MacBook Touch Bar: Entwickler-Versionen von Chrome und Opera sind bereit

Marcel Am 23.02.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:23 Minuten

Besitzer eines MacBook Pro mit Touch Bar, die nicht auf den hauseigenen Safari-Browser setzen, sollten einmal die Ohren spitzen, denn die Entwickler-Versionen von Chrome und Opera haben nun eine Unterstützung der zusätzlichen OLED-Touchleiste erhalten.

Setzt ihr auf Google Chrome, so müsstet ihr auf die Canary-Version zurückgreifen, wollt ihr unbedingt die Touch Bar nutzen. Ist natürlich immer mit Risiken verbunden, Google selbst rät vom produktiven Einsatz der Canary-Version ab: Erfahrungsgemäß finden sich in Chrome Canary noch so einige Fehler, die zu einem Fehlverhalten oder Abstürzen führen – erst mit dem Beta-Channel wird Chrome dann wirklich benutzbar. Wer sich aber dennoch einmal traut und Chrome Canary öffnet, der wird vielleicht auch ein wenig enttäuscht sein, denn die Touch-Bar-Unterstützung ist bei weitem nicht so weitreichend, wie sie zum Beispiel Safari bietet. So gibt es lediglich ein paar Buttons wie „Vor/Zurück“, „Aktualisieren“, „Neuer Tab“ und „Favorisieren“, darüber hinaus aber auch noch einen Schnellzugriff auf die Adressleiste von Chrome. Die äußerst praktische Tab-Vorschau oder eine Ansicht der Lesezeichen fehlt zum jetzigen Zeitpunkt und ob Google dies zeitnah nachliefert ist fraglich.

Anders sieht es bei Opera aus, die in der Beta der Version 44 enthaltene Touch-Bar-Unterstützung ist schon deutlich besser gelungen. Hier gibt es neben Touch-Buttons zum Zurückspringen oder Suchen auch die Möglichkeit, die in Speed Dial abgelegten Favoriten aufzurufen oder durch die Tabs zu navigieren. Eine Tab-Vorschau gibt es hier ebenfalls nicht, stattdessen setzt man auf das Favicon der Webseite und deren Akzentfarbe – laut den Entwicklern ist dies aber genauso gewollt, da man der Meinung ist, dass es gegenüber der Webseiten-Vorschau übersichtlicher ist. Joa, sicherlich eine Frage der Gewöhnung, schlecht sieht beides nicht aus. Kleine Anekdote: Die Entwickler sprechen davon, dass Opera der erste Browser abseits Safari ist, welcher eine Touch-Bar-Unterstützung mit sich bringt – leider war Chrome dann aber doch ein paar Stunden schneller. Aber: Funktionell ein klares 1:0 für Opera.

via Opera Blogs Heise

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