Smarter Playlists: Spotify-Playlists automatisch per komplexem Editor erzeugen

Marcel Am 05.04.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:45 Minuten

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Spotify-Playlists sind eigentlich weit davon entfernt, kompliziert zu sein. Allerdings gibt es nicht selten zwei Probleme: In den geteilten Playlists findet sich oft auch eine ganze Menge Schrott, den man eigentlich nicht hören möchte – im Gegensatz dazu kann es zeitaufwendig und leicht nervig sein, wenn man sich passende Playlists zusammenstellen möchte. Ein recht komplexer, aber dennoch interessanter Ansatz verfolgt ein neues Web-Tool der Musik-Blogger von Playlist Machinery, dass auf den Namen Smarter Playlists hört. Mit Hilfe der kleinen Web-App lassen sich Spotify-Playlists schnell und einfach zusammen klicken – vom Grundsatz her nach dem Prinzip „Nimm dies und mach das“.

Dies erfordert aber gerade zu Beginn ein wenig Eingewöhnung und einen Überblick darüber, was man mit der Web-App überhaupt so alles anstellen kann. Im Playlist-Editor gibt es eine ganze Reihe an verschiedenen Quellen und Faktoren, die man dann im Stile einer Prozessdarstellung miteinander verknüpfen kann. So könnt ihr zum Beispiel bestimmte Spotify-Playlists abgreifen, ganze Interpreten oder Alben, Künstler- und Genre-Radios, die eigenen Top-Tracks und viele mehr. Außerdem bekommt ihr verschiedene Sortier-Optionen, Auswahl-Möglichkeiten, Filter und weitere Tags an die Hand, mit denen ihr die gewünschten Tracks weiter definieren könnt.

Anwendungszwecke? Diese sind schier unendlich und eigentlich nur eurer Phantasie unterworfen. Am einfachsten: Ihr könnt zum Beispiel zwei (oder mehrere) Playlists nehmen und diese kombiniert in einer Playlist ablegen – und dabei doppelte Songs entfernen. Etwas komplexer ist dann schon folgendes Szenario: Nehme die aktuellen Top-Hits des Tages, lösche aus diesen alle Tracks aus den Playlists „Teen Party“ und „Teen Pop“ und mische diese entstandene Playlist durch. Oder noch ein drittes Beispiel: Nehme die Tracks aus der Playlist „Gothic Metal“, nehme von dieser die ersten 20 Tracks und füge die Top-Tracks der Band „Revenscry“ hinzu.

Wie gesagt: Extrem umfangreiche Geschichte, die aber eben genau deswegen so mächtig ist und mit ein wenig Erstaufwand regelmäßig (die erstellten Filter lassen sich immer wieder neu ausführen) frische und ordentliche Playlists generieren kann. Auf den ersten Blick mag das ganze noch recht wirr werden, hat man sich aber ein paar Minuten eingearbeitet, wird einem das Prinzip und die Bedienung recht schnell klar und man kann so richtig loslegen. Am besten einfach mal ein kleines „Projekt“ ausdenken, learning by doing dürfte hier noch am besten sein. Hilfreich können auch die Entwickler-Beispiele, Abläufe anderer Nutzer und die Dokumentation sein.

Smarter Playlists im Browser ansurfen

via Product Hunt

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