Feedly: Google-Reader-Umzug vollzogen, Web-Oberfläche nun ohne Plugins nutzen

Marcel Am 19.06.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:09 Minuten

Es gibt mal wieder neues von der bisher stärksten Google-Reader-Alternative namens Feedly, welche vor wenigen Tagen damit begonnen hat, die Nutzer in die eigene Feedly Cloud umzuziehen. Die Feedly Cloud läuft eigenständig und ohne den google’schen Reader – und inzwischen hat man im hauseigenen Blog vermeldet, dass nun nur noch ein paar bestehende Benutzeraccounts umgezogen werden, neue Nutzer hingegen sofort in die Feedly Cloud einsteigen. Damit dürfte der Google Reader schon einen großen Einbruch der Nutzerzahlen erleben, auch wenn das Google sicherlich reichlich wenig interessieren dürfte.

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Eine nette Zahl am Rande: 25 Millionen Feeds verarbeitet man derzeit täglich, RSS ist also nicht tot. Ebenso hat man im gleichen Atemzug auch vermeldet, dass rund 200 Entwickler Feedly als Google-Reader-Alternative in ihre Apps integrieren wollen – ist ja nichts neues, aber neben den bereits genannten Apps wie Reeder, NextGen Reader, gReader und Press ist nun auch noch IFTTT, Sprout Social, Pure News Widget und Meneré hinzugekommen. Allerdings: Bislang ist noch kein Update mit einer Feedly-Integration aufgeschlagen, lediglich IFTTT bietet derzeit eine Feedly-Unterstützung.

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Wichtig und interessant ist jedoch die dritte Ankündigung: Die Weboberfläche von Feedly ist nun unter cloud.feedly.com erreichbar. Musste man bislang immer noch auf Browser-Erweiterungen für Firefox und Chrome setzen, so ist das nun Vergangenheit, denn die UI ist nun eigenständig. Darauf habe ich persönlich gewartet, denn ich fand die Sache mit den Erweiterungen eher suboptimal. (Quelle)

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Damit hat man also wieder einen weiteren großen Schritt vollbracht – ja, ich sehe in Feedly derzeit den stärksten aller Konkurrenten, auch wenn man auf Digg gespannt sein darf. Übrigens: Meinen RSS-Feed findet ihr hier, wer Feedly nutzt, kann diesen auch direkt über Feedly abonnieren.

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