homee: Version 2.24 bringt feinere Rechteverwaltung, homee Welt und mehr

Marcel Am 04.06.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:15 Minuten

Die modulare und universelle Smart Home-Zentrale homee ist regelmäßig im Blog zu Gast – eben weil die Entwickler fleissig sind und regelmäßig neue Funktionen implementieren. Auf manche freut sich die „breite Masse“ der homee-Nutzer, andere wiederum sind recht spezieller Natur, aber es tut sich immer wieder etwas. Die jüngste Version 2.24 des homee Core bringt unter anderem eine feiner justierbare Rechteverwaltung mit sich.

Bisher konnte man Nutzerberechtigungen anhand dreier Rollen vergeben: Chef homee, homee und kleiner homee. Nun aber lassen sich die Berechtigungen für die Nutzerrolle „Kleiner homee“ noch feiner definieren und zwar pro Gerät, pro Homeegramm sowie pro Gruppe. Zur Auswahl stehen jeweils die Optionen „Nicht sichtbar“, „Nicht schaltbar“, „Nicht editierbar“ und „Uneingeschränkt“. Für 1-2 Personen-Haushalte sicherlich weniger von Interesse, sobald aber Kinder ins Spiel kommen, eine durchaus praktische Sache.

Ebenfalls neu: homee Welt. Quasi eine Art Mini-Blog, in dem euch neben regelmäßigen Angeboten für neue Hardware wie Steckdosen, Schalter und Co. auch aktuelle Neuigkeiten rund um homee und verschiedene Anregungen erwarten. Klang beim ersten Lesen zur Beta weniger interessant, dies würde ich nun aber korrigieren. Ja, muss man nicht haben, aber gerade die Use Cases sind eine wie ich finde gelungene Sache. Vielleicht nicht, wenn man tief im Thema Smart Home steckt; wenn man sich aber erst einmal nur mit der Licht- und Heizungssteuerung beschäftigt hat, sieht die Welt schon wieder anders aus. Demnach eher etwas als eine Art „erweitertes Onboarding“. Wird sich sehen, was die Entwickler daraus machen. Damit die homee Welt in der Menüleiste Platz finden konnte, wurden Homeegramme und Pläne unter Automationen zusammengefasst. Letzteres finde ich so besser, dennoch hätte homee Welt keinen so prominenten Platz erhalten müssen…

Die weiteren Neuerungen betreffen neue EnOcean-Geräte, genauer gesagt von NodOn. So wird beispielsweise der NodOn Roller Shutter unterstützt, mit dem sich nach Einbau Rolladen und Gelenkmarkisen via EnOcean-Funk steuern lassen. Sofern man ein solches Unterputzmodul verbauen kann sicherlich eine tolle und praktische Sache. Ebenso wurde der handliche NodOn Soft Button integriert, der dankI P67-Zertifizierung und integriertem Magnet überall im Haushalt seinen Platz findet.

Das Thema Rollläden findet sich wiederum auch bei den Neuerungen rund um Sprachassistenten wieder, denn Google Assistant kann diese nun auch per Sprachbefehl steuern. Insgesamt soll die Synchronisation der Sprachassistenten (insbesondere Google Assistant und Siri) besser und ohne manuelles Zutun angestoßen werden und HomeKit unterstützt nun auch multifunktionale Geräte.

Dies sind aber nur die größten Neuerungen rund ums System „homee“, denn auch die Apps für iOS, Android und im Web haben duzende Verbesserungen und Fehlerkorrekturen spendiert bekommen. Nur grob angerissen: Farben von Lampen lassen sich wieder speichern und die visuelle Alarmierung der Popp Solar Außensirene und der Devolo Sirene kann nun korrekt eingestellt werden.

Für eine erhöhte Sicherheit müssen Passwörter von homee-Nutzern nun eine Mindestlänge von acht Zeichen besitzen, außerdem wird nach Anmeldungen mit falschem Benutzername oder Passwort die Anmeldung für eine gewisse Zeit gesperrt um Brute-Force-Angriffe zu erschweren. Das gesamte Changelog der einzelnen Apps findet ihr in der Release-Übersicht. Und falls ihr homee noch nicht kennen solltet, dann findet ihr an dieser und an dieser Stelle noch etwas Lesestoff.

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