabelanschluss oder dem CI-Steckplatz seines Fernsehgerätes laufen lässt, der kann zumindest beim normalen Fernsehen nicht die Vorzüge der dynamischen Hintergrundbeleuchtung nutzen – hier funktioniert lediglich die statische Hintergrundbeleuchtung (Modi siehe weiter unten).

Vielmehr benötigt ihr zwingend ein HDMI-Ausgabegerät. Dies kann ein Receiver sein, einen Apple TV, einen BluRay-Player, eine Spielekonsole – oder was auch immer. Von Haus aus unterstützt der DreamScreen-Splitter nur ein Abspielgerät, allerdings sind natürlich erweiterte Konfigurationen möglich. So könnt ihr natürlich einen weiteren HDMI-Switch an den Input-Port des Splitters klemmen und so mehrere Wiedergabegeräte mit der Ambilight-Beleuchtung nutzen. Oder aber ihr greift direkt auf eine HDMI-Matrix zurück, die zum Beispiel vier Eingänge und zwei Ausgänge besitzt – dann  spart ihr euch den beigelegten HDMI-Splitter. Ich für meinen Teil habe diese HDMI-Matrix und betreibe so meinen TV-Receiver, das Apple TV und habe dann noch einmal einen automatischen 3er-Switch für PS2, PS3 und Wii. o_O

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Die App für iOS und Android

Habt ihr alles korrekt miteinander verbunden, könnt ihr nun euren Fernseher wieder wie gewünscht aufstellen oder aufhängen. Zwar kann der DreamScreenTV noch ein wenig justiert werden, im Grunde ist er aber auch ohne eine App einsatzbereit und kann vollständig genutzt werden. Dennoch möchte ich an dieser Stelle erst einmal einen Blick auf die App und die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten werfen – den Rest gibt es dann eben ein Kapitel später. Die App ist übrigens sowohl für iOS (inklusive App für die Apple Watch), als auch für Android zu haben und sind nahezu identisch und funktionieren gleichermaßen solide, auch wenn sie optisch (Stand jetzt) nun definitiv nicht zu den Schönsten ihrer Art gehören.

DreamScreen TV
DreamScreen TV
Entwickler: Rakesh Reddy
Preis: Kostenlos
DreamScreen TV
DreamScreen TV
Entwickler: Lab714
Preis: Kostenlos

Die Kommunikation zwischen App und Stick erfolgt mittels Bluetooth 4.0, die Verbindung selbst wird beim Öffnen der App automatisch hergestellt – ihr müsst Stick und Smartphone also zuvor nicht über die Systemeinstellungen von iOS oder Android miteinander koppeln. Tipp: Sollte die Verbindung bei euch nicht zu Stande kommen, immer wieder abbrechen oder eine zu kurze Distanz aufweisen, schaut einmal nach, wo ihr den Stick geparkt habt. Ihr solltet eben darauf achten, ihn nicht in einem Metallschrank zu verstauen oder mitten im dicksten Kabelgewirr unterm Schrank – dies kann die Kommunikation eben stören. Ansonsten ist die Verbindung aber stabil und hält durchaus ein paar Meter.

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In der App selbst könnt ihr zuerst einmal zwischen den Betriebsmodi des DreamScreenTV wechseln: neben dem Standby-Modus findet ihr hier auch den Video-Modus, den Musik-Modus und einen Modus für eine einfache Hintergrundbeleuchtung (aka Ambilight). Darunter gibt es dann – je nach aktiviertem Modus – zwei unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Im Video- und Backlight-Modus findet ihr dort die Zonensteuerung, über die sich jede Seite des Fernsehers bei Bedarf getrennt voneinander ein- und ausschalten lässt. Im Musik-Modus findet ihr eine Auswahl der verschiedenen Audio-Visualizer vor, die Pfeile geben hierbei logischerweise die Richtung der Farbverläufe an.  ;)

Außerdem lassen sich im Ambilight-Modus verschiedene Umgebungsszenarien einstellen, unter anderem ein kleines Kaminfeuer, die US-Farben, verschiedene Farbverläufe und Farbwechsel und auch das manuelle Festlegen einer bestimmten Farbe ist mittels Farbkegel möglich. Zu guter Letzt gibt es dann auch noch ein paar Einstellungen, die über das Zahnrad-Symbol unten rechts erreichbar sind. In den Video-Einstellungen könnt ihr zum Beispiel die Sättigung  der Farben nachjustieren. In der Regel dürften die Standardwerte ganz gute Ergebnisse liefern, habt ihr aber eine knallige Wandfarbe, kann es unter Umständen notwendig sein, dass ihr die RGB-Sättigung ein wenig verändert – da die Farbe der Wand die Farbwahrnehmung natürlich etwas verändern kann.

