WordPress: Diese Plugins kommen hier zum Einsatz (2015er Version)

Marcel Am 13.12.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:23 Minuten

wordpressmba

WordPress gibt auf zahlreichen Webseiten zum Einsatz, mal mehr, mal weniger offensichtlich. Eine der Stärken des CMS liegt sicherlich in der sehr aktiven Plugin-Community, mit deren Hilfe man fehlende Features schnell und einfach nachrüsten kann. Hält den Core aufgeräumt, sorgt aber gleichzeitig für Freiheiten. Angestachelt von einem Artikel des werten Jan drüben auf Gdgts, in dem er einen Teil seiner WordPress-Plugins vorgestellt hat, werde auch ich an dieser Stelle kurz einmal jene Plugins vorstellen, die hier auf diesem beschaulichen Blog zum Einsatz kommen. Ist natürlich nur ein Teil: Dinge, die für den Betrieb im Hintergrund nötig sind (zum Beispiel Disqus, Jetpack oder auch Google XML-Sitemaps) lasse ich einmal aus – sind dann aber auch nur noch eine Hand voll.

AddQuicktag: Ein kleines, praktisches Helferlein für den Backend-Editor, mit dessen Hilfe sich Schnellzugriffe auf diverse Shortcodes anlegen lassen. Einige Shortcodes benötigt man nicht regelmäßig genug, als dass sie einen eigenen Button im Editor bekommen sollten – gleichzeitig benötigt man sie aber auch zu häufig, um sie immer von Hand eingeben zu müssen. AddQuicktag nimmt unbegrenzt viele Shortcodes auf und listet diese in einer einfachen Listbox im Editor auf.

AddQuicktag
AddQuicktag
Entwickler: Frank Bültge
Preis: Kostenlos

Auto Insert Title to Link: Ein kleines Plugin, welches eine inzwischen entfernte WordPress-Funktion zurückbringt. Fügt ihr eine URL in den Link-Dialog von WordPress ein, wird bei Auswahl des Title-Feldes automatisch der Seitentitel ausgelesen und übernommen.

Auto Insert Title To Link
Auto Insert Title To Link
Entwickler: Ralf Albert
Preis: Kostenlos

Cache Enabler: Bis vor kurzem habe ich noch auf das Cache-Plugin von Sergej Müller gesetzt, seitdem dieser der Plugin-Entwicklung den Rücken gekehrt hat, ist die Entwicklung aber etwas eingeschlafen. Cache Enabler ist ebenso minimalistisch wie Cachify, gefühlt aber etwas flotter und erfordert noch weniger Konfiguration auf dem Server (Stichwort: htaccess). Des Weiteren funktioniert trotz aktiviertem Cache die automatische Freigabe von geplanten Posts, ganz ohne Cronjobs.

Cache Enabler – WordPress Cache
Cache Enabler – WordPress Cache
Entwickler: KeyCDN
Preis: Kostenlos

Color My Posts: Ein kleines Helferlein, dass die verschiedenen Artikel in der Artikelübersicht im Backend einfärbt. Freigegebene Artikel bleiben wie gewohnt grau, geplante Artikel bekommen einen grünen Hintergrund, Entwürfe gelb und ausstehende Reviews blau. Sorgt für einen etwas schnelleren Überblick

Color My Posts
Color My Posts
Entwickler: Remi Corson
Preis: Kostenlos

Contact Form 7: Wohl DAS Plugin, wenn es darum geht, schnell und einfach Kontaktformulare erstellen und anzuzeigen. Viele Möglichkeiten, beliebige Formularfelder, Spamschutz – wer nicht selbst etwas ins Theme schreiben möchte, der ist mit Contact Form 7 bestens bedient.

Contact Form 7
Contact Form 7
Entwickler: Takayuki Miyoshi
Preis: Kostenlos

Lightbox Bank Standard Edition: Ich war lange auf der Suche nach einem recht minimalistischen Plugin, mit dem sich Bilder in einer Lightbox betrachten lassen. Wichtig war dabei nicht nur, dass das Plugin nicht allzu überladen ist, sondern auch die mobile Anzeige. Viel versucht, viele Kleinigkeiten die störten – mit der Lightbox Bank bin ich allerdings zufrieden.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Optimus: Bilder komprimiere ich primär zwar lokal auf dem Rechner (unter OS X setze ich diesbezüglich auf ImageOptim), dennoch kann eine zusätzliche Kompression nur selten schaden. Optimus ist ein kleines Plugin, dass sämtliche hochgeladene Bilder nochmals zu komprimieren versucht und dabei oftmals auch noch ein paar Kilobyte herausholt. Jährliche Gebühr, habe ich aber nie bereut. Übrigens: Auch ein altes Plugin von Sergej.

Optimus – WordPress Image Optimizer
Optimus – WordPress Image Optimizer

SyntaxHighlighter Evolved: Ab und an gibt es hier neben einfachem Text auch mal die ein oder anderen Codezeilen. Zur einfacheren Ansicht und zwecks Copy & Paste werden eben jene Snippets mit einer Weiterentwicklung des SyntaxHighlighter entsprechend angezeigt.

WP-Appbox: Natürlich kommt hier auch ein Plugin von mir zum Einsatz – logisch, immerhin begann die Entwicklung erst für dieses Blog, bevor es dann auch zu Kollegen rüberschwappte und letztlich im Plugin-Verzeichnis landete. Mit der Appbox lassen sich Apps aus zahlreichen App Stores anzeigen – aber das seht ihr ja regelmäßig und vor allem auch gerade hier in diesem Artikel. An dieser Stelle übrigens nochmal ein Danke an all jene WordPress-Betreiber, die hier gerade mitlesen und WP-Appbox einsetzen. Die Entwicklung geht weiter…

WP-Appbox
WP-Appbox
Entwickler: Marcel Schmilgeit
Preis: Kostenlos

wpSEO: Ich denke mal, auch dazu muss man nicht mehr allzu viel sagen. Wie auch Cachify stammte wpSEO mal aus der Feder von Sergej Müller, inzwischen läuft die Entwicklung über Eisy. Ein größeres Update ist bereits geplant, mal schauen, ob man den Erfolg damit fortführen kann. Wer wpSEO übrigens nicht kennen sollte: Sicherlich DAS Plugin, wenn es darum geht, die Seite mit einfachen Mitteln etwas suchmaschinenfreundlicher zu gestalten.

Weiterführende Informationen zu wpSEO

Das also einmal eine Übersicht meiner wichtigsten Plugins, sieht man von den erwähnten „Hintergrund-Plugins“ einmal ab. Vieles was ihr hier seht, ist direkt ins Theme integriert, auch die Galerie, sodass ich im Laufe der Zeit auf das ein oder andere Plugin verzichten konnte. Und falls ihr selbst eine WordPress-Seite betreibt und ein Plugin nutzt, bei dem ihr der Meinung seid, dass ich es hier nur vergessen haben kann, dann haut es mir doch unten in die Kommentare.

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