Franz 3: Multi-Messenger erhält TweetDeck-, Gmail- und Inbox-Integration

Am 30.06.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:04 Minuten

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Der Multi-Messenger Franz für Windows, macOS und Linux hat mit dem Release der dritten Iteration ein paar neue Dienste integriert bekommen – was Franz nun wirklich so einem „All-in-one“-Tool macht.

Wer hier regel­mä­ßiger reinschaut, der wird in der Vergan­genheit bereits auf Franz gestoßen sein. Eine kleine App, die zuerst für macOS erschienen, aber seit ein paar Monaten aber auch für Windows und Linux zu haben ist. Franz vereint viele Messenger unter einer Haube: WhatsApp, Facebook Messenger, Skype, Slack, Telegram, Google Hangouts… Kurz gesagt: fast jeder Messenger, der eine Web-Oberfläche besitzt, ist integriert. Und hier scheiden sich eben auch die Geister, denn letztlich ist Franz nicht mehr als ein angepasster Browser (basierend auf Electron), der eben nur die Web-UIs der einzelnen Dienste lädt. Dennoch für Leute, die keine duzende Apps oder Browser-Tabs geöffnet haben wollen, eine praktische Sache, denn auch Benach­rich­ti­gungen werden eben angezeigt. 

Und dieses Gefühl einer eierle­genden Wollmilchsau in Sachen Kommu­ni­ka­ti­ons­diensten dürfte auch mit der Integration von TweetDeck, Gmail, Inbox, Outlook.com und weiteren – hierzu­lande eher etwas unbekann­teren – Diensten nicht abflachen. Franz bezeichnet sich selbst eben nicht als „Messenger“, sondern als „Kommu­ni­ka­tions-Hub“. Daneben wurden mit der Version 3.0 aber auch etliche Dinge verbessert oder gefixt, wer einen Blick ins komplette Changelog werfen möchte, der kann dies an dieser Stelle tun. Nette Statistik am Rande: Franz hat 90.000 wöchent­liche, aktive Nutzer – davon Nutzen 34.000 WhatsApp, 30.000 den FB-Messenger, 21.500 Skype, 20.000 Slack und immerhin noch 13.000 Google Hangouts. Und ihr so? 

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via Franz