Smart Home: homee 2.20 bringt LAN-Zugriff, FTP-Backups und mehr

Marcel Am 07.08.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:42 Minuten

Die modulare Smart Home-Zentrale homee hat mit der Version 2.20 neben diversen App-Verbesserungen auch eine LAN-Unterstützung und Backup-Funktion über FTP-Server erhalten.

Über homee muss ich wohl nicht mehr viel erzählen, gibt ja inzwischen einige Artikel darüber hier im Blog zu finden, zum Beispiel an zentraler Stelle. Nur soviel: Wer sich wirklich mit dem (nachrüstbaren) Smart Home beschäftigen möchte, der sollte der modularen Basis eine Chance geben, für mich aktuell eines der besten Systeme auf dem Markt. Nun haben die Entwickler mit der Version 2.20 nachgelegt und homee damit vom zuvor herrschenden „WiFi-Zwang“ befreit. Ist natürlich so, dass eigentlich jeder Haushalt über ein kabelloses Netzwerk verfügt, die Abdeckung und Stabilität des WLAN kann aber von Standort zu Standort sehr stark variieren – und gerade letzteres ist für den Betrieb diverser Smart Home-Komponenten natürlich das A und O.

Da der homee-Würfel jedoch keinen LAN-Anschluss besitzt, muss man auf einen Ethernet-auf-MicroUSB-Adapter zurückgreifen, wie es ihn beispielsweise von Amazon (ursprünglich für den FireTV ins Programm genommen) oder diversen China-Herstellern wie zum Beispiel Ugreen gibt. Außerdem ist es nun auch möglich, homee mit einem FTP-Server verbinden zu können und so regelmäßig und automatisiert Verlaufsdaten zu exportieren oder Gerätebackups zu erstellen. Schade ist, dass man nur FTP-Server unterstützt, gerade in den heimischen vier Wänden wäre ein einfacher SMB-Zugriff aufs NAS nicht verkehrt. Aber die Entwickler sind bekanntermaßen fleissige Bienchen und das Grundgerüst steht; ich behaupte mal, dass man hier in Zukunft mehr sehen wird.

Weitere Verbesserungen betreffen dann überwiegend die Apps für iOS, Android und Web, vor allem mit Blick auf iOS war man wirklich produktiv. Das Layout der Startseite ist nun für kleinere Bildschrime optimiert und die Wischgesten Übersichten sind nun nativ, zusätzlich kann auch der Bearbeiten-Screen per Wischgeste geöffnet werden. Das Sortieren war bislang etwas nervig und versteckt, hier hat man mit einem neuen Sortiermodus nachgeholfen. In der Web-App lassen sich Homeegramme jetzt auch per Tastaturkürzel „v“ (un-)sichtbar schalten und die Werte, die im Smart Widget Klima berücksichtigt werden, wurden aktualisiert beziehungsweise haben eine abgeänderte Priorisierung bekommen. Sind nun sicherlich alles keine Punkte, die die Entscheidung Pro oder Contra homee großartig beeinflussen, im „Gesamtwerk“ verbessern sie as Nutzererlebnis aber deutlich. Und viel wichtiger: Die Entwicklung steht nicht still, solche Fälle gibt es ja auch häufig.

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