macappsgewinnspiel2016

Nutzer eines iMacs oder MacBooks sollten nun einmal kurz die Ohren spitzen, denn hier könnt ihr mit ein wenig Glück ein wie ich finde recht feines Software-Paket bestehend aus satten fünfzehn (inzwi­schen 16) Apps ergattern – allesamt Apps, die für mich eigentlich auf einen fast jedem Mac zu finden sein sollten. An dieser Stelle einmal ein Dank an die Entwickler, die mir zur Durch­führung Lizenz­codes bezie­hungs­weise Codes für den Mac App Store zur Verfügung gestellt haben. 

Welche Apps finden sich in dem Bundle?

Die folgenden Apps sind in jedem der drei App-Bundles verfügbar, sind rund zehn Apps an der Zahl – teilweise erhaltet ihr Codes für den Mac App Store, teilweise Lizenz­codes für die Stand-Alone-Varianten der Apps. A better finder rename (Better Rename 10), AirFoil, Clean­MyMac 2, Dropzone, Gemini 2, Hider 2, Magnet, MindNode, Notability, PDF Expert by Readdle, PopClip, Soulver, Typeeto, Radio Silence und Unclutter. 

Die Apps im Bundle (A - M)

A better finder rename: Auch besser bekannt als Better Rename 10, ein Tool zum Umbenennen von Dateien – umfang­reicher und mächtiger geht es fast nicht. So lassen sich Dateien nicht nur einheitlich durch­num­me­rieren, sondern auch mit zusätz­lichen Infor­ma­tionen versehen. Im Foto-Bereich wären das zum Beispiel EXIF-Daten wie Auflösung, Bildgröße, ISO-Wert und dergleichen, bezüglich Musik-Dateien wären das die üblichen ID3-Tags. Auch lassen sich bestehende Datei­namen bezie­hungsweise einzelne Texte­lemente darin durch andere ersetzen und viele Dinge mehr. [→ Artikel im Blog → Webseite]

AirFoil rüstet macOS mit einer Funktion nach, die Apple von Haus aus irgendwie vergessen hat. Natürlich ist es möglich, die Audio­ausgabe des Macs auf einen AirPlay-fähigen Empfänger umzuleiten. Aber mehrere Empfänger? Definierte Gruppen von Empfängern? Einzelne Apps? Fehlan­zeige. AirFoil bietet genau dies und unter­stützt dabei nicht nur AirPlay-Empfänger, sondern auch mit dem Mac verbundene Bluetooth-Lautsprecher. Mittels iOS-App lässt sich die Wiedergabe dazu extern steuern, eine Satellite-App für Android ermög­licht die Nutzung von Android-Smart­phones als WiFi-Musik-Receiver. Tolle Sache. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Clean­MyMac 3 hat es sich zur Aufgabe gemacht, euren Mac von unnötigen Ballast zu befreien und so zumindest temporär wieder für etwas Speicher­platz zu sorgen. So kann es unnötige Elemente von macOS (wie alte Cache-Dateien und Proto­kolle, nicht verwendete Sprachen und Co.) löschen, aber auch Service-Kopien von iPhoto und der Fotos.app, alte Mail-Anhänge und iTunes-Datenmüll. Außerdem steht ein Uninstaller zur Verfügung (löscht auch die 2, 3 verblie­benen Datei­leichen und Ordner von Apps), es gibt einen Vernichter für Dateien und es lassen sich alte, ungenutzte und große Dateien aufspüren. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Dropzone möchte das Arbeiten mit Drag’n’Drop auf dem Mac noch produk­tiver zu gestalten. Die App nistet sich in die Menübar eures Macs ein und ermög­licht über ein Overlay verschie­denste Aktionen – so lassen sich Dateien temporär ablegen oder auch direkt in weiteren Apps öffnen. Hilfreich sind auch benut­zer­de­fi­nierte Aktionen, mit denen sich Bilder schnell zu Facebook hochladen, Pfade von Ordnern ermitteln oder andere Dinge durch­führen lassen. Eine kleine Übersicht dieser Aktionen findet ihr auf der Entwick­lerseite. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Gemini 2: Die App des Jahres 2012 dürfte sicherlich zu den besten Apps gehören, wenn es um das Aufspüren und Entfernen von doppelten Dateien geht. Die kürzlich veröf­fent­lichte Version 2 des Tools sucht und entfernt nicht mehr nur nach Fotos in Ordnern, sondern sucht nun auch Dateien in der Foto-Mediathek und der iTunes-Library. Nach Abschluss des Vorgangs könnt ihr entweder eine automa­tische Berei­nigung doppelter Dateien ausführen (Papierkorb, Löschen oder sicheres Löschen oder selbst einen Blick auf die Ergeb­nisse werfen und die gewünschten Duplikate zur Entfernung auswählen. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Hider 2 ist eine recht einfach aufge­baute und mit einer schmucken Oberfläche verse­hener Tresor für Dateien und Notizen. Die Dateien werden mittels AES-256-Verschlüs­selung gesichert und verbleiben auf dem Laufwerk, auf dem sie sich ursprünglich befunden haben, soll heißen: Verschlüsselt ihr Dateien von der lokalen Festplatte verbleiben diese dort, verschlüsselt ihr Dateien von einem angeschlos­senen externen Laufwerk, so benötigt ihr dieses, um auch später wieder auf eure Dateien zugreifen zu können. Einfache Verschlüs­selung für den Mac. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Magnet ist für all jene inter­essant, die mit dem bishe­rigen Fenster-Management von OS X nicht gänzlich zufrieden sind. Im Grunde ist Magnet schnell erklärt, da die App sich ein wenig an dem AeroSnap-Feature von Windows 7 (aufwärts) orien­tiert. So lassen sich Fenster schnell und einfach in verschie­denster Art und Weise anordnen und positio­nieren. Geschieht entweder durch Ziehen des Fensters an den gewünschten Bildschirmrand (zum Beispiel Links für 50% der Breite oder links unten für 1/4 der Displa­y­ansicht) oder durch drücken eines vorher festge­legten Shortcuts. Auch das Verschieben eines Fensters von Display 1 zu Display 2 ist möglich, ebenso wie das Zentrieren des Fensters. [→ Webseite]

