PicPick 5: Screenshot-Tool für Windows mit neuer Oberfläche und mehr

Marcel Am 26.06.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:30 Minuten

Screenshots unter Windows erstellen? Jau, klappt mit Bordmitteln, denn zumindest das simple virtuelle Abfotografieren des Bildschirms und kopieren oder speichern der Aufnahme beherrscht das Snipping Tool, welches seit Windows Vista von Haus aus mitinstalliert wird. Wer mehr möchte, der muss zu einem Drittentwickler-Tool greifen, von denen es so einige gibt: In jüngerer Vergangenheit konnten Snip von Microsoft und Snipaste überzeugen. Nun ist mit PicPick aber ein alter Bekannter in einer neuen Version 5.0 veröffentlicht worden. Das Tool ließ sich seinerzeit™ von Privatnutzer kostenlos nutzen und brachte neben verschiedenen Screenshotfunktionalitäten auch einen Bildeditor mit den wichtigsten Funktionen und weitere Werkzeuge wie beispielsweise Pixellineal, Winkelmesser und Colorpicker mit.

Die Eckdaten verändern sich auch mit der jüngst veröffentlichten Version nicht, es gibt aber ein paar Neuerungen. Auf den ersten Blick bereits ersichtlich: PicPick 5.0 hat eine komplett neue Oberfläche spendiert bekommen und richtet sich nun nach dem Look & Feel von Windows 10 beziehungsweise den gewohnten Office-Anwendungen, inklusive der Seitenleiste. Mit der optischen Anpassung einher geht auch die Unterstützung für High-DPI-Geräten (inklusive 4K) sowie die „DPI per Monitor“-Einstellung von Windows 10. Funktionell hat man dem Bildeditor ein paar kleinere Optimierungen verpasst, im Kern hat sich jedoch nicht allzu viel verändert, ihr könnt also weiterhin verschiedene Formen, Stempel, Linien und Texte hinzufügen, den Bildausschnitt verändern und derlei.

Erwähnenswert ist auch noch die neue „Capture Toolbar“, die nach Aktivierung via Shortcut flott alle möglichen Screenshot-Aufnahmemodi aufzeigt und per Klick umschaltet. Auch die Bildschirmlupe, mit der sich der erste Ansatzpunkt für einen Bildausschnitt hervorheben und vergrößern lässt, kann eine durchaus praktische Geschichte sein, wenn man Fast-Pixelgenau arbeiten möchte. Ein recht gefälliges Update, denn funktionell war PicPick schon immer vorne mit dabei – der optische Spaß aber hatte eine Überarbeitung nötig, denn bisher passte der Look nicht so wirklich zu Windows 10. Wer also häufiger mal Screenshots aufnehmen und diese mit Markierungen verschiedenster Art versehen muss oder möchte, der sollte PicPick einmal ins Auge fassen – wie gesagt für die private Nutzung kostenlos.

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