Sony Xperia Z2 im Test: Sexy, wasserdicht und 4K-Videoaufnahmen

Marcel Am 21.08.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 11:29 Minuten
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Mit dem Xperia Z2 hat Sony auf dem Mobile World Congress Ende Februar diesen Jahres das Xperia Z2 vorgestellt, seit Ende April etwa ist das derzeitige Flagschiff der Japaner auch in Deutschland erhältlich. Da wird es also einmal Zeit, sich das Gerät mit der laut eigenen Angaben „stärksten Kamera in einem wasserdichten Smartphone“ genauer anzuschauen, ein Dank geht dabei vorab an das Team von 1&1, die mir das Gerät zu Testzwecken zur Verfügung gestellt haben. Was also bringt das Sony Xperia Z2 mit sich, wieso sollte man, wenn überhaupt, zu dem Sony-Gerät greifen – immerhin liegt die Messlatte durch das HTC One M8 derzeit recht hoch.

Technische Daten

Bevor wir uns das Gerät näher im praktischen Einsatz anschauen, erst einmal die technischen Daten. Ich habe nun keinen direkten Vergleich zum Vorgänger, dem Xperia Z1, vergleicht man jedoch einmal die nackten Daten, so ist das Z2 nur eine kleine Verbesserung: Etwas schnellerer Prozessor, das Display ist ein wenig gewachsen und das Design wurde minimal geändert. Aber wie gesagt: Ich habe den Vergleich nicht, daher beziehe ich mich auch im weiteren nicht auf das Vorgängermodell.

  • Display: 5,2 Zoll (13,2 cm) TRILUMINOS-Display mit 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • CPU: Qualcomm Snapdragon Quad-Core-CPU mit 2,3 GHz
  • Arbeitsspeicher: 3 GB RAM
  • Interner Speicher: 16 GB, erweiterbar mittels microSD-Karte
  • Hauptkamera: Exmor-RS-Sensor mit 20,7 Megapixel und 4K-Videoaufnahme, 8-facher Digitalzoom, Bildstabilisator, Smile shutter
  • Frontkamera: 2,2 Megapixel für Fotos, 1080p für Videos
  • Konnektivität: UMTS, LTE, NFC, WiFi, aGPS, Bluetooth 4.0, Miracast
  • Ortung: A-GPS und GLONASS
  • Farben: Schwarz, Weiß und Violett
  • Akku: 3.200 mAh, nicht wechselbar
  • Anschlüsse: 3,5mm Klinkenanschluss, MicroUSB
  • Abmessungen: 146,8 x 73,3 x 8,2 Millimeter
  • Gewicht: 158 Gramm

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Lieferumfang

Beim Lieferumfang ist alles wie gehabt, wobei Überraschungen hier auch sicherlich die Ausnahmen bilden dürften: Das Z2 an sich, ein Ladegerät und Micro-USB-Kabel und ein Headset mit digitaler Geräuschunterdrückung finden sich in dem recht flachen Karton wieder – und natürlich den ganzen Haufen an Beschreibungen nicht zu vergessen.

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Erscheinungsbild und Haptik

Mit seinem 5,2 Zoll Display ist das Xperia Z2 keine kleine Sache, das Gehäuse selbst ist mit seinen 146,8 x 73,3 x 8,2 Millimetern aber doch recht schlank geblieben. Die Vorderseite kommt ohne große Spielereien aus und beherbergt das große Display, darüber gibt es lediglich den Sony-Schriftzug, die Frontkamera und die in die breite gezogene Benachrichtigungs-LED, unter den an den Stirnseiten zu sehenden Schlitzen befinden sich die beiden Front-Lautsprecher. Der Gehäuserahmen ist bis auf die Schutzklappen aus Aluminium gefertigt und ist zu den Seiten hin ein wenig abgeschrägt, was das Handling ein wenig verbessern dürfte.

