One Switch für den Mac: Schneller Zugriff auf verschiedene Funktionen

Marcel Am 11.07.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:30 Minuten

Der ein oder andere Mac-Nutzer könnte bereits auf das Tool namens One Switch gestoßen sein, immerhin fand die initiale Veröffentlichung bereits im März diesen Jahres statt. Zum damaligen™ Zeitpunkt aber war der Funktionsumfang sehr rudimentär und das Tool so eher von spärlichem Nutzen. Inzwischen hat der Entwickler aber die Version 1.1 nachgeschoben, mit der One Switch nun einen festen Platz in meiner Menüleiste spendiert bekommen hat. Nicht, weil das Tool nun so viel sehr gut kann, sondern einfach, weil so verschiedene andere Tools obsolet wurden. Aber von vorne. One Switch nistet sich nach dem Start in die Menüleiste eures Mac ein und verbirgt dort ein Overlay-Menü, in dem sich verschiedene Schalter befinden, mit denen ihr flott die ein oder andere Systemeinstellung verändern könnt.

So kann man beispielsweise flott sämtliche Desktop-Symbole ausblenden und zwischen den verschiedenen Anzeige-Modi von macOS (namentlich Nicht stören, Night Shift, der Dark Mode und True Tone) wechseln. Außerdem könnt ihr euren Mac daran hindern, in den Schlafmodus zu gehen, den Bildschirmschoner aktivieren oder auch eure AirPods mit dem Mac verbinden lassen. Je nach Option gibt es noch die ein oder anderen Justierungen an die Hand, zum Beispiel könnt ihr euren Mac nur für eine bestimmte Zeitdauer oder bis zum Zuklappen wach halten oder auch Night Shift und den Dark Mode automatisch bei Sonnenuntergang ein- und bei Sonnenaufgang ausschalten.

Alles Dinge, die wahrlich nicht neu sind. Allerdings benötigte es für die unterschiedlichen Funktionen zuvor getrennte Apps, deren Installation je nach Häufigkeit der Nutzung mehr oder weniger Sinn ergab. Welche Schalter in welcher Reihenfolge angezeigt werden, könnt ihr in den Einstellungen von One Switch selbst festlegen. Für den Herbst 2019 ist bereits die Version 2.0 angekündigt, mit der es neben benutzerdefinierten Schaltern auch einen „Switch Store“ geben soll, über den ihr eure selbst erstellten Schalter mit anderen Nutzern teilen könnt. Muss man natürlich schauen, wie umfangreich die benutzerdefinierten Schalter sein werden, klingt aber alles recht rund. Für One Switch werden nach einer 7-tägigen Testphase 4,99 US-Dollar veranschlagt, alternativ findet ihr das Tool auch im Abo-Dienst Setapp.

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