Die Elbphil­har­monie ist (schon) fertig: Virtuelle Erkundung von und mit Google

Am 07.11.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:26 Minuten

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Am 2. April 2007 – also gerade einmal drei Monate nach der Vorstellung des ersten iPhone – war Grund­stein­legung für das neue Wahrzeichen der HafenCity in Hamburg: der Elbphil­har­monie. Ursprünglich wurde aufgrund einer Machbar­keits­studie mit Baukosten von etwa 186 Millionen Euro und einer Bauzeit von drei Jahren geplant, was daraus geworden ist wissen wir alle: Über neun Jahre Bauzeit, satte 866 Millionen Euro und Platz 12 im Ranking der teuersten Gebäude der Welt. Bereits am vergan­genen Freitag öffnete die Plaza ihre Türen für die Öffent­lichkeit, der Konzert­be­reich wird erst am 11. Januar 2017 eröffnet. Doch schon jetzt lässt sich die Elbphil­har­monie dank Google Arts & Culture und Google Maps zumindest digital erkunden. 

Vom Haupt­eingang mit seiner 82 Meter langen, gewölbte Rolltreppe namens Tube, über einen Rundganz quer durch das mit großen Panora­ma­fenstern versehene Gebäude, bis zum zur Aussicht von der Plaza und dem schon beein­dru­ckend aussenden, 2.100 Besucher fassenden Großen Saal könnt ihr euch also einmal quer durch die Elbphil­har­monie klicken – und wer dann noch immer nicht genug hat, der kann sich auch die Klais-Orgel mit ihren 4.765 Pfeifen einmal genauer anschauen. Besonders eindrucksvoll wird der digitale Rundgang natürlich, wenn ihr ein Google Cardboard zur Hand habt (und die entspre­chende App für iOS und Android) – gelungene Werbung für Virtual Reality.

Neben dem Rundgang bietet Google aber auch noch eine ganze Menge an Zusatz­in­for­ma­tionen an. So könnt ihr zum Beispiel auch eine Zeitreise in die Vergan­genheit unter­nehmen und euch durch die Entste­hungs­ge­schichte der Elbphil­har­monie klicken – von der Idee bis zur Wirklichkeit. Es geht aber auch noch einen Schritt weiter zurück in der Zeit, denn auch die Geschichte des ehema­ligen Kaispei­chers A wurde von Google mit duzenden Bildern und Textma­terial aufbe­reitet. Tja, was soll man dazu sagen? Die Archi­tekten haben tolle Arbeit geleistet, gegen das Gebäude kann man nur wenig sagen… Ganz im Gegensatz zur eigent­lichen Bauphase, die sich irgendwie mit dem Werdegang des HSV vergleichen lässt.

Quelle Google