dreamscreen-app-6Über den „Fade Rate„-Regler könnt ihr festlegen, in welcher Geschwindigkeit die LEDs aktualisiert werden beziehungsweise ob sie eher langsam ineinander „faden“ sollen oder eher ruckartig wechseln. Ist wohl Geschmacksache, ich bevorzuge es aber, den Regler fast komplett nach unten zu ziehen – sprich ein langsames Überblenden der Farben, was einfach natürlicher wirkt. Bei schnelleren Games kann es aber durchaus etwas anders sein. ;) Der Regler „Luminosity“ legt die minimale Leuchtkraft der LEDs fest. Allerdings nicht für den laufenden Betrieb, sondern quasi als „Standby-Helligkeit“ für den Fall, dass der DreamScreen-Stick eben kein Wiedergabe-Signal mehr feststellen kann.

dreamscreen-app-7In den Audio-Einstellungen könnt ihr die Farben für die Audio-Visualisierung im Musik-Modus festlegen. Wobei: Ihr habt für Höhen, Mitten und Tiefen jeweils Rot, Blau und Grün zur Auswahl – damit man später auch einen Effekt sehen kann, solltet ihr natürlich nicht zwei- oder dreimal die gleiche Farbe auswählen. Ansonsten heißt es eben: Ausprobieren und herumspielen. Zu guter Letzt gibt es dann noch die Möglichkeit, den DreamScreen umzubenennen (eher nur notwendig, wenn ihr zwei oder mehre in verschiedenen Räumen nutzt) und die Größe eures Fernsehers festzulegen (von Werk aus eigentlich bereits korrekt). Soviel also einmal zu den Apps und die möglichen Funktionen und Einstellungen.

DreamScreenTV (endlich) im Betrieb

Wie bereits erwähnt lässt sich der DreamScreenTV auch ohne App nutzen, wenn auch ein wenig rudimentärer. Dazu besitzt der Stick drei Buttons, die wie folgt belegt sind: Der einzelne Button wechselt zwischen den Betriebsmodi Aus/Standby (rote LED), Video (Violett), Musik (Blau) und Hintergrundbeleuchtung (Gelb). Mit dem auf dem Bild unteren Button verändert ihr die Helligkeit der LEDs, der untere Button wählt die zu beleuchtenden Fernsehseiten aus und wechselt zwischen den Farben für die einfache Hintergrundbeleuchtung. Etwas schade: Die LED am Stick lässt sich nicht deaktivieren, sodass sie immer recht hell leuchtet – was vor allem dann stört, wenn man den Stick eben nicht so „versteckt“ bekommt, dass man die LED nicht sieht. Hier wäre eine softwareseitige Lösung interessant, leider aber (noch) nicht vorhanden – also etwas dunkles Klebeband drauf.

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Nun aber genug gequatscht, kommen wir einmal zu den drei unterschiedlichen Betriebsmodi. Im sicherlich am häufigsten zum Einsatz kommenden Video-Modus geben die LEDs quasi die an der jeweiligen Seite dominierenden Bildschirmfarben am Rand wieder. Dabei sind die LEDs eben in pro Seite drei bis vier Zonen aufgeteilt (oder eben auch weniger beziehungsweise mehr, je nach gewähltem Modell und Größe des Fernsehers), die Farben sind also fließend. Das Bild muss – wie man sehen kann – gar nicht zwangsläufig „formatfüllend“ sein, auch im Widescreen-Modus funktioniert die dynamische Beleuchtung.

Die Synchronisation und der Wechsel der Farben erfolgt fließend und passgenau, auch bei Nutzung mit der PlayStation 2/3 und der Nintendo Wii konnte ich keine großen Verzögerungen feststellen. Technisch gesehen können die LEDs mit bis zu 24bit-Farben umgehen und unterstützen bis zu 60 Bilder pro Sekunde. Kann man nun lange erklären, am besten sind sicherlich mal ein paar Fotos. Zu beachten ist hier nur, dass die Farben „in echt“ nochmal ein wenig anders aussehen und vor allem auch zu den Seiten hin stärker leuchten – war mir aber irgendwie nicht möglich, dies komplett einzufangen. Aber für einen Eindruck reicht es sicherlich.

Der Musik-Modus ist irgendwie mein „geheimer“ Lieblingsmodus geworden. Hierbei muss die Musik natürlich weiterhin über das HDMI-Kabel kommen – entweder, weil ihr eh einen Apple TV und AirPlay nutzt, oder aber über eine andere Kombination mit dem Audiorückkanal (ARC). Im Musik-Modus werden die LEDs zu einem kleinen Equalizer – je lauter und kräftiger die Musik, umso mehr Bewegung in den LEDs. Hat irgendwie etwas von dem Prinzip der guten alten Lichtampeln, sieht aber wesentlich cooler aus. Kann man sich wohl den Mund fusselig reden, daher mal ein kurzes (Quick’n’Dirty-)Video. Da YouTube bekanntlich Musikstücke gerne stumm schaltet, gibt es dies leider nur ohne Audio. Bei Interesse parallel zum Video diesen Song von Adam Angst aufrufen.

