Aufgeräumter Windows-Desktop: Stardock veröffentlicht Fences 5 mit Chameleon-Mode und Peek-Shortcut

Marcel Am 09.12.2023 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

Das Software-Unternehmen Stardock hat seine Desktop-Tool Fences für Windows in Version 5 veröffentlicht. Größte Neuerungen sind ein Chameleon-Modus für Desktop-Icons und ein schneller Zugriff auf angelegte Fences.

Die seit 1993 bestehende Software-Schmiede Stardock dürfte den etwas älteren Windows-Nutzern sicherlich ein Name sein, vor allem durch das Theme-Tool WindowsBlinds, was zu Zeiten von Windows XP auf einigen Rechnern zu finden gewesen sein durfte. Was hat man sich alles für Themes installiert, die aus heutigem Blickwinkel nicht nur schrottig aussahen, sondern auch gerne mal die Performance heruntergezogen haben. WindowsBlinds gibt es zwar noch immer, inzwischen hat Stardock jedoch eine ganze Reihe an durchaus nützlichen Werkzeugen für Windows im Angebot, beispielhaft wären hier DeskScapes, Start11 oder Groupy 2 zu nennen. Zu meinen aktiven Windows-Zeiten ein geheimer Favorit auf dem Desktop war jedoch Fences, mit dem sich die Icons auf dem Desktop wie in Schubladen systematisch in halbtransparenten Rahmen, die sogenannten namensgebenden Fences, einsortieren lassen. Je nachdem, wie man in Sachen Desktop-Ordnung aufgestellt ist, kann das Tool einen produktiven Mehrwert mitbringen.

Nun hat Stardock Fences 5 final freigeben. Eine der größten Neuerungen ist ein Feature namens Chameleon, mit dem sich auf dem Desktop befindliche Fences und einzeln abgelegte Verknüpfungen, Dateien und Ordner mit dem Hintergrund verschmelzen lassen. Genauer gesagt werden sie bei aktivierter Funktion semi-transparent dargestellt und lassen somit das Wallpaper durchscheinen, was vor allem bei vielen Boxen und Symbolen für weniger Chaos im Auge sorgt. Ebenfalls neu ist die als „Peek“ bezeichnete Möglichkeit, vorhandene Fence-Gruppen über die Taskleiste von Windows ein- und auszublenden: Entweder über ein eigenständiges Fences-Icon in der Taskleiste oder aber durch eine Erweiterung der „Desktop anzeigen“-Schaltfläche, sodass entweder ein Links- oder Rechtsklick auf eben diese die Fences in den Vordergrund befördert.

Darüber hinaus wurde auch die Benutzeroberfläche der Einstellungen aufgefrischt, um die Suche nach bestimmten Einstellungen zu vereinfachen, es gibt neue Funktionen in den Dropdown-Menüs innerhalb eines Fences, um auf häufig verwendete Elemente zuzugreifen, Optionen zur Anpassung der Symbole und diverse Optimierungen mehr. Wer Fences 5 im Business-Einsatz mit mehreren Nutzern nutzt, kann nun Konfigurationen direkt aus den Einstellungen oder der Kommandozeile importieren und exportieren; außerdem stehen Optionen zur Verfügung, um Einstellungen vor Änderungen zu schützen und diese auch bei der Anmeldung von lokalen und Netzwerkspeichern zu laden. Fences 5 kann kostenlos für 30 Tage ausprobiert werden, anschließend werden 11,99 Euro pro Jahr oder einmalig 34,99 Euro fällig. Solltet ihr Stardocks Object Desktop-Suite für jährlich rund 50 Euro abonniert haben, ist das neue Fences automatisch enthalten – ich behaupte aber mal, dass jene Nutzer eine Minderheit darstellen dürften.

Fences 5 für Windows herunterladen

Quelle Stardock I, II

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