MetroMail: Brauchbarer Gmail-Client für Windows Phone

Marcel Am 05.12.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:37 Minuten

metromail

Meine Meinung zu Windows Phone 8 ist durchaus positiv, auch wenn mir die ein oder anderen Apps doch fehlen – was man aber sicherlich nicht Microsoft ankreiden kann. So fehlt mir zum Beispiel neben Chrome auch eine anständige Mail-App welche mit Gmail zurecht kommt: Die hauseigene Mail-App unterstützt zwar den Mail-Dienst aus dem Hause Google, hier allerdings fehlen mir doch einige Funktionen wie die Labels, das Archivieren und solche banalen Dinge eben. Mit MetroMail gibt es nun aber einen ersten Mail-Clienten für Windows Phone, welcher alle Gmail-Funktionen unterstützt.

Nach dem Login in euren Google-Account seht ihr als erstes euren Posteingang-Ordner, welchen ihr per Wisch nach links oder rechts ändern könnt und so durch diverse Ordner wie „Alle Mails“, „Gesendet“, „Archiviert“, „Gelöscht“ und so weiter hindurchsliden könnt. Welche Ordner hier angezeigt und „durchwischbar“ sind, lässt sich in den Einstellungen von MetroMail für jeden Ordner und für jedes Label angeben – so habt ihr die wichtigsten Labels ebenfalls immer schnell griffbereit, alternativ dazu gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, ganz gezielt auf einen Ordner zugreifen zu können.

Neben dem dunklen Theme bringt MetroMail auch ein helles Theme mit, ebenso kann man in den App-Einstellungen auch die Live-Kachel und Toast Benachrichtigungen aktivieren oder eine Signatur speichern. Dabei versteht sich der Mail-Client auch auf mehreren Absenderadressen und kann für jeden Absender eine gesonderte Signatur anlegen, ist für viele ja auch recht wichtig. Wer auf den „neuen“ Posteingang von Gmail mit seiner automatischen Sortierung setzt der kann sich ebenfalls glücklich schätzen, denn auch dieses Feature wird von MetroMail unterstützt.

Zusammengefasst kann man also sagen dass MetroMail sämtliche Gmail-Features mitbringt, auch wenn die Performance der App an der ein oder anderen Stelle durchaus etwas besser sein könnte und einige Funktionen wie der Versand von Anhängen und serverseitigen Entwürfen noch fehlen – die Entwickler arbeiten aber bereits daran. Ebenso gibt es bislang noch keine Möglichkeit die App zu testen, sodass man quasi gezwungen wird, die 0,99 Euro zu bezahlen ohne vorher einen Einblick zu bekommen – dieser Umstand soll zwar ebenfalls in Kürze behoben werden, ich für meinen Teil kann jedoch behaupten, dass sich der Kauf vollends gelohnt hat, gerade als Gmail-User.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

via CocasBlog

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