MindNode: Mit MindNode gibt es eines der besten Tools für macOS (und auch für iOS) wenn es darum geht, die altbe­kannten Mindmaps zu erstellen um seine Gedanken für Präsen­tation, Hausarbeit, Bache­l­or­arbeit und ähnliches ein wenig sortiert nieder zu bringen. Schicke und übersicht­liche Oberfläche und viele praktische Werkzeuge wie Notizen, Grafiken und etliche Anpas­sungs­mög­lich­keiten der Knoten und Unter­knoten. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Die Apps im Bundle (N - Z)

Notability: Apps für Notizen und Co. gibt es viele, aber keine dürfte sich für umfang­rei­chere Aufgaben besser eignen als Notability. Umfang­reiche Textno­tizen, Kommen­tie­rungen in Dokumenten, Skizzen von Ideen, Aufzeich­nungen von Vorträge – Notability eignet sich für viele Dinge. Eingabe per Tastatur oder Handschrift (natürlich nur auf dem iPhone oder iPad), Audio­auf­zeich­nungen und Fotos – unbedingt anschauen, vor allem für Schüler und Studenten. [→ Artikel im Blog → Webseite]

PDF Expert ist das Tool meiner Wahl, wenn es um die Bearbeitung und das Betrachten von PDF-Dokumenten geht – wenngleich die hauseigene Vorschau.app ebenfalls ein paar rudimentäre Bearbei­tungen von PDF-Dokumenten erlaubt. Übersicht­liche UI mit Tabs, viele Werkzeuge zum Bearbeiten von Seiten in PDF-Dateien und für Annota­tionen (Pfeile, Markie­rungen, Texte einfügen, Audio­kom­mentare, Stempel und Co.) und vieles vieles mehr. Wer viel mit PDF-Dokumenten herumhan­tiert, für den dürfte PDF Expert das Non-Plus-Ultra darstellen. [→ Artikel im Blog → Webseite]