Der letzte Modus im Bunde ist dann eine einfache Ambilight-/Hintergrundbeleuchtung. Hier könnt ihr euch entweder auf eine dauerhafte Farbe festlegen oder aber einen der angebotenen Animationen auswählen – darunter zum Beispiel einen leichten Kamin-Effekt oder andere Farbwechsel und Farbverläufe. Ist im Grunde der einfachste Modus, wäre schön gewesen, wenn man den Ambilight-Modus automatisch aktivieren könnte, wenn der DreamScreen-Stick kein Videosignal mehr empfängt – ist aber aktuell eben nicht möglich, sondern man kann in dem Falle lediglich die Leuchtstärke der LEDs auf Null reduzieren (siehe unter „App“).

Einschränkungen und weitere Infos

Das größte Missverständnis rund um die Ambilight-Nachrüstung habe ich ja bereits bei der Installation erklärt – es wird eben mindestens ein Ausgabegerät benötigt, welches sein Signal über HDMI übermittelt. Daneben gibt es aber noch ein paar weitere Einschränkungen, mit denen ich persönlich gut leben kann, die aber für den ein oder anderen vielleicht im Vorfeld von der Kaufüberlegung absehen lassen.

  • Von Haus aus merkt sich der Stick euren letzten Betriebsmodi: habt ihr ihn also zuletzt im Video-Modus betrieben, werden die LEDs bei fehlendem Signal komplett heruntergefahren – sobald wieder ein Signal kommt, schalten sich die LEDs dann auch selbstständig wieder ein.
  • Wer regelmäßig 4K-Content wiedergibt, der wird Probleme bekommen, denn der beigelegte Splitter unterstützt, wie auch der Stick selbst, nur maximal HDMI 1.4 und nimmt daher ein Downscaling auf 1080p vor. Nun könnte man natürlich einen 4K-fähigen Splitter anschließen, dann aber bleiben die DreamScreen-LEDs dunkel. Ein 4K-Modell ist aber zumindest geplant.
  • Auch bei der 3D-Wiedergabe gibt es aktuell noch Probleme, die LEDs beziehungsweise die dargestellten Farben werden nicht korrekt synchronisiert. Ist aber laut Entwickler ein reines Software-Problem, welches noch untersucht wird.

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Fazit: Teuer, schick & hoher WAF

Ich habe den DreamScreenTV nun schon seit einigen Wochen im Einsatz und bin vollkommen zufrieden. Ich bin sowieso ein großer Freund von passiver Hintergrundbeleuchtung mittels LED-Strips (ich kann hierbei nur Delloptoelectronics empfehlen) und hatte unter anderem auf der Rückseite meines Fernsehers entsprechende Strips angebracht. Die dynamische Beleuchtung setzt dem aber nochmal die Krone auf, ich für meinen Teil finde es äussert ansehnlich. Ob es für die Augen nun wirklich schonender ist? Keine Ahnung, konnte jetzt keine Vorteile dazu erkennen. In erster Linie geht es mir aber eben auch um die Optik und die Atmosphäre ist definitiv angenehmer, als eine statische Beleuchtung..

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Natürlich kann man vor allem in Bezug auf die Funktionalität und die App noch ein paar Details verbessern, im Grunde dürfte die „Out of the box“-Lösung aber schon die wichtigsten Dinge mitliefern. Und natürlich gibt es auch noch ein paar Einschränkungen, eben im Bereich 3D und 4K – sind aber beides Dinge, die mich noch momentan weniger interessieren als die Präsidentenwahl auf Nauru – weder hätte ich entsprechenden Content, noch entsprechende Hardware, noch schlichtweg keine Ambitionen. Aber ja: Wird für einige sicherlich ein Störfaktor und Kaufhindernis sein, hier heißt es bei Interesse abwarten, denn ein 4K-Modell des DreamScreenTV ist (wie auch ein WiFi-Modell) in Arbeit.

Natürlich hat die Fertiglösung ihren Preis, wie erwähnt muss man etwa 200 Euro einplanen – kein Schnäppchen. Ein recht hochpreisiges Spielzeug und definitiv nichts, was man „mal eben so mitnimmt“, auch wenn es noch so schick ausschaut. Ich für meinen Teil aber würde das Geld noch einmal in die Hand nehmen und wenn man mal bedenkt, wieviel man unter Umständen für ein Smartphone oder diversen anderen Mist ausgibt, erscheint der Betrag auch gar nicht mehr so hoch.  Und der Vorteil gegenüber der Ausgabe für das 7.1-Soundsystem, der PS4 oder sonst etwas: Die DreamScreen-Beleuchtung hat einen recht hohen WAF.