Dropbox: Mobile Apps erhalten Offline-Ordner für Pro-Nutzer

Marcel Am 07.12.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:39 Minuten

Dropbox-Nutzer erhalten ab sofort die Möglichkeit, Ordner mithilfe der mobilen Apps für iOS und Android offline verfügbar zu halten, sodass man auch ohne Datenvolumen zu verbrauchen auf die Daten zugreifen kann.

So praktisch Cloud-Dienste auch sind – wenn im Fall der Fälle keine oder nur eine eingeschränkte (Geschwindigkeit, Datenvolumen) Internetverbindung zur Verfügung steht, kann man noch so viele Dateien auf die Server verfrachtet haben, der Zugriff fällt flach. Kennen zum Beispiel Dropbox-Nutzer, denn hier ist es einfach nicht möglich, ganze Ordner offline herunterladen und synchronisieren zu lassen. Gut, man könnte neue Dateien nun immer manuell als „Offline“ markieren, ist aber auf Dauer unpraktisch und unübersichtlich. Nun aber hat Dropbox ein neues Feature vorgestellt, dass sich genau dieser Tatsache annimmt und es fortan ermöglicht, ausgewählte Ordner zwischen Gerät und Cloud synchron zu halten – also quasi so, wie es der „Selektive Sync“ der Desktop-Anwendungen hält.

 

Dazu gibt es – analog zu einzelnen Dateien – im Menü von Ordnern den Menüpunkt „Offline verfügbar“. Einmal für einen Ordner aktiviert, wird dieser automatisch synchronisiert, sobald eine Internetverbindung zur Verfügung steht und die App (im Hintergrund) aktiv ist. Allerdings kann das ganze auch nach hinten losgehen, denn die App macht keinen Unterschied zwischen WiFi und mobilen Daten – so kann das Datenvolumen schnell mal weg sein. iOS-Nutzer könnten zwar den Zugriff auf das mobile Datennetz für die Dropbox-App deaktivieren, dann aber hätte man unterwegs grundsätzlich nur Zugriff auf die Offline-Ordner und -Dateien. Hier sollte man also mal als nächstes den Hebel ansetzen und eine „WiFi only“-Option zum Sync von Offline-Ordnern einführen.

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Wer sich nun bereits freut, dem seien noch zwei kleine Haken mit auf den Weg gegeben. Erst einmal wird das Offline-Feature nur für Android-Nutzer zur Verfügung stehen, dank des obligatorischen „Staged Rollout“ kann es hier noch ein paar Tage dauern, bis die neue Version bei allen Nutzern zur Verfügung steht. iOS-Nutzer hingegen müssen sich sogar noch bis etwa Anfang des kommenden Jahres gedulden. Zweitens schauen Free-Nutzer in die Röhre, denn Offline-Ordner gibt es nur für Pro- und Business-Nutzer. Dem kann man sich aber behelfen: Android-Nutzer sollten diesbezüglich einen Blick auf FolderSync oder DropSync werfen, während iOS-Nutzer mit Documents by Readdle bestens bedient sind – werde ich auch weiterhin über diesen Umweg nutzen.

Quelle Dropbox

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