An der linken Seite finden wir hinter einer Schutzklappe aus Kunststoff den Micro-USB-Anschluss und den Slot für die Micro-SIM-Karte, auf der rechten Seite versteckt sich er Einschub für eine Speicherkarte – ebenfalls hinter einer kleinen Schutzkappe. Außerdem gibt es an der rechten Seite den recht markanten Power-Button, bei dem ich sagen muss, dass mir dieser sehr gut gefällt und er auch recht gut positioniert ist. Die darunter sitzende Lautstärke-Wippe hingegen etwas ungünstig platziert, da zumindest ich diese bei der Bedienung häufiger mal betätigt habe, ohne es eigentlich gewollt zu haben. Ganz unten gibt es dann noch einen zusätzlichen Kamera-Button, über den man eben die Kamera mit einem längeren Druck starten kann und welcher ebenso als Kamera-Auslöser fungiert.

Die Rückseite des Xperia Z2 besteht wie auch schon der Vorgänger aus Glas, was natürlich Fingerdrücke anziehen dürfte – zumindest die dunkleren Varianten, bei dem weißen Modell hielt es sich noch in Grenzen. Hier finden wir wie üblich die Kamera des Z2 mitsamt des LED-Blitzlichtes vor und bis auf einem „Sony“- und „Xperia“-Schriftzug gibt es auch hier nur wenig Spielereien.

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Insgesamt weiß das Design des Xperia Z2 durchaus zu überzeugen, dank des Aluminiumrahmens und der Glasrückseite fühlt es sich auch sehr hochwertig an. Durch die durchgängige Barrenform wirkt das Gerät allerdings auch etwas massiver als zum Beispiel das HTC One M8, welches doch ein wenig besser in der Hand liegt, obwohl das Z2 eigentlich nochmals zwei Gramm weniger auf die Waage bringt. Aber über Design lässt sich bekanntlich (nicht) streiten, rein optisch gefällt mir das Xperia Z2 sehr gut – aber die leichten Kurven des One M8 sind eben in Sachen Bedienung und Handling doch ein kleiner Vorteil.

Wasserdicht?

Der Grund für die Schutzkappen für Anschlüsse und Kartenslots liegt in der erwähnten IP55- und IP58-Zertifizierung. Damit ist das Xperia Z2 gegen Staub und Wasser geschützt – im Gegensatz zum Galaxy S5 hält dieses nicht nur ein kurzzeitiges Untertauchen aus, sondern kann auch mal komplett im Wasser liegen. Sony gibt dazu an, dass das Xperia Z2 bis zu 30 Minuten lang in maximal 1,50 Meter Tiefe überleben kann – allerdings mit der Vorraussetzung, dass beide Kappen ordnungsgemäß verschlossen sind und es sich dabei um Süßwasser (besitzen die meisten Flüsse und Seen) handelt. Eine praktische Sache die ich mir inzwischen für nahezu jedes Smartphone wünschen würde – denn ich glaube jeder kennt das Problem mit dem Wasserschaden oder hatte es im Laufe der Zeit schonmal bei einem Gerät. Was mir in diesen Zusammenhang aber gefehlt hat: Die Möglichkeit, das Gerät kabellos per Qi-Standard aufladen zu können – dies hätte das x-malige Öffnen und Schließen der Schutzkappe vermeiden können. Alternativ dazu kann man natürlich auch auf die Sony-eigene Dockingstation setzen und das Z2 dank des Dock-Ports an der Seite ebenfalls „ohne Stecker“ befeuern.

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Display

Sony bezeichnet seine Displaytechnologie als TRILUMINOS-Display, wobei es sich hierbei im Grunde auch „nur“ um ein IPS-Panel handelt. Wie erwähnt bietet das Display 5,2 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixel, was für eine Pixeldichte von 424 ppi sorgt. Gegenüber dem HTC One M8 mit seinen 400 ppi und dem Galaxy S5 mit seinen 431 ppi sicherlich ein de-facto geringerer Wert – aber mal ehrlich: Der geringe Unterschied wird niemandem auffallen. Das Display ist mega scharf, Pixel sucht man vergeblich. Auch die Farbdarstellung und die Kontraste sind 1a, in diesem Punkt gefiel mir das Display sogar ein wenig besser als das des One M8. Auch in Sachen Blickwinkelstabilität liegt das Xperia Z2 an der oberen Spitze, selbst bei größeren seitlichen Blickwinkeln bleiben Farben und Kontraste noch super. Einzig und allein in Sachen Helligkeit hätte Sony noch etwas machen können, denn im Vergleich mit dem iPhone 5s oder auch dem besagten One M8 ist es auch auf maximaler Helligkeitsstufe merklich dunkler – was gerade bei sommerlichen Wetter für Probleme sorgen dürfte, da sich das Display unter der Sonne nur noch schwer betrachten lässt.

