Google Earth Timelapse: Neue Satellitenfotos zeigen Veränderungen der Erde in den letzten 32 Jahren

Marcel Am 30.11.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:26 Minuten

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Google Earth besitzt schon seit etwas mehr als drei Jahren ein als Timelapse bezeichnetes Feature, mit dem sich die Zeit virtuell zurückdrehen lässt und so Veränderung der Welt anhand von Satellitenbildern visualisieren kann: So zum Beispiel die Entstehung der künstlichen Palm Islands von Dubai, den Rückgang des Columbia-Gletschers in Alaska oder die Ausbreitung des Stadtgebiets von Las Vegas. Und eben jene Funktion hat nun ein umfangreiches Update spendiert bekommen. Mit der bisher umfangreichsten Aktualisierung von Timelapse hat man das Datenmaterial mit einem Umfang von mehreren Petabytes an neuen Daten und eine schärfere Ansicht der Erde von 1984 bis 2016 aufgestockt. Dank diesen neuen Daten ist es nun möglich, mehr als 30 Jahre zurück in die Vergangenheit reisen zu können – zumindest eben virtuell.

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Dank einer Zusammenarbeit mit der NASA und einigen anderen Bildlieferanten wie zum Beispiel dem globalen Archiv-Konsolidierungsprogramms von Landsat konnte Google viele (Satelliten-)Bilder aus der Vergangenheit in das eigene Datenmaterial übernehmen. Google spricht davon, dass man insgesamt mehr als 5.000.000 Satellitenbilder kombiniert hat, die zusammengesetzt 33 Bilder mit einer Auflösung von 3,95 Terapixel ergeben und Jahr für Jahr die komplette Erde abbilden. Mithilfe dieser neuen Fotos lassen sich Aufnahmen von jedem Punkt der Erde zurückspulen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis sind gerade die älteren Aufnahmen von „einfachen“ Regionen leider nur sehr unscharf, sodass man die Veränderungen seit Mitte der 80er Jahre nur grob erkennen kann.

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Deutlich beeindruckender – auch weil eben hochauflösender – sind jene Animationen, die Google in der Timelapse-Ansicht am unteren Bildschirmrand hervorgehoben hat. Neben den oben genannten Veränderungen kamen hier auch die Rekonstruktion der Oakland Bay-Brücke in San Francisco, die Ausbreitung von Dalian Liaoning in China oder der Mäandernder Fluss in Nyingchi (Tibet, China) hinzu. Es gibt aber noch viel mehr zu sehen, beispielsweise das Austrocknen des Aralsees, eine Gletscherbewegung in der Antarktis oder das Schrumpfen von Wäldern. Gerade letztere sollten eigentlich ein kleiner Weckruf und Grund genug sein, mal seinen eigenen ökologischen Fußabdruck zu überprüfen oder zu überdenken…

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