macOS: AutoMounter bindet (verschiedene) Netzlaufwerke automatisch ein

Marcel Am 18.10.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

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Wem es vielleicht schon aufgefallen ist: mit macOS Sierra hat Apple die Möglichkeit entfernt, Netzlaufwerke nach einem Systemstart automatisch mounten zu können. Mussten die Anmeldedaten für NAS und Co. vormals nur einmal eingegeben werden, erfordert Sierra nun nach jedem Neustart und Login eine Bestätigung der Anmeldedaten – erst dann werden die Netzlaufwerke in macOS eingebunden. Apple verweist zwar auf die System-Sicherheit, ist dennoch mehr als nervig. Diese Probleme aber lassen sich mit einer kleinen App mit dem Namen AutoMounter beseitigen, auch wenn der eigentliche Sinn der App etwas anderer Natur ist.

Was macht AutoMounter? Im Grunde das, was der Name suggeriert: Er bindet automatisch Netzlaufwerke via SMB, AFP und NFS in macOS ein. Ist nicht nur unter macOS Sierra eine kleine Notlösung zum oben beschriebenen „Problem“, ursprünglich ist AutoMounter aber für jene Nutzer entwickelt worden, die ihr MacBook zum Beispiel Zuhause und auf der Arbeit nutzen und so unterschiedliche Server in den Finder einbinden. Bekanntlich hatte macOS schon immer Probleme damit, bekannte Netzlaufwerke nach einem Wechsel des Netzwerks automatisch erneut einzubinden.

AutoMounter
AutoMounter
Entwickler: Pixeleyes Ltd
Preis: 10,99 €+
  • AutoMounter Screenshot
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Zuerst einmal müsst ihr die gewünschten Server in der Menübar-App hinterlegen, wobei AutoMounter die meisten Server bereits beim kurzen Scan aufspürt und euch dann auch zur Auswahl anbietet. Hier könnt ihr auch festlegen, dass der Versuch der Verbindung zu diesem Server nur dann durchgeführt werden soll, wenn ihr euch in einem bestimmten WiFi-Netzwerk aufhaltet – spart unter Umständen Akku. Im nächsten Schritt müsst ihr dann noch die gewünschte Freigabe hinzufügen, also den jeweiligen Pfad auf dem Server – ihr könnt auch mehrere Ordner als eigenständige Freigaben hinzufügen.

Funktionierte ohne Probleme und „fixt“ zwei nervige Mac-Probleme. Einziger kleiner Haken: Mit den angeschlagenen 9,99 Euro ist AutoMounter alles andere als günstig, ganz im Gegenteil empfinde ich den Preis ehrlich gesagt als etwas hoch gegriffen – was inzwischen aber leider ja auch keine Seltenheit mehr darstellt. Wer allerdings das geänderte Verhalten von macOS Sierra als nervig empfindet oder eben wirklich an unterschiedlichen Orten verschiedene Netzlaufwerke in seinen Finder einbindet, der sollte sich die kleine App unbedingt einmal ins Auge fassen.

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