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Eine eigentlich ganz nette Sache hat Sony dabei in den Einstellungen versteckt: So findet man in den Display-Einstellungen den Punkt „Handschuhmodus“. Ist dieser aktiviert, wird der Touchscreen etwas sensitiver, wodurch man diesen auch mit Handschuhen bedienen kann. Merkwürdig, dass Sony diesen Punkt standardmäßig deaktiviert hat – immerhin stellt er ein recht seltenes Merkmal dar, welches ich so bis auf bei den Lumias von Nokia nur selten gesehen habe, aber gerade in den kälteren Monaten ungemein praktisch sein kann.

Lautsprecher

Die Lautsprecher befinden sich wie erwähnt an der Ober- und Unterseite des Displays und sind nahezu unsichtbar verbaut – lediglich ein schmaler Spalt lässt diese vermuten. Im Vergleich zum iPhone 5s sind diese nochmals ein gutes Stückchen lauter, in Sachen Klangqualität aber machen die Sony-Lautsprecher weder einen Bogen nach oben oder unten, sondern reihen sich in die Riege der restlichen Hersteller ein – lediglich HTC mit seinem BoomSound-Lautsprechern im One M8 nehme ich hier einmal aussen vor, diese dürften derzeit wohl das Maß aller Dinge in Sachen Smartphone-Lautsprecher darstellen. Die Lautsprecher des Xperia Z2 sind nett, reißen aber eben keine Bäume aus; für YouTube und Co. in Ordnung, gerade Bass lastige Musik würde ich mir nun nicht dauerhaft antun.

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Der Akku

Der Akku des Xperia Z2 ist fest verbaut und kommt mit einer Ladung von 3.200 mAh – klingt nach viel, in der Praxis aber war die Lautzeit auf einem Niveau mit dem HTC One M8 mit seinen 2.600 mAh, vielleicht ein Stückchen höher. So kam ich bei recht ausgiebiger Nutzung mit Surfen, Feeds abrufen, Twitter und Co. locker über den Tag und bis zur Nacht – wer sein Smartphone weniger exzessiv nutzt (sprich WhatsApp, etwas Surfen, Facebook und dergleichen) der kann sogar knappe zwei Tage mit dem Akku haushalten. In einem direkten Test kam ich im WLAN-Netz auf eine dauerhafte YouTube-Wiedergabe von rund 5,5 Stunden – kein schlechter Wert. Wer dennoch noch mehr aus seinem Akku herausholen möchte, der bekommt neben dem einfachen Energiesparmodus zusätzlich noch den so genannten STAMINA-Modus. Hierbei werden zum Beispiel bei ausgeschaltetem Display die WiFi- und Mobile-Daten-Verbindung deaktiviert – lediglich Apps, die ihr in eine Whitelist gepackt habt, können dann noch auf’s Internet zugreifen, während bei eingeschaltetem Display alles wie gewohnt funktioniert. Bis hierhin also alles im grünen Bereich, allerdings gibt es im Vergleich zu den mir bekannten Geräten den kleinen „Nachteil“, dass das Gerät rund vier Stunden an der Buchse hängen muss, bis dieser wieder voll geladen ist. Ist sicherlich auch der Größe des Akkus geschuldet, dennoch leicht „nervig“…

Die Kamera

Kommen wir zu einem Punkt, der für viele Nutzer inzwischen sicherlich eines der Hauptkriterien bei der Wahl des Smartphone darstellen dürfte: Der Kamera. Sony spendiert dem Xperia Z2 wie auch schon seinen Vorgängern eine Kamera mit 20,7 Megapixeln und einem 1/2,3 Zoll großem ExmorRS-Sensor, des Weiteren kommt eine F2.0-Blende und der aus dem NEX-Kameras bekannte BIONZ-Bildprozessor zum Einsatz, gerade letzterer soll dafür sorgen, dass die Bilder deutlich rauschärmer wirken. Potential ist also genug vorhanden.

