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Mophie Juice Pack Helium: Mehr Saft für’s iPhone 5 und 5s

Marcel Am 31.01.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:29 Minuten

Mobil geht immer mehr und gerade wer vielleicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und dabei viel herumsurft, Videos schaut oder ähnliches macht oder eben einfach mal eine längere Zeit aus dem Haus und ohne Kontakt zu einer Steckdose ist, der kennt das Problem, dass auch ein iPhone mal irgendwann ohne Saft dar steht. Passiert natürlich in den unpassendsten Momenten, in denen man das Gerät (und dabei beziehe ich mich nicht unbedingt nur auf das iPhone, die Laufzeit ist schon besser als bei vielen anderen Geräten) verfluchen könnte. Abhilfe? Entweder ein externer Akku zum Nachladen wie zum Beispiel dieser, dieser oder dieser – oder man nutzt einfach ein Case mit integriertem Akkupack, hier dürfte das Juice Pack Helium von Mophie, welches mir die Jungs und Mädels von MobileFun einmal zur Verfügung gestellt haben, recht hoch im Kurs stehen.

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Das Mophie Juice Pack Helium besteht im Grunde aus einem zweiteiligen iPhone-Case, in das das iPhone hineingeschoben wird und das dann eben ganz einfach zusammengesteckt wird. Von der Verarbeitung gibt es bei den Morphie-Packs eigentlich nie etwas auszusetzen, auch das Juice Helium macht da keine Ausnahme. Sehr gute Verarbeitung, kaum Spaltmaße, das iPhone passt fast Millimetergenau hinein. Für Kamera und Powerbuttons besitzt das Case Aussparungen, der Lightning-Anschluss hingegen wird von einem MicroUSB-Anschluss adaptiert. Der Vorteil: Stöpselt man hier nun ein passendes Kabel ein, wird nicht nur das Akkucase aufgeladen, sondern eben auch der interne Akku des iPhones. Der Nachteil? Zur Synchronisation mit iTunes zum Beispiel kann dieser Anschluss nicht genutzt werden, ebenso dürfte es bei diversen Audiolösungen zu Problemen kommen. Bock auf ein paar Bilder? Bitte sehr:

An der Rückseite finden wir am unteren Teilstück des Akkucases vier LED-Lämpchen vor, diese signalisieren uns auf Knopfdruck den aktuellen Ladestand des Cases. Rechts daneben finden wir einen kleinen Schalter vor, über den wir den Akku auch deaktivieren können:

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Da Apple mit dem iPhone 5 den Kopfhöreranschluss nach unten gesetzt hat, mussten die Jungs und Mädels von Mophie hier etwas umdisponieren: Der Klinkenstecker muss einen vergleichsweise langen Weg gehen, je nach verwendeten Kopfhörer kann es hierbei problematisch werden, wenn der Stecker beziehungsweise die Gummierung hierbei etwas dicker oder abgewinkelt. Für diese Zwecke liegt dem Case jedoch ein kleines Verlängerungskabel bei, mit dem man eigentlich jeden Kopfhörer am iPhone nutzen kann.

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Kommen wir aber mal zu dem wichtigsten Faktor der Akkuhülle. Rund 1.500 mAh bringt das Juice Pack Helium mit, was theoretisch für eine komplette Ladung des iPhone 5s (1.440 mAh) ausreichen sollte. Dennoch gibt es natürlich auch noch so etwas wie eine Verlustleistung und so bringt der Akku euer entleertes iPhone nach dem Aktivieren auf bis zu 80% – natürlich nicht sprunghaft, das Gerät wird eben wie bei einem externen Akku üblich nach und nach geladen. Was im ersten Test nicht gänzlich hinhaute, hier kam ich nur auf etwas mehr als 70%, nach ein paar Ladungen aber näherte es sich immer weiter der offiziellen Angabe, man muss aber eben auch bedenken: Nutzt ihr während des Ladens euer Gerät, schafft ihr folglich weniger „Endleistung“. Aber selbst 70 oder 80 Prozent dürften vielen schon enorm aushelfen können. Kleiner Tipp, denn man kann die Hülle natürlich auf zwei Wegen nutzen: Zum einen kann man das Case erst einschalten, wenn sich der Akku des iPhones dem Ende neigt, ich persönlich habe denn Akku von Beginn an eingeschaltet, was gefühlt etwas mehr Lebenszeit ermöglichte – empfohlen wird jedoch der Weg über die Notfallladung. Ist das Case dann selbst einmal entladen, so benötigte dieses am Notebook rund zwei Stunden, bis dieses wieder vollständig einsatzbereit war.

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Der größte Nachteil des Mophie Juice Pack Helium? Sicherlich die Größe. Jede Hülle – egal ob mit Akku oder ohne – macht das iPhone nicht nur wesentlich schwerer, sondern eben auch dicker. Im Falle des Akkucases wird das ganze Gerät natürlich auch noch ein wenig länger, wodurch ich persönlich nicht mehr das ganze Display mit einem Daumen erreichen konnte. Ebenso wird es sicherlich einige stören, dass man – sofern man über Kabel synchronisiert – den unteren Teil immer abziehen muss und wiederum andere stören sich sicherlich daran, dass sie unter Umständen das mitgelieferte Verlängerungskabel für die Kopfhörer nutzen müssen.

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Sind einige Nachteile, die ich persönlich durchaus verschmerzen kann. Für den Alltag wäre das Case für mich sicherlich nichts, wenn man aber mal eine längere Zeit unterwegs ist und keine Steckdose während dieser Zeit zur Verfügung hat, der bekommt mit dem Mophie Juice Pack Helium jedoch eine praktische und angenehme Möglichkeit, die Akkulaufzeit seines iPhones deutlich zu erhöhen, sodass man damit locker über den Tag kommt – 80% zusätzliche Ladung sind natürlich auch ordentlich Power. Der Vorteil gegenüber externen Akkus: Man hat nicht zwei Geräte die man mit sich führen muss und vor allem eben auch kein Kabel. Darum: Daumen mehr als nach oben.

Dieser Artikel wurde mir vom Hersteller als Testmuster zur Verfügung gestellt. Mehr Infos

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