iOS 11: Konzept-Video fürs iPad (Pro) von Federico Viticci und Sam Beckett

Marcel Am 22.05.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:16 Minuten

In genau zwei Wochen lädt Apple zur diesjährigen Worldwide Developers Conference – kurz WWDC – ins McEnergy Convention Center in San Jose, nachdem man seit 2003 jedes Jahr in San Francisco zu Gast war. Dass die WWDC vor der Tür steht merkt man auch an eine höheren Schlagzahl von Analysten-Aussagen, Gerüchten und vermeintlichen Leaks. Was wir auf der WWDC ziemlich sicher zu sehen bekommen wird eine Neuauflage von iOS und macOS sein, vielleicht auch noch bezüglich des watchOS und tvOS. Alles andere halte ich für munteres Gerüchteraten, ich glaube nicht an neue Hardware in Form eines neuen iPhone oder iPad. Die WWDC ist eine Entwicklerkonferenz und auch wenn Apple zwei, drei iPhone-Generationen dort präsentiert hat, so ist die Konferenz seit fünf, sechs Jahren zurück zu ihrem Ursprung zurückgekehrt und beschäftigt sich allein mit der Software.

Was Apple für iOS 11 plant, darüber gab es überraschend wenig zu hören. Während ich glaube, dass für das iPhone nur ein paar Stellschrauben angedreht werden (Standard-Apps bitte), könnte Apple aber gerade für die iOS-Nutzung auf einem iPad einen ordentlichen Schub sorgen. Mit iOS 9 hat man viele „Produktiv-Features“ eingeführt – unter anderem die Split-View-Ansicht und den Bild-in-Bild-Modus – während iOS 10 keine großen Neuerungen auf dem iPad mit sich brachte. Mit iOS 11 könnte Apple also gerade die iPad Pro-Range nochmals aufwerten und das ein oder andere Feature implementieren, mit dem die Tablets noch ein wenig mehr als Desktop-Replacement positioniert werden können.

Dies hoffen und wünschen sich auch Federico Viticci und Sam Beckett, die ein kleines Konzept-Video auf die Beine gestellt haben, in dem sie einige Wünsche nennen, die Apple mit einem iOS 11 fürs iPad (Pro) bringen sollte. Dazu gehört zum Beispiel eine Idee, wie man Drag’n’Drop auf dem iPad ermöglichen könnte – um Bilder, Textabschnitte und Co. via Split View von einer App in eine andere App verschieben zu können. Außerdem stellen sich die beiden eine Art Zwischenablage-Manager (im Konzept „Shelf“ genannt) vor: Wird ein Inhalt an den oberen Bildschirmrand verschoben, öffnet sich das „Regel“ und speichert den Inhalt, um diesen zu einem späteren Zeitpunkt schnell in anderen Apps weiterverwenden zu können.

Verbesserungen wünschen sich Viticci und Beckett zum Beispiel auch für die iCloud Drive-App, die zu einer „echten“ Finder.app umgebaut werden sollte um das Dateisystem des iPad durchstöbern zu können. Muss nicht wirklich sein, gerade das Dateisystem ist meiner Meinung nach eine der Stärken von iOS – aber eine App um auf die Dateispeicher aller Apps zugreifen zu können wäre nicht verkehrt. Weitere Kleinigkeiten: Multiple-Audio-Streams mit Wechseloption im Control Center, die Möglichkeit häufig genutzte App-Extensions in die Toolbar von Safari legen zu können (Jaaa, bitte!), eine bessere Ausnutzung des Platzes auf dem Homescreen, smarte Ordner für die Apple Mail.app inklusive Snooze-Funktion (habe ich schon für iOS 10 und macOS 10.11 erwartet) und ein überarbeiteter App Store im Look von Apple Music.

Alles sehr gelungene und durchdachte Ideen, die (mit Ausnahme der Finder.app) nicht mit dem iOS-Konzept kollidieren. Was haltet ihr von dem Konzept und den angedachten Funktionsupgrades?

Quelle MacStories

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