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Und zumindest bei guten Lichtverhältnissen kann dieses auch ausgeschöpft werden, zumindest gefielen mir die Bilder deutlich besser als jene des HTC One M8. Die Bilder bieten knackige Farben, sind weitgehend rauscharm, Schärfe und Details sind ebenfalls recht ansehnlich. Allerdings: Bilder werden lediglich im manuellen Modus, bei dem man Weißabgleich, Belichtung und dergleichen selbst justieren muss, mit den vollen 20 Megapixeln aufgenommen – in allen anderen Modi werden die Bilder jedoch „nur“ mit 8 Megapixeln aufgenommen. In meinem Test habe ich mich jedoch auf den Automatik-Modus beschränkt, welcher wohl bei den meisten Nutzern zum Einsatz kommen wird. Der Fokus wird dabei recht flott gesetzt, lediglich bei Gegenlicht – wie zum Beispiel ein höheres Objekt vor blauem Himmel – kann der Kamera einige Probleme bereiten, hier kann es ein paar Sekunden dauern, bis der Automatik-Modus die richtigen Einstellungen erwischt hat.

In der Nacht sieht die Sache schon wieder etwas anders aus, denn oftmals sind die Bilder nicht nur leicht verwackelt, sondern besitzen auch ein recht auffälliges Bildrauschen – gerade, wenn man wie in meinem Falle zum Beispiel ein Feuerwerk fotografiert, bekommen die Bilder zusätzlich ein sehr unansehnliches Farbrauschen. An das iPhone 5s oder erst recht dem Lumia 1020 kommen die Low-Light-Aufnahmen nicht ran, solange aber noch ein gewisses Restlicht vorhanden ist, wirken die Bilder dennoch besser als bei anderen Smartphones der Fall.

Recht interessant sind dabei die verfügbaren Kamera-Modi wie Panorama, Selbstportrait (sprich Nutzung der Frontkamera) und dergleichen – und auch ein paar AR-Effekte lassen sich den Fotos in einer Live-Vorschau hinzufügen. Des Weiteren finden sich im Play Store neben den mitgelieferten AR-Effekten weitere Effekte zur Installation vor – gleiches gilt im Übrigen auch für die Kamera-Modi. Diese können über Installation weiterer Apps um weitere Funktionen ergänzt werden, wie zum Beispiel ein 360-Grad-Panorama, Dokumenten Scanner und Co. Alles in allem hinterlässt die Kamera-App auch durch diese Erweiterbarkeit durch Drittentwickler einen sehr runden und guten Eindruck.

Videos können mit einer 4K-Auflösung aufgenommen werden, die Qualität ist vergleichbar mit denen der Bildqualität – sowohl am Tage, als auch in der Nacht, siehe mein kleines Feuerwerksvideo. Allerdings ist dieser Spaß nicht unbedingt von langer Dauer, denn während der Aufnahme wird das Gerät sehr warm bis heiß und nach etwa zehn Minuten deaktiviert die Software aufgrund der Hitzeentwicklung die Aufnahme.

Arbeitsgeschwindigkeit und Software

In Sachen Arbeitsgeschwindigkeit gibt sich das Xperia Z2 keine Blöße, der Hardware sei Dank. Der integrierte Snapdragon mit seinen 2,3 GHz und dem 3 GB RAM haben mit Android 4.4 soviel Spielraum, dass man eigentlich nie auf Mikrorukler stößt, alles läuft super flüssig und „smooth“, wie auch ein paar Benchmarkergebnisse aufzeigen – wobei ich persönlich kein Freund von reinen Werten bin, man muss es eben einmal in den Händen gehalten haben und in dem Punkte läuft das Z2 trotz weniger Punkten genauso rund wie auch das HTC One (M8).

