Fernwartung: Finale Version von TeamViewer 11 veröf­fent­licht

Am 01.12.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:31 Minuten

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Das Fernwar­tungs-Tool TeamViewer ist aktuell in einer Version 11 veröf­fent­licht worden, die unter anderem eine Universal-App für Windows und zahlreiche weitere Verbes­se­rungen mit sich bringt.

Der TeamViewer dürften inzwi­schen nicht wenig Nutzer ein Name sein, ein für den privaten Gebrauch kosten­loses Fernwar­tungstool. Seien es kurze Ausflüge auf den heimi­schen Rechner von unterwegs, kleine Hilfe­stel­lungen für Familie, Freunde und Bekannte oder auch in kleinen bis mittel­stän­di­schen Unter­nehmen und Support-Firmen – die Verwendung ist vielseitig, und das Tool hat sich über die Jahre nicht nur stetig verbessert, sondern auch bewährt. Nun ist ganz aktuell TeamViewer 11 als finale Version veröf­fent­licht worden – und bringt zahlreiche Neuerungen und Verbes­se­rungen mit. 

Neben einer optischen Überar­beitung des Clients gibt es auch eine neue App für Windows mit, mit der sich mit TeamViewer 11 alle Vorteile von Windows 10, wie zum Beispiel verbes­serte Touch-Gesten für das Touchpad nutzen lassen. Aber auch Nutzer eines Chromebook mit Chrome OS kommen ab sofort auf ihre Kosten, denn mit der neuen Erwei­terung lässt sich auf auf und von Chromebook zugreifen. Und falls ihr einmal keine Möglichkeit habt, TeamViewer auf eurem Client instal­lieren zu können, könnt ihr TeamViewer nun auch direkt im Browser nutzen. 

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Aber auch abseits der unter­stützten Systeme gibt es etliche Änderungen. So hat man in TeamViewer 11 auch die Perfor­mance verbessert, dank optimierter Brand­breiten-Nutzung und besserem Bildren­dering soll die Datei­über­tragung um bis zu 15% schneller gemacht worden sein, bei bis zu 30% weniger Daten­ver­brauch. Die Chatver­läufe sind nun ebenfalls auf allen Endge­räten verfügbar, natürlich inklusive einer Ende-zu-Ende-Verschlüs­selung. Die Werkzeugleiste bei einer aktiven Verbindung ist ebenfalls überar­beitet worden, laut TeamViewer hat man sich hierbei eng am Kunden­feedback gehalten. 

Die restlichen Änderungen umfassen zu Beispiel die Instal­lation eines TeamViewer-Hosts aus der Ferne, ein SOS-Button für Kunden, unbeauf­sich­tigter Zugriff auf Android-Geräte und derlei Dinge. Sind meiner Meinung nach aber eher für den (Semi-)Professionellen Bereich gedacht, private Nutzer dürften nur wenig von den Dingen profi­tieren. Eine Übersicht über alle Neuerungen inklusive einem kurzen Video findet ihr an dieser Stelle, den Download des TeamViewers gibt es wie gewohnt hier.

Quelle TeamViewer