homee 2.34 mit neuen Plänen für Anwesenheitssimulation und Elektroheizungen

Marcel Am 28.09.2021 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:14 Minuten

Über die Smart-Home-Zentrale homee ist des Öfteren hier im Blog etwas zu lesen, immerhin kommt sie nun schon seit einigen Jahren in meinen heimischen vier Wänden zum Einsatz – und das trotz kleinerer Schwächen hier und da mit großer Zufriedenheit. Die Besonderheit: Die Zentrale ist modular aufgebaut und kann mittels verschiedener Würfel um Funkstandards erweitert werden. Was ihr braucht, kauft ihr hinzu, was ihr nicht braucht, lasst ihr weg – zur Auswahl stehen Zigbee, Z-Wave, EnOcean sowie einige proprietäre Protokolle wie zum Beispiel Hörmann BiSecur. Vor allem aber wird der Funktionsumfang der Zentrale regelmäßig erweitert, auch wenn nicht immer etwas für jeden dabei ist. Mit der nun veröffentlichten Version 2.34 des homee Core ziehen unter anderem neue Pläne für Anwesenheitssimulation und Elektroheizung ein, was sicherlich wieder mehr Nutzer freuen dürfte.

Mithilfe der Pläne soll das ein oder andere Homeegramm überflüssig gemacht werden, indem man eine fixe Oberfläche mit den wichtigsten Funktionen bereitstellt, sodass nicht jeder Schritt in ein Homeegramm ausgelagert werden muss. In der Vergangenheit gab es jedoch lediglich einen Heizplan, nun hat man zwei neue Pläne in petto. Der Anwesenheitssimulationsplan simuliert durch zufälliges Ein- und Ausschalten eine Anwesenheit, zum Beispiel wenn ihr in Urlaub seid (wobei ihr auch die Modi Anwesend, Schlafend und Abwesend nutzen könnt). So schaltet homee zufällig zwischen zwei festgelegten Uhrzeiten ausgewählte Leuchten und andere Geräte ein und anschließend wieder aus – wobei die genaue Zeit wöchentlich nach einem Zufallsprinzip aktualisiert werden. Der Elektroheizplan wiederum ermöglicht es, einen Heizplan für Geräte zu erstellen, die sich nur Ein- oder Ausschalten lassen oder kompliziertere Homeegramme benötigten.

Neben den altgedienten und umfangreichen Homeegrammen und den genannten Plänen bietet homee auch noch eine dritte, im weißen Brain Cube integrierte Automation: Szenarien. Auch diese sollen die Zahl an Homeegrammen etwas eindämmen, indem sich für das Szenario passende Geräte direkt einbinden, und individuelle Einstellungen vorgenommen werden können, ohne den Weg über ein selbst erstelltes Homeegramm gehen zu müssen. Den Anfang machte mit Version 2.33 die Windüberwachung, die Rollläden, Jalousien oder Markisen bei zu starken Böen automatisch in eine Sicherheitsposition fahren ließ. Nun wurde mit der Sonnenautomatik ein weiteres Szenario implementiert, durch das das Öffnen oder Schließen von Rollläden, Markisen und Co. auf Wunsch automatisch, wenn ein bestimmter Helligkeitswert über- oder unterschritten wird, erfolgt.

Neue Geräte wurden ebenfalls der Liste an kompatiblen Geräten hinzugefügt, namentlich sind dies der IKEA TRADFRI Shortcut Button, der Aeotec ZW187 Recessed Door Sensor 7, den Rademacher DECT RolloTron, sowie den Hörmann RollMatic 2. Bleibt zu hoffen, dass man nach und nach mal wieder mehr Geräte implementiert. Zu guter Letzt gab es natürlich auch die obligatorischen Optimierungen und Fehlerbehebungen. So könnt ihr euch bei kritischen Ereignissen entsprechende Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone schicken lassen – diese Option lässt sich für Gerätealarme und einzelne Homeegramme einstellen. Außerdem hat der Warema-Würfel ein Update spendiert bekommen, bei ei homee-in-homee können jetzt wieder homees per IP hinzugefügt werden und es sind ein paar Verbindungsprobleme bei Verwendung von HomeKit beseitigt worden. Das gesamte Changelog zur Version 2.34 und auch den Apps für iOS, Android und Web findet ihr hier.

‎homee
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Entwickler: Codeatelier GmbH
Preis: Kostenlos
homee
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