In Sachen Software knallt natürlich auch Sony ihre eigene UI auf das nackte System. Optisch ist das natürlich immer Geschmacksache, mir persönlich gefällt es doch recht gut. Außerdem erweitert Sony Android so um weitere praktische Funktionen wie zum Beispiel das doppelte Tippen zum ein- oder ausschalten des Displays, der erwähnten Bedienung mit Handschuhen oder auch einer intelligenten Anrufverwaltung (zum Beispiel reicht es hierbei aus, das Gerät auf’s Display zu drehen um es auf Stumm zu schalten). Praktisch ist auch die „Smart Connect“-App mit der sich bestimmte Aufgaben wie auch bei Tasker automatisch bei bestimmten Begebenheit ausführen lassen: So ließe sich zum Beispiel beim Einstöpseln eines Headsets automatisch die Wiedergabe starten, die Lautstärke auf ein bestimmtes Niveau anheben und dergleichen. Lässt sich wie gesagt auch mit anderen Apps lösen, ist hier aber eben deutlich simpler umgesetzt – wenn auch nicht derart umfangreich.

Eine weitere nette Funktion ist die Möglichkeit, vom typischen Xperia-Homescreen auf den „einfachen Startscreen“ wechseln zu können. Dabei handelt es sich um eine deutlich vereinfachte und vergrößerte Ansicht des Startscreens und der Xperia-eigenen Apps. Kann unter Umständen recht praktisch sein, im Normalfall dürften Nutzer aber gerne auf den auch funktioniell eingeschränkten Betriebsmodi verzichten wollen.

Ansonsten gibt es eben die Sony-typischen Apps für Musik, Videos, PlayStation Mobile und dergleichen. Was ich als etwas nervig empfunden habe: Die Apps lassen sich mit einfachen Boardmitteln weder deaktivieren oder ausblenden, noch vom Gerät löschen, was gerade den App-Drawer unnötig zumüllt. Bleibt also zusammengefasst: Recht ansehnliche UI, praktische Zusatzfunktionen – allerdings haut Sony ähnlich wie Samsung es ganz gerne macht unzählige mehr oder minder unnötige Apps auf die Firmware des Z2.

Fazit

Das Xperia Z2 von Sony ist durchaus ein gutes Smartphone, sofern man sich auf die Displaygröße einlassen möchte. Design ist immer Geschmacksache, die Verarbeitung und Materialienauswahl ist jedoch durchaus gelungen, noch dazu ist es völlig wasserdicht, was in meinen Augen auch immer ein nettes Gimmick bei einem Smartphone ist – immerhin dürften so einige Gerät den Wassertod gestorben sein. Das Display gehört meiner Meinung nach gerade von der Darstellung mit zu den besten in den aktuellen Geräten der gehobeneren Preisklasse, lediglich die Helligkeit könnte für die Benutzung unter Sonneneinstrahlung etwas höher ausfallen. Die Lautsprecher sind zwar nicht so „fett“ wie jene BoomSound-Lautsprecher des HTC One (M8), aber dennoch besser als bei anderen Geräten der Konkurrenz und auch die Kamera mit ihrer 4K-Videoauflösung ist nicht zu verachten, sodass Sony mit dem Xperia Z2 durchaus ein nettes Gesamtpaket auf den Markt gebracht hat, dass sich vor der Konkurrenz eigentlich nicht zu verstecken braucht.

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Einzige kleine Schwachpunkte des Xperia Z2 wäre zum einen die Wärmeentwicklung des Xperia Z2 während der 4K-Aufnahme von Videos, zum anderen auch die mit Sony-Apps und -Diensten relativ zugemüllte Oberfläche – wobei man damit sicherlich noch leben könnte, sofern man Apps entfernen oder ausblenden könnte, was hier aber eben leider nicht der Fall ist. Wer damit aber leben kann oder diese Punkte nicht sonderlich oft benötigt, der bekommt wie gesagt ein tolles Gerät der Japaner. Allerdings muss man dabei auch bedenken, dass Sony mit der Xperia-Z-Reihe scheinbar jedes halbe Jahr ein neues Flagschiff auf den Markt wirft und man den Gerüchten nach bereits in wenigen Wochen mit einem Nachfolger in Form des Xperia Z3 rechnen darf – und selbst wenn der Nachfolger nicht interessant genug sein sollte, so würde ich persönlich aktuell noch ein paar Wochen warten, denn der Preis des Z2 dürfte sicherlich ebenfalls noch ein wenig sinken.

Dieser Artikel wurde mir vom Hersteller als Testmuster zur Verfügung gestellt. Mehr Infos

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