Angefasst und angeschaut: Xiaomi Mauspad aus Aluminium

Marcel Am 25.09.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:19 Minuten

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Ich war nie ein Freund von Mauspads auf dem Schreibtisch, glücklicherweise hatte ich auch nie das Pech, dass die Maus auf der „blanken“ Tischoberfläche Aussetzer hatte oder ein nervendes Scharren von sich gab. Egal ob der Mullu-Mullu-Schreibtisch von IKEA oder der jetzige Schreibtisch aus einem bekannten, ebenfalls aus Skandinavien stammenden, Bettenlager. Dennoch hinterließ meine Magic Mouse ein paar Spuren auf der Oberfläche. Keine Kratzer, vielmehr Abrieb von den schwarzen Gleitern an der Unterseite der Maus. Ist bei Echtholztischen nun kein ruinierender Effekt (leicht glätten und häufiger ölen, schon sind die Spuren weg), aber ich bin ja faul und habe nur wenig Lust, im Abstand von wenigen Monaten die komplette Oberfläche zu bearbeiten – das jährliche Ölen reicht mir schon.

Also musste nun doch ein Mauspad her. Bedingung: Nicht zu klein, aber auch nicht zu groß und vor allem sollte es sich nahtlos in die Arbeitsumgebung einfügen. Sprich: Silbernes Aluminium, ganz im Stile des typischen Alus von iMac und Co. Hier gibt es etliche verschiedene Varianten, viele von diesen erschienen mir aber irgendwie einen Tick zu hoch – möglichst flach war auch noch ein Kriterium. Und so habe ich mal ein wenig in den Weiten des Web gesucht und bin dann bei einem Aluminium-Mauspad eines chinesischen Herstellers gelandet, der bei mir ein gern gesehener Gast ist: Xiaomi. Erster Gedanke: „Die stellen ja wirklich _alles_ her, sogar Mauspads“. Also schnell mal bestellt.

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Und nunja, was soll ich sagen? Die Verarbeitung ist Xiaomi-Typisch sehr gut, sofern man das bei einem Mauspad aus Aluminium so sagen kann. Vor allem die leicht abgeflachten Ränder (hier dann Hochglanz) sehen schick aus und sorgen dafür, dass das ganze Mauspad noch ein wenig flacher wirkt, obwohl es mit 3 Millimetern schon recht flach ist. Apropos: Die Abmessungen des Mauspad betragen 18 x 24 Zentimeter. Für meine Zwecke also groß genug – wer eher etwas größeres bevorzugt (zum Beispiel als Gamer), der bekommt die Xiaomi-Mauspad aber auch mit 24 x 30 Zentimetern.

Um ein hin und her rutschen auf dem Tisch zu verhindern, ist die Unterseite des Mauspad nahezu vollständig mit einer gummiartigen Oberfläche versehen. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Apple Magic Mouse kratzt auf dem Aluminium-Pad ein wenig mehr als auf der nackten Tischoberfläche, ein typisches Symptom für Alu-Mauspads. Die Lautstärke des Kratzens variiert dabei natürlich je nachdem, wie stark ihr die Maus auf das Mauspad drückt – da ich die Magic Mouse nur sanft umherschiebe, ist das Kratzgeräusch weder besonders laut noch besonders nervig. Immer ein absolutes subjektives Empfinden. Tipp: Für sensible Magic-Mouse-Nutzer gibt es ja auch noch die Fliders, die dem Scharren ein Ende setzen.

Schickes Aluminium-Mauspad, vor allem durch den abgeschrägten Rand hebt es sich von der Masse der restlichen Modelle ab – und es ist von Xiaomi. Zu haben ist das Mauspad auch über ein paar deutsche Shops auf Amazon und eBay und natürlich den einschlägigen China-Shops, wobei es preislich momentan bei GearBest noch am interessantesten ist: Hier werden (Stand Juni 2016) für das kleinere Modell etwa 10 Euro fällig, die größere Ausführung schlägt mit etwa 12 Euro zu Buche – in anderen Shops könnt ihr momentan von mindestens dem doppelten Preis ausgehen. Von mir gibt es jedenfalls eine klare Kaufempfehlung. Tumbs up.

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