PopClip bietet euch ein iOS-ähnliches Kontextmenü für macOS an, über das ihr nicht nur die typischen Bearbeiten-Befehle (Kopieren, Einfügen und Ausschneiden) angezeigt bekommt, sondern dank Erwei­te­rungs­fä­higkeit auch zahlreiche andere Aktionen (wie zum Beispiel Suche bei Google, Öffnen in Maps und Co.) durch­führen könnt. Ungemein praktisch (vor allem für Mausschubser), wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Soulver ist eine Taschen­rechner-App, die aller­dings nicht mit der gewohnten Eingabe-Oberfläche eines Rechners daher­kommt, sondern eher an einen Texteditor erinnert. Denn Soulver nimmt nicht nur Zahlen und Rechen­ope­ratoren auf, sondern diese lassen sich über kleine Beschrei­bungen auch noch genauer definieren. So kann man statt „100 * 20“ auch “10 Pakete * 200 Gramm” schreiben und hat so auch später noch einen Überblick darüber, was man hier eigentlich berechnet hat. Ebenso stehen Umrech­nungen („10 USD in Euros“, „25 meters in feet“) zur Verfügung. [→ Webseite]

Typeeto: Mit Typeeto könnt ihr eure am Mac angeschlossene Tastatur auch mit dem iPhone, dem iPad, dem AppleTV oder auch einem Android-Device nutzen. Typeeto gibt sich dabei selbst als (virtu­elles) Bluetooth-Keyboard aus und ermög­licht so die Nutzung am mobilen Gerät – ohne das lästige Trennen und Wieder­ver­binden mit den jewei­ligen Geräten. Einfach das gewünschte Device über die Menübar auswählen, schon wird verbunden und ihr könnt mit dem Tippen beginnen. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Radio Silence: Eine kleine Firewall-App für euren Mac, mit der ihr zum einen bestimmte Apps daran hindern könnt, mit dem Internet zu kommu­ni­zieren und zum anderen ausge­hende Verbin­dungen aufge­listet bekommt. So kann man zum Beispiel die Update-Funktion vieler Apps weiterhin aktiviert lassen, andere Versuche nach Hause zu telefo­nieren aber unter­binden. Gibt natürlich auch umfang­rei­chere Apps, Radio Silence punktet aber durch eine simple UI und ihre Einfachheit. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Unclutter geht ebenfalls in die ähnliche Richtung wie Dropzone und bietet einen schnellen Zugriff auf Notizen, die Zwischen­ablage und einer Datei­ablage, welche sich vom oberen Bildschirmrand per Scrollen über die Menübar (oder auch per Shortcut) „heraus­fahren“ lässt. Gerade die Datei­ablage nutze ich persönlich recht ausgiebig, ich mag einen aufge­räumten Desktop, sodass alle Dateien und Dokumente, die von mir abgear­beitet werden müssen, statt auf dem Desktop eben in Unclutter landen. Ganz banale Sache, ohne die ich aber inzwi­schen gar nicht mehr auskommen möchte. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Dazu gibt es noch pro Bundle eine App oben drauf…

Die oben genannten Apps finden sich in allen der drei App-Pakete, dazu besitzt aber jedes Paket noch eine zusätz­liche App, die nur in eben einem der Dreien vorhanden ist: 1Password, Fanta­s­tical und das MacPhun Creative Kit 2016. 

Die drei Specials

1Password (1-Jahres-Lizenz): Trotz Alter­nativen sicherlich der wohl vor allem bei Mac- und iOS-Nutzern am weitesten verbreitete Password-Manager, was vor allem an der Breiten Unter­stützung aller wichtigen Systeme liegen dürfte. Aber natürlich ist auch der Funkti­ons­umfang nicht zu unter­schätzen, denn neben der reinen Merkhilfe für Logins, Kredit­karten, Notizen und Co. gibt es eben auch eine ganze Reihe an weiteren Werkzeugen, zum Beispiel Erinne­rungs­funk­tionen zur Passwor­tän­derung, Anzeige unsicherer Passwörter und Co. Die 1-Jahres-Lizenz ermög­licht die Nutzung aller verfüg­baren Apps (für macOS, Windows, iOS und Android). [→ Artikel im Blog → Webseite]

