SnappyApp: Gelun­genes Screenshot-Tool für OS X und iOS

Am 09.09.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:56 Minuten

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Wer auf dem Mac häufiger Screen­shots erstellt und teilt, der bekommt mit SnappyApp ein sehr gelun­genes Screenshot-Tool an die Hand, welches mit Annota­tionen und einer iOS-App um die Ecke kommt.

Bekanntlich bieten Mac OS X und Windows bereits von Haus aus eine Screen­s­hot­funktion, dennoch setzen viele Nutzer gerne auf Tools von Dritt­ent­wicklern, mit denen man Screen­shots rudimentär bearbeiten, teilen und verwalten kann. Mein aktueller Favorit unter iOS und OS X wäre hier Annotate, welches nun aber starke Konkurrenz in Form von SnappyApp erhalten hat. Im Grunde ist das kostenlose Tool für den Mac flott erklärt, denn letztlich ermög­licht SnappyApp es euch ganz schnell und einfach, Screen­shots von bestimmten Bildbe­reichen eures Desktops aufnehmen zu können – wahlweise über das Menübar-Overlay oder eben per Shortcut, die ihr in den Einstel­lungen selbst festlegen könnt. 

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Diese werden standard­mäßig direkt nach der Aufnahme „on top“ auf dem Desktop angezeigt. Per Doppel­klick lässt sich die Vorschau schließen, mittels rechter Maustaste könnt ihr hingegen ein kleines Menü aufrufen, über das ihr den Screen­shots mit Notizen und Vermerken versehen und eben mit den üblichen verdäch­tigen Diensten teilen könnt. Hierbei erwäh­nenswert: Es gibt einen so genannten „Perfect­Pixel Mode“, welcher Retina-Screen­shots auf die „einfache“ Auflösung herunter rechnet, ebenso könnt ihr das Bild über die Option „SnappyLink → Share secure“ über die SnappyApp-Server teilen und dabei angeben, dass das Bild mit einem Passwort versehen oder nach einer bestimmten Zeit automa­tisch gelöscht werden soll. 

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Eure gespei­cherten Screen­shots werden innerhalb von SnappyApp gespei­chert und sind sowohl über das Overlay, als auch über eine geson­derte Library zugänglich. Die Bibliothek sorgt für ein wenig Ordnung und katego­ri­siert eure Screen­shots nicht nur nach dem Erstell­zeit­punkt oder dem Dienst, über den ihr ihn geteilt habt, sondern auch nach Apps und Geräten. Letzteres funktio­niert natürlich nur, sofern ihr SnappyApp in Kombi­nation mit dem iCloud Drive nutzt, denn dann werden eure Screen­shots eben geräte­über­greifend synchro­ni­siert. Letzteres funktio­niert auch mittels der verfüg­baren iOS-App, welche aber eben auch nicht mehr macht, als Screen­shots vom Mac auf dem iPhone zugänglich zu machen – und umgekehrt, denn auch iOS-Screen­shots werden synchro­ni­siert.

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Fazit? Insgesamt ein rundum gelun­genes Tool, welches eben nicht nur Annota­tionen ermög­licht, sondern auch eine recht umfas­sende Sortierung eurer Screen­shots von OS X und iOS. Wer seine Aufnahmen länger­fristig aufbe­wahren möchte, der ist mit SnappyApp sehr gut bedient, im Grunde gibt es kaum etwas, was wirklich fehlt – mit Ausnahme dessen, dass die 0,99 Euro „teure“ iOS-App eben nicht wirklich Features mit sich bringt, ein kleiner Editor wäre sicher wünschenswert. Notiz am Rande: Eine Version für Windows befindet sich derzeit ebenfalls in der Entwicklung… 

Snappy - Snapshots, the smart way.
Entwickler: Nextwave Digital
Preis: Kostenlos
SnappyApp
Entwickler: Nextwave Digital
Preis: 0,99 €
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via Stadt Bremer­haven