Camera Roll – Gallery: Minimalistische Galerie-App für Android

Marcel Am 21.10.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:49 Minuten

Ihr seid auf der Suche nach einer Galerie-App für euer Android-Smartphone? Klar: Google liefert mit Google Fotos seit einiger Zeit eine eigene App für die Betrachtung und Verwaltung eurer Fotos. Andere Hersteller aber bringen mit Vorliebe eigen vorinstalliert auf dem jeweiligen Gerät mit, die aber nicht immer gut umgesetzt sind oder aber viele Dinge mitbringen, die man eventuell gar nicht benötigt – für mich persönlich müllt selbst Apple seine Fotos.app inzwischen mehr und mehr zu. Eine Suche im Play Store bietet euch dann eine gefühlt grenzenlose Fülle an Apps. Ich persönlich bevorzuge es minimalistisch, wie beispielsweise Alternativen wie LeafPic, A+ Galerie, Piktures oder auch Focus (Go). Machen euch alle nicht so sonderlich glücklich? Dann werfe ich nun einen weiteren Kandidaten in den Raum, der mit einer minimalistischen Oberfläche und ohne Vielerlei Schnickschnack punkten möchte: Camera Roll – Gallery.

Camera Roll - Gallery
Camera Roll - Gallery
Entwickler: Lukas Koller
Preis: Kostenlos

Die App ist so simpel wie nur möglich gehalten, was bereits bei einem Blick auf den Hauptscreen deutlich wird: Große Foto-Kacheln mit virtuellen Alben (wahlweise auch als Ordner-Struktur), per Tap springt man in diesen herein und bekommt alle enthaltenen Bilder und Aufnahmen angezeigt. Letztere lassen sich natürlich auch im Vollbild betrachten, in andere Ordner verschieben beziehungsweise löschen und über das Teilen-Menü von Android teilen. Auch eine Bearbeitungsoption steht zur Auswahl, wobei ihr zwischen des in Camera Roll integrierten Editor oder einer unterstützten anderen App (beispielsweise Snapseed) wählen könnt. Camera Roll selbst bringt aber lediglich eine Möglichkeit zur Beschneidung des Bildes mit. Dafür aber gibt es die Möglichkeit, sich EXIF-Informationen der einzelnen Aufnahmen anzuzeigen und zu bearbeiten. Nischig, aber ein nettes Gimmick ist eine Auflistung der am treffendsten Farben als Hexadezimale Farbdefinition.

Funktionell ist an dieser Stelle dann auch schon alles abgearbeitet, in den Einstellungen gibt es aber noch diverse Punkte, denen man Beachtung schenken sollte. So lassen sich beispielsweise die Alben auf der Startseite anders anordnen (Kacheln, Liste, Übersicht) und die Anzahl erhöhen beziehungsweise verringern, ihr könnt auf ein helles Theme zurückgreifen, einen zusätzlichen Kamera-Shortcuts anzeigen lassen, beim Betrachten von Bildern kann die Bildschirmhelligkeit kurzzeitig erhöht werden und weitere Kleinigkeiten. Ja, sehr übersichtlich gehalten und das nicht nur bezüglich der Oberfläche. Dafür aber ist Camera Roll extrem flott unterwegs und fragt nur die wichtigsten Berechtigungen ab. Außerdem sollte erwähnt sein, dass die Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschlossen ist, es sich bei der App noch um eine Beta-Version handelt. Findet ihr kostenlos im Play Store, interessierte können den Quellcode wie gewohnt auf GitHub einsehen.

Quellcode GitHub

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