Prisma: Version 3.3 der Foto-App kann Gesichter vom Hintergrund trennen

Marcel Am 25.04.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:27 Minuten

Es gibt mal wieder eine kleinere Neuerungen in Prisma zu entdecken. Kleine Gedächtnishilfe: Die Prisma-App (inzwischen sowohl für iOS, als auch Android zu haben) sorgte im letzten Sommer für einen regelrechten Hype in den sozialen Netzwerken und führte duzenden Klone für alle Plattformen. Wohl nicht ganz zu unrecht, denn auch wenn es sich bei Prisma gefühlt nur um eine weitere der tausenden Foto-Apps handelte, sind die Ergebnisse von keinem Klon übertroffen worden. Das (offene) Geheimnis: Statt einfach nur die obligatorischen Farbfilter auf ein Foto anzuwenden, hält Prisma eine Reihe an Filtern im Stile bekannter Künstler oder Kunststile bereit. Diese werden aber nicht einfach nur auf das Foto angewendet, vielmehr wird dieses wie auch bei Google Deep Dream zunächst neu berechnet, bevor es dann mit dem (künstlerischen) Filter versehen wird.

Prisma
Prisma
Entwickler: Prisma Labs, inc.
Preis: Kostenlos

Im Laufe der Zeit ist Prisma stets weiterentwickelt worden: So gab es zum Beispiel duzende neue Filter die sich zu einem Großteil inzwischen auch offline anwenden lassen, es wurde eine Unterstützung für Videos implementiert und zu guter Letzt gab es kurz vor Jahresabschluss mit der Version 3.0 auch ein eigenes kleines Prisma-Netzwerk, von mir zur Veröffentlichung des Updates als „unnötiger Instagram-Klon“ betitelt. Auch jetzt noch bin der der Meinung, dass es das Netzwerk nicht wirklich gebraucht hätte, dennoch gehört Prisma noch immer zu meinen Lieblingsapps, wenn es um das schnelle Verfremden von Fotos geht. Kurzer Ausrutscher ins Off-Topic: Weitere Empfehlungen meinerseits wären auch noch Snapseed, Enlight, MuseCam und Darkroom.

Nun ist bereits Version 3.3 für beide Plattformen veröffentlicht worden, die ein weiteres recht interessantes Feature mit sich bringt, welches vom Entwickler „Background-Clipping“ getauft wurde. Mit der kleinen Funktion lassen sich die ausgewählten Kunst-Filter nicht mehr nur auf das gesamte Bild anwenden, sondern im Falle eines Selfies wahlweise auch lediglich auf den Hintergrund oder aber auf eure Visage. Funktionierte im kurzen Test recht ordentlich, auch wenn die Konturen im Kopfbereich zumindest bei Nicht-AfD-Wählern etwas feiner sein könnten – aber Haare sind immer ein schwieriges Thema. Grundsätzlich aber ein nettes Update, dass zu neuen Spielereien einlädt.

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