Dislock für Android entsperrt den Lockscreen bei bestehender Bluetooth- oder WiFi-Verbindung automa­tisch

Am 04.11.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:42 Minuten

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Mit Android 5.0 wird es zukünftig möglich sein, den Sperr­bild­schirm zu umgehen, indem man verbundene Bluetooth-Geräte aus vertrau­ens­würdige Geräte hinzufügt. So ließe sich zum Beispiel die heimische Musik­anlage oder auch die Freisprech­anlage im Auto als „Trusted Device“ festlegen und solange wie euer Smart­phone mit diesen Geräten verbunden ist, wird die Sperre des Lockscreen deakti­viert. Praktische Sache ohne dabei auf die Sicherheit verzichten zu müssen. Aber auch mit Android 4.x lässt sich eine derartige Funktion nachrüsten, in der Vergan­genheit habe ich diesbe­züglich bereits einmal SkipLock vorge­stellt, die euren Android-Boliden automa­tisch entsperrt, sofern es sich in einem bestimmten WiFi-Netzwerk befindet oder mit einem bestimmten Bluetooth-Gerät gekoppelt ist. Eine weitere Alter­native dazu wäre die App Dislock, die dem ein oder anderen vielleicht noch unter dem Namen Pebble Locker bekannt ist. 

Inzwi­schen unter­stützt die App jedoch nicht mehr nur die Pebble Smart­watch zum entsperren des Gerätes, sondern kann auch mittels belie­bigem Bluetooth-Gerät (einschließlich Android Wear) oder bei verbun­denem WiFi-Netzwerk automa­tisch eher Gerät entsperrt halten. Einzige Voraus­setzung: Ihr müsst euer Gerät entweder mit einem PIN-Code oder einem Passwort geschützt haben, die beliebte Muster-Sperre funktio­niert in Kombi­nation mit der App nicht – was aller­dings eine Beschränkung seitens Android 4.x zu tun hat und nicht dem Entwickler von Dislock angehangen werden kann. Dazu gibt es noch weitere Optionen: So lässt sich das Gerät automa­tisch ausschalten, sobald die Verbindung mit einem vertrau­ens­wür­digem Gerät oder Netzwerk getrennt wird – auch lässt sich die automa­tische Sperre nach der Verbindung zu einem dieser Geräte erst nach einma­liger Codeeingabe automa­tisch deakti­vieren.

Wer eine Pebble Smart­watch besitzt, der bekommt mit der Locker-App auch eine Möglichkeit, die automa­tische Entstehung des Gerätes zu deakti­vieren oder das Gerät temporär manuell zu sperren – kann man nutzen, muss man aber nicht. Insgesamt funktio­niert die App genau so wie sie soll, praktische Sache. Die Basis­version von Dislock ist kostenlos im Play Store zu finden, diese erlaubt aller­dings nur das hinzu­fügen von einem vertrau­ens­wür­digem Gerät oder Netzwerk – wer mehrere Geräte oder Netzwerke angeben möchte, der muss für 2,35 Euro per In-App-Kauf auf die Pro-Version upgraden. Falls ihr also eine derartige Möglichkeit benötigt oder Verwendung dafür hättet: Schaut euch Dislock gerne einmal an, gefällt mir persönlich besser als zum Beispiel das erwähnte SkipLock. 

Dislock
Entwickler: Luke Korth
Preis: Kostenlos+