Spotify bekommt scanbare Codes zum schnelleren Teilen von Songs und Co.

Marcel Am 08.05.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:26 Minuten

Kurz informiert: Der Streaming-Dienst Spotify hat jüngst scanbare Codes zum schnelleren Teilen von Songs, Alben und Co. spendiert bekommen.

Lange Zeit galten QR-Codes als der heißeste „Shice“, dann aber sind sie irgendwie wieder in der Versenkung verschwunden, zumindest im breitem Umfeld. Bis Snapchat seine Snapchat Codes vorgestellt hat. Letztlich sind es nichts anderes, als optisch leicht modifizierte und „in Form“ gebrachte QR-Codes, mit denen sich Profile schnell teilen und aufnehmen lassen. Dies sorgte dafür, dass die Codes wieder etwas mehr Rückenwind erhalten haben und einer breiteren Masse bekannt wurden. Facebook und Twitter zogen einige Zeit später mit den Messenger Codes beziehungsweise Twitter Codes nach und nun hat auch der Musikstreaming-Dienst Spotify ein ganz ähnliches Feature veröffentlicht.

Ab sofort findet ihr nach einem Klick auf den „Mehr“-Button (den mit den drei Punkten) einen QR-Code ähnlichen Spotify Code vor, den ihr flott scannen könnt, um die Inhalte auf eurem Smartphone-Display angezeigt zu bekommen. Funktioniert mit jedem beliebigen Inhalt den man auf Spotify teilen kann, also natürlich einzelnen Songs und Alben, aber auch mit Wiedergabelisten, Interpreten und derlei Dingen. Um einen Code mit eurer Smartphone-Kamera zu scannen müsst ihr in den Suchen-Tab wechseln und findet dort dann in der Sucheingabe ein Kamera-Symbol vor, welches die Kamera in der App öffnet und euch den Code scannen lässt, Alternativ ist auch das Auswählen eines lokalen Fotos mit dem Code möglich.

Natürlich: Um schnell Musik zwischen Gerät A und Gerät B zu teilen dürfte der bisherige Versand eines Links deutlich schneller von Statten gehen, hier muss der Empfänger lediglich auf einen Link klicken. Aber zumindest wenn sich zwei Nutzer räumlich nahe sind, eine flotte Sache, die gerade bei Playlists angenehmer sein dürfte, als der Weg über die Suche. Viel eher dürfte Spotify aber auf eine Verwendung außerhalb des Smartphone-Displays abzielen, zum Beispiel in Printzeitschriften, auf Plakaten oder sonst wo. Zumindest gewinnen die scanbaren Codes hier den Vergleich gegen gedruckte (Kurz-)URLs und einer manuellen Suche.

Quelle TechCrunch via 9to5mac Spotify

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