Fanta­s­tical 2 stellt meiner Meinung nach die beste Kalender-App dar – sowohl auf dem iPhone und iPad, aber auch auf dem Mac – auch wenn der Preis meiner Meinung nach noch immer etwas hoch gegriffen ist. Dennoch: Die Oberfläche ist übersichtlich und sieht gut aus, der Funkti­ons­umfang recht groß – vor allem aber kann die Termin­eingabe in „natür­licher Sprache“ bei mir punkten. Wer nur hin und wieder mal zwei, drei Termine in seinen Kalender einträgt, wird mit den Standard-Apps sicherlich gut fahren, wer duzende Termine die Woche hat, kann Fanta­s­tical zu schätzen lernen. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Creative Kit 2016: MacPhun ist bekannt dafür, ordent­liche Anwen­dungen zur Bildbe­ar­beitung für den Mac zu entwi­ckeln. Intensify, Tonality, Snapheal, Noiseless, Focus und Co. entstammen aus dem Hause – allesamt für die jewei­ligen Zwecke mehr als brauchbar. Seit einiger Zeit sind sämtliche Bildbe­ar­bei­tungs­tools auch in einem Creative Kit zusam­men­ge­fasst worden. In dem Creative Kit 2016 sind alle erwähnten Apps zuzüglich FX Photo Studio vorhanden, wer also häufiger mal Bilder schnell und einfach auf dem Mac bearbeiten oder verbessern möchte, der ist mit dem CK2016 sehr gut bedient. [→ Artikel im Blog → Webseite]

Wie könnt ihr teilnehmen?

Ich setze hier im Blog den Dienst Raffle­copter ein, einen Dienst, der für solche Aktionen in Blogs erschaffen wurde. Die Anmeldung erfolgt dabei via gültiger Mail-Adresse oder via Facebook-Login. Ihr könnt mehrere Lose sammeln (Kommentar ist zur Teilnahme Pflicht, danach könnt ihr zusätz­liche Lose ergattern): 

Übersicht über die Lose

Hinter­lasst einen Kommentar in diesem Artikel und teilt mir mit, auf welches Tool ihr am meisten scharf seid, weil es für euch am inter­es­san­testen ist: 2 Lose

„Tchgdns“ auf Facebook liken: 1 Los

„Tchgdns“ auf Twitter folgen: 1 Los

Diesen Artikel twittern: 1 Los

Diesen Artikel auf Facebook teilen (muss natürlich öffentlich sein): 1 Los

Doof in der Ecke rumstehen und nichts tun: 0 Lose

Der Gewinner wird automa­tisch ermittelt – ich muss aber überprüfen, ob die Bedin­gungen auch einge­halten wurden. Logischer­weise solltet ihr natürlich eine gültige Mail-Adresse angeben, da ich euch nach Ablauf des Gewinn­spieles natürlich erreichen sollte. 

Wer gewinnt was?

Die Gewinner werden automa­tisch von Raffle­copter ermittelt – drei Gewinner gibt es dabei. Grund­sätzlich entscheidet das Los, ihr könnt aber natürlich in den Kommen­taren oder im Raffle­c­opter-Widget vermerken, welche der drei Bonus-Apps ihr am liebsten hättet. Sollten dann alle drei Gewinner unter­schied­liche Apps genannt haben, ist gut – anderen­falls entscheidet das Los darüber, wer welches Paket bekommt. Aber: Sind doch alle inter­essant, oder nicht?

Disclaimer

Der Rechtsweg ist ausge­schlossen, eine Baraus­zahlung der Gewinne ist nicht möglich. Die Gewinner werden zufällig ermittelt. Für einige Apps ist es notwendig, den Entwicklern Name und Mail-Adresse zur Generierung der Lizenz zukommen zu lassen, diese werden nur für diese Zwecke genutzt. Und nun viel Glück beim Gewinn­spiel.

Das Gewinn­spiel endet am 07. September 2016 um 12:00 Uhr. Die Gewinner werden von mir benach­richtigt.

a Raffle­c­opter giveaway