Passwort-Manager: Enpass Portable ab sofort verfügbar

Am 14.10.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:27 Minuten

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Ich war viele Jahre zufrie­dener 1Password-Nutzer, sowohl auf dem Mac, als auch auf den mobilen Gerät­schaften. Nun gab es in den vergan­genen Monaten in regel­mä­ßigen Abständen Entschei­dungen der Entwickler, die mich wieder auf Enpass haben blicken lassen – und mit der Entscheidung, 1Password 6 für Windows erst einmal nur für Abo-Nutzer verfügbar zu machen, bin ich nun komplett auf Enpass umgestiegen. Eine der besten Alter­na­tiven, ein ordent­liches Stück günstiger und dennoch mit einem ausrei­chend großen Funkti­ons­umfang – lediglich in Sachen Oberfläche liegt 1Password hier noch etwas vorne, gefällt mir etwas besser. Enpass ist bereits für alle wichtigen Platt­formen verfügbar, sodass sich die Entwickler in den letzten Wochen dem Thema Porta­bi­lität annehmen konnten. 

Bereits vor einiger Zeit als Beta gestartet, haben die Entwickler am gestrigen Abend Enpass Portable offiziell freige­geben. Die Anwendung muss also nicht instal­liert werden, sondern kann direkt auf und von einem USB-Laufwerk genutzt werden, inklusive Konfi­gu­ra­ti­ons­da­teien und Passwort-Tresore, die sich auf Wunsch auch via Dropbox synchro­ni­sieren lassen. Einschrän­kungen gibt es nicht, bei der portablen Version handelt es sich quasi um eine vollwertige Anwendung, sogar die Browser-Erwei­te­rungen funktio­nieren (sofern instal­liert natürlich). Enpass Portable ist für Windows, macOS und Linux zu haben und wie gewohnt kostenlos nutzbar – bekanntlich muss Enpass nur gekauft werden, wenn ihr vorhabt auf eurem Smart­phone mehr als 20 Einträge anzulegen und zu synchro­ni­sieren.

Tjoa, irgendwie eine kuriose Sache. Bis vor einigen Jahren hätte ich Enpass sicherlich auf meinen „Für unterwegs“-USB-Stick geworfen, in heutiger Zeit ist das Smart­phone aber ein ständiger Begleiter und mir reicht es aus, über das Smart­phone auf meine Passwörter zugreifen zu können, sofern ich einmal ein einem fremden Rechner sitze. Aller­dings geht es wohl nicht jedem so, denn laut den Enpass-Entwicklern war die Nachfrage nach einer „On the Go“-Lösung recht groß, was letztlich Grund dafür war, einen Schritt auf die Community zuzugehen und die Entwicklung einer portablen Version anzuziehen. Den Download für Windows und macOS gibt es hier, Linux-Nutzer müssen hier entlang.

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Quelle Enpass