macOS: Vanilla versteckt und entfernt Icons aus der Menübar, eine simple Alternative zu Bartender

Marcel Am 16.05.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:28 Minuten

Wer auf dem Mac mehrere Anwendungen nutzt, die dauerhaft im Hintergrund laufen (sollen), der wird früher oder später duzende Icons in der Menüleiste vorfinden. Fantastical, Dropbox, Wunderlist, 1Password, WiFi, Time Machine … es gibt unzählige Apps, die ein paar Pixel in der Menüleiste für sich beanspruchen wollen. Teils lassen sich diese ausblenden, teils aber auch nicht – und wenn es möglich wäre, so möchte man das Icon vielleicht nicht dauerhaft entfernen, sondern immer noch die Option haben, schnell mal einen Blick drauf werfen zu können. Die Wunderwaffe hierzu lautet seit einigen Jahren Bartender, zum einen aufgrund einiger praktischer Funktionen, zum anderen aber auch mangels brauchbarer Alternativen.

Vanilla für macOS herunterladen

Mit Vanilla von Entwickler Matthew Palmer (Verantwortlich für die Emoji-Suche Rocket) gibt es nun gefühlt erstmals einen wirklichen Konkurrenten, der weniger mit einem breiten Funktionsumfang, sondern mit einer gehörigen Portion Minimalismus punkten möchte. Kurzum: Einmal gestartet, teilt Vanilla die Menübar in drei Bereiche auf: Entfernt, versteckt und sichtbar – jeder Bereich wird mit einem Punkt visualisiert, per Klick auf das kleine Pfeil-Symbol lassen sich die versteckten Icons einblenden, während die entfernten Icons dauerhaft unsichtbar bleiben. Verschoben werden die Icons wie gewohnt über Drag’n’Drop bei gedrückter CMD-Taste. Weitere Funktionen sucht man vergeblich, but it just works.

Die Grundversion von Vanilla ist komplett kostenlos zu haben, die optional freizuschaltende Pro-Version bringt allerdings (Stand jetzt) drei zusätzliche Funktionen und Optionen frei: Dazu gehört der erwähnte dritte Bereich zum kompletten entfernen unliebsamer Icons, außerdem gibt es ein paar Optionen, mit denen sich die versteckten Icons nach dem Einblenden nach fünf Sekunden wieder automatisch ausblenden lassen und es gibt eine Auto-Start-Funktion – wobei man Vanilla natürlich auch wie gewohnt über die Anmeldeobjekte manuell beim Systemstart laden kann. Die Pro-Version ist für etwa 4,50 € zu haben – oder mittels einen kleinen Entwickler-User-Deal.

Wie gesagt bei Weitem nicht das „Funktionsmonster“ wie es Bartender ist, dafür kann Vanilla eben eben mit einer gefälligen Simplizität punkten und ist obendrein ein gutes Stück günstiger zu haben. Definitiv eine brauchbare Alternative.

via AddictiveTips

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