Standard Notes: Schlichte Notizen-App für diverse Plattformen (Open Source)

Marcel Am 01.02.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:32 Minuten

Mal ein kurzer Abstecher ins Reich der Notiz-Apps, von denen es gefühlt ja eine ganze Menge gibt. Evernote dürfte hier zu der umfangreichsten Lösung gehören, andere geben sich mit den hauseigenen Apps von macOS und Windows zufrieden, wiederum andere suchen noch immer nach einer Alternative. Standard Notes könnte zum Beispiel eine solche Alternative sein, noch relativ frisch in einer ersten Version veröffentlicht. Die App wurde komplett mit dem Elektron-Framework und Node.js entwickelt und steht daher auf diversen Plattformen zur Verfügung. Neben einer reinen Web-App lässt sich Standard Notes auch für macOS, iOS, Windows und Linux herunterladen – eine Android-Version befindet sich aktuell noch in der Entwicklung und soll „in Kürze“ folgen.

Optisch sicherlich nicht unbedingt auf dem aktuellen Stand des App-Design, ist Standard Notes auch funktionell sehr schlicht gehalten und kann wirklich nicht mehr, als reine Textnotizen (bei Bedarf auch mit Markdown-Unterstützung) zu speichern. Der Clou liegt vielmehr in der plattformübergreifenden Lösung, wobei ihr entweder den Server der Entwickler nutzen oder einen eigenen Server aufsetzen könnt. Da letzteres aber einiges an Fachwissen voraussetzt, könnt ihr euch mittels Erweiterung auch einen Dropbox-Sync implementieren, außerdem gibt es eine Erweiterung zum Anhängen von Dateien und eine Blogging-Extension. Gut zu wissen: Erweiterung-Features funktionieren (noch?) nicht in der iOS-App. Die erstellen Notizen lassen sich auch vor dem Hochladen auf dem Gerät verschlüsseln.

Eine ziemlich banale Notiz-App, die aber sicherlich aufgrund der Server-Optionen und der Verschlüsselung interessierte Nutzer finden wird. Standard Notes selbst ist Open Source (den Quellcode gibt es drüben auf GitHub) und setzt im Hintergrund auf das (ebenfalls offene) Standard File Format, sodass man theoretisch alle Apps nutzen kann, die dieses Format unterstützen. Sicherlich weniger etwas für den einfacher gestrickten Nutzer (die setzen wohl eher auf hauseigene Notiz-Apps), vielmehr zielt man eben auf Bastler ab, die ihre Daten lieber auf einem eigenen Server speichern wollen, anstatt diese auf einen Server von Dritten zu speichern. Zwar noch etwas Luft nach oben (vor allem bezüglich der Einrichtung und des Extension-Support für iOS), aber durchaus Potential…

via Product Hunt

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