Das neue Outbank für iPhone und iPad ist da: stoegerIT versucht es noch einmal

Marcel Am 07.07.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:37 Minuten

outbankde-devices

Die Jungs und Mädels von stoegerIT haben mit Outbank die neuste Version ihrer Banking-App veröffentlicht. Erst einmal nur fürs iPhone und iPad zu haben, sollen noch Versionen für macOS, Android und Windows folgen.

stoegerIT hat sich in der Vergangenheit nur bedingt mit Ruhm bekleckert: Erst führt man In-App-Käufe für nachgereichte Features in Outbank 2 ein und schließt die Support-Kanäle auf Facebook und Twitter, als die Kritik zu viel wurde – dann wechselte man mit der Veröffentlichung von Outbank DE von einer Einmalbezahlung auf ein Abo-Modell, was ebenfalls vielen Nutzern übel aufgestoßen ist. Doch in den letzten Monaten ist man wieder ein wenig zur Besinnung gekommen und man hat fleissig an der neusten Version namens Outbank (back to the roots)  gearbeitet, die ab sofort für Nutzer eines iPhone und iPad im App Store zur Verfügung steht – übrigens erstmals nicht nur für deutsche Nutzer, sondern auch für Österreicher und Schweizer.

Optisch macht die Oberfläche des neuen Outbank einiges her, alles sehr minimalistisch, dafür aber übersichtlich gehalten. Auch beim Thema Performance gibt es keine großen Kritikpunkte – bis dahin ist also alles top. Leider aber ist es so, dass man bis dato keine „echte“ Banking-App an den Start gebracht hat, immerhin kann Outbank nicht mehr, als die Kontostände und Kontoumsätze der hinterlegten Konten abzufragen und anzuzeigen. Überweisungen? Daueraufträge? Umsatzanalysen? All derlei Dinge fehlen zum jetzigen Stand. Zumindest aber die Überweisungsfunktion soll in den kommenden Wochen recht zügig nachgeliefert werden. Für mich persönlich zwar kein Drama, da mir die Abfrage ausreicht, dennoch verschenkt man damit wohl potential und einen runderen Start.

Einen großen Schwerpunkt hat man auf die Synchronisation eurer hinterlegten Konten und Umsätze gelegt. Erst einmal lässt sich Outbank natürlich lokal nutzen, wobei eure Daten nur auf dem Gerät gespeichert werden und dieses zu keinem Zeitpunkt verlassen. Für zukünftige Nutzer der Versionen für macOS und Android (bereits in der Beta) und Windows (frühestens 2017) steht aber bereits jetzt eine Möglichkeit bereit, einen Outbank-Account zu erstellen und Konten und Umsätze über den Outbank-Server zwischen seinen Geräten zu synchronisieren. Die eingesetzte Verschlüsselungsmethode, basiert auf dem Zero-Knowledge-Prinzip, außer dem Nutzer hat also niemand Zugriff auf die gespeicherten Daten.

Alle Daten werden bereits auf dem Endgerät des Kunden verschlüsselt abgelegt. Bei der Synchronisierung der Nutzerdaten auf verschiedene Geräte kommt das Zero-Knowledge- Prinzip zum Einsatz: Die Daten werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen. Damit können sie ausschließlich durch den Nutzer selbst ausgelesen werden und die Daten sind jederzeit vor dem Zugriff durch Dritte geschützt.stoegerIT

Das positive am Release: Das neue Outbank dürfte für die meisten Nutzer kostenlos sein, denn nur, wer mehr als Konten bei zehn (!) verschiedenen Banken hinzufügen möchte, der wird zur Kasse gebeten. 59,99€ möchte man dann pro Jahr haben, ein faires Angebot. Interessant ist rund um den Release auch die Zukunft die man seitens stoegerIT für das neue Outbank sieht. Denn neben einer intelligenten und automatischen Verschlagwortung eurer Transaktionen möchte man dem Nutzer auch bei der Erstellung neuer Konten beziehungsweise beim Umzug eines Konto von Bank A zu Bank B unter die Arme greifen – wie auch immer man dies bewerkstelligen möchte. Die neue App ist jedenfalls eine solide Basis für einen Neuanfang, bleiben eigentlich nur noch die Überweisungen und man hat viele Nutzer wohl komplett bedient…

In Zukunft wird sich mein Konto, inklusive aller Daten, per Drag & Drop von einer Bank zur anderen übertragen lassen. Ein neues Konto zu eröffnen, eine Kreditkarte zu bekommen oder auch einen Kredit zu beantragen, wird dann mit einem ‚Touch‘ erledigt sein.stoegerIT

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