FeedMe für Android: Einfacher Feed-Reader für Feedly mit Material Design

Am 22.04.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:11 Minuten

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In letzter Zeit habe ich die ein oder andere Feedreader-App mit Feedly-Anbindung für Android vorgestellt, die meinen bisherigen Platzhirsch Press allesamt verdrängen könnten. Mein derzeitiger Favorit ist der FeedlyReader, ebenso gibt es mit Palabre einen weiteren hochkarätigen Kandidaten, der unter anderem mit einem Magazin-Look daherkommt.

Wer jedoch auf der Suche nach einem schlichteren Feedreader ist, der sollte unter Umständen einmal einen Blick auf das kostenlose FeedMe werfen, welches in letzter Zeit eine komplett neue Optik mit dem Material Design erhalten hat. Dementsprechend macht FeedMe einen sehr aufgeräumten Eindruck: In der Hauptansicht gibt es die Artikelliste, in der Sidebar könnt ihr zwischen gelesenen, ungelesene und markierten Artikeln wechseln oder direkt durch die Kategorien springen. Etwas, was viele sicherlich als Vorteil sehen: Die Artikelliste beinhaltet lediglich den Titel, die Quelle und das Datum, Bilder oder Textauszüge sucht man hier vergeblich, was aber bei einigen eben gewollt ist.

In der Artikelliste könnt ihr alle Artikel schnell als gelesen markieren, ebenso könnt ihr per Wisch nach links oder rechts die einzelnen Artikel als (un-)gelesen markieren oder mit einem Stern markieren – gleiches funktioniert im übrigen auch über einen längeren Druck auf einen Artikel. In der Artikelansicht findet ihr in der Actionbar ebenfalls Buttons zum Favorisieren und Teilen vor, ebenso könnt ihr ein weiteres Overlay einblenden lassen, über welches ihr den Artikel mit Tags versehen, teilen oder aktualisieren könnt. Des Weiteren könnt ihr von der Feedanzeige auch auf die Webansicht umswitchen – dürfte alles recht schnell zu erkennen sein, alles ganz simpel aufgebaut und umgesetzt.

Ebenfalls einen Blick wert sind die Einstellungen von FeedMe, denn neben den üblichen Optionen wie automatische Aktualisierung der Feeds im Hintergrund, gibt es auch eine ganze Reihe an optischen Änderungen die möglich sind. Dunkleres oder schwarzes Theme, Reihenfolge der Artikel, Immersive Mode, Schriftart und -größe – all das lässt sich nach belieben verändern. Gleiches gilt auch für zusätzliche Bedienelemente wie die Nutzung der Lautstärkebuttons, vereinfachte Bedienung für Tablets und größere Smartphones, belegbare Wischgesten und Doppeltipp-Aktionen für die Artikelliste und dergleichen. Hier aber noch ein kurzer Tipp: Schaut einmal in den Cache-Dialog hinein und stellt die maximale Anzahl der Artikel hier auf den höchsten Wert (Ungelesene max. 10.000, markierte Artikel max. 50).

Alles in allem macht FeedMe wie auch die zuerst genannten Apps einen sehr guten und aufgeräumten Eindruck. Einziger Kritikpunkt wäre die Zahl der maximalen Artikel im Cache, denn während die maximale Zahl an ungelesenen Artikeln mit 10.000 Artikeln sicherlich ausreichend sein dürfte, könnte die Beschränkung von maximal 50 markierten Artikeln für den ein oder anderen knapp bemessen sein. Dies aber wäre der einzige wirkliche Kritikpunkt, denn ansonsten macht FeedMe genau das, was man von der App erwartet. Ein Pluspunkt wäre sicherlich die einfach gehaltene Optik, noch dazu gibt es die App eben wie erwähnt kostenlos – durchaus ein weiterer Tipp im Reigen der Feedreader.

FeedMe (RSS Reader)
FeedMe (RSS Reader)
Entwickler: dataegg
Preis: Kostenlos+